Lauterbach: Kohlenmeilerweg

Lauterbach: Kohlenmeilerweg

Auf der Anhöhe Imbrand verläuft, von der Köhler-Hütte (heute Hotel „Basler Hof“ der Kohlenmeiler-Weg und soll an die Vergangenheit Lauterbachs erinnern.

Ab dem Jahr 1500 und zum letzten Mal 1876 standen hier Kohlenmeiler entlang des Weges. Holzkohle wurde hergestellt und abgebaut.

An markanten Kohlenmeiler-Stellen wurde von Familie vom Hotel „Basler Hof“, ein Schaumeiler, sowie Schautafeln mit Bild und Text vom Aufbau bis zur Holzkohle aufgestellt.

Startpunkt ist direkt am Hotel „Basler Hof“, Imbrand 63.

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Lauterbach

Kohlemeilerweg – keine Infomaterialien vorhanden!

Mörschied: Traumschleife „STUMM-Eisenhütten-Weg“

Schattige Wälder und offene Feldlandschaft mit Aussichten über die Hunsrückhöhen, zur Wildenburg hoch über Kempfeld und den Idarwald bestimmen die Tour. Der Wanderer erhält ausführliche Informationen über die Eisenhüttendynastie der Familien Stumm, deren Wurzeln mitten im Hunsrück liegen.

Entlang der Tour informieren Tafeln über die Dynastie der Stummschen Familie. Johann Nikolaus Stumm erlernte das Schmiedehandwerk. Damit begann eine über sechs Generationen andauernde Familien- und Firmengeschichte im Eisenhüttenwesen.

Unterwegs begegnen dem Wanderer ehemalige Stollen und Abraumhalden an den Talhängen. Außerdem finden sich Reste von kleineren Erzhütten und wasserbetriebenen Edelsteinschleifereien und Hammerwerken, die an die ehemals rege Bergbautätigkeit am südlichen Hunsrückrand erinnern.

Am Ufer des Hammerbachs entstand 1715 der erste Eisenhammer von Johann Nikolaus Stumm. Zwei weitere Hammerwerke befanden sich an der Asbacher Hütte, die heute eine Einrichtung der Diakonie mit Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten ist.

Verschiedene Aussichtspunkte bieten Fernsichten zur Wildenburg, über die Hunsrückhöhen oder zum Idarwald.

Vorbei an der Historischen Wasserschleife Biehl (Besichtigung möglich) gelangt man zum Ausgangspunkt Camping Harfenmühle mit Gastronomie und Übernachtungsmöglichkeiten zurück.

Wegbeschreibung

Die Wanderung auf dem Stumm-Eisenhütten-Weg führt zu den Spuren der einstigen Weltfirma, deren Anfänge im Hellertshausener Ortsteil Hammerbirkenfeld liegen. Die Familie Stumm besaß zu Beginn des 19. Jahrhunderts vier Hütten-, 13 Hammer- und zwei Schneidwerke im Hunsrück. Nach ihrer Übersiedlung ins Saarland, wo sie 1806 die Neunkirchener Hütte erwarb, zählte die Stumm AG bis in die 1970er Jahre zu den größten Montanunternehmen Deutschlands.

Der sehr abwechslungsreiche und ausgesprochen naturnahe Premium-Rundwanderweg führt im ersten Drittel durch idyllische Wälder, in denen einige alte Stollen auf die bergmännische Vergangenheit der Region aufmerksam machen. Vor allem zwischen Asbach und Weiden bereichern großartige Weitblicke die offenen Flurpassagen, bevor es durch reizvollen Wald zum Naturrefugium am Schinderhannesfels geht. Kurzweilig führt die Rundtour mit herrlichen Aussichten über den Klingenberg zurück ins Tal, wo mit der Wasserschleife Biehl noch ein besonderer Höhepunkt auf den Wanderer wartet.

Tipp

Besuchen Sie die Historische Wasserschleiferei Biehl – ca. 150 m vom Eingangportal entfernt. 

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Mörschied

Traumschleife „STUMM-Eisenhütten-Weg“ – keine Infomaterialien vorhanden!

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Neuenbürg: Auf historischen Wegen und Pfaden

Auf dieser Rundwanderung vom Bahnhof Neuenbürg hinauf auf die Schwarzwaldhöhen über dem Enztal erkunden wir kulturhistorische Sehenswürdigkeiten in und um Neuenbürg.

Die Kelten besiedelten bereits im 5./4. Jh. v. Chr. die Region um Neuenbürg an der Enz. Während der keltischen Eisenzeit befand sich auf dem Schlossberg eine befestigte Siedlung.

Beim zwei Kilometer entfernten Ortsteil Waldrennach stießen Archäologen auf keltische „Rennöfen“. Hier in den Wäldern betrieben die Kelten den ältesten Bergbau auf Eisen im süddeutschen Raum.

Erzabbau und Verhüttung in Neuenbürg sind sogar seit dem 7./6. Jh. v. Chr. nachweisbar. Ein Bergbaugeschichtlicher Lehrpfad vermittelt Informationen zu Geologie, Archäologie und Bergbaugeschichte rund um Neuenbürg: vom Bahnhof aus verläuft der „Spectaculum-Ferrum-Pfad“ (Markierung: Schlägel und Eisen) über den Schlossberg und vorbei an stillgelegten Bergwerksanlagen zum Besucherbergwerk Frischglück.

Höhepunkt ist die Besichtigung der „Frischglück-Grube“, die Teil der historischen „königlich-württembergischen Eisenerzbergwerke“ war. Zur Förderung der experimentellen Archäologie wurde beim Besucherbergwerk ein Rennofen nachgebildet.

Das größte Eisenerzvorkommen im Schwarzwald

Im Raum um Neuenbürg konzentrieren sich an tektonischen Störungszonen Erzgänge mit reichen Eisen- und Manganerzvorkommen. Es handelt sich um das größte Eisenerzvorkommen im Schwarzwald. Die Erze bildeten die Grundlage eines Bergbaus, der in Neuenbürg vor allem im 18. und 19. Jahrhundert seine letzte Blüte erlebte. Führungen im Besucherbergwerk „Frischglück“ informieren über die Thematik.

Dass schon der vorgeschichtliche Mensch in das landwirtschaftlich unergiebige Buntsandsteingebiet des Nordschwarzwaldes vorgedrungen ist, galt lange als undenkbar. Doch wurde schon um 1930 entdeckt, dass während der keltischen Eisenzeit (Frühlatènezeit, circa 5. Jahrhundert v. Chr.) auf dem Schlossberg von Neuenbürg eine befestigte Höhensiedlung bestand. Wegen ihrer Lage abseits der fruchtbaren Muschelkalkböden wurde schon früh ein Zusammenhang mit den Eisenerzvorkommen vermutet. Der Nachweis gelang 1995/1996 mit der Untersuchung eines ca. zwei Kilometer vom Schlossberg entfernten Verhüttungsplatzes am „Schnaizteich“ bei Neuenbürg-Waldrennach.

 

Ausgrabungen bei Neuenbürg

nach Ausgrabungen im oberen Schnaizteich bei Waldrennach befand sich 500 Jahre vor Christus das wohl bedeutendste eisenverarbeitende Zentrum der Kelten im mitteleuropäischen Raum. Das alte Neuenbürger Bergbaurevier musste nach den Funden zu den größten Eisenerzvorkommen und Eisenverhüttungsplätzen nördlich der Alpen gehört haben.

 

Experimentelle Archäologie mit Rennfeueröfen

Bedingt durch die einmaligen Erhaltungsbedingungen der keltischen Rennöfen bei Neuenbürg ließen sich originalgetreue Nachbildungen herstellen, mit denen sich Erkenntnisse über die Funktion der Öfen im archäologischen Experiment gewinnen lassen. Nach den Befunden der Grabungen wurde ein Ensemble aus Rennofen, Ambossstein und Holzkohlegrube beim Besucherbergwerk Frischglück nachgebaut. Es kann als Teil des vom Schloss zum Bergwerk führenden „Spectaculum-Ferrum-Pfades“ besichtigt werden und wird öfters auch experimentell betrieben.

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Neuenbürg

Faltblatt „Keltische Eisenherstellung“

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Faltblatt „Keltische Eisenherstellung“

Neunkirchen: Hüttenweg

Einst prägte das Neunkircher Eisenwerk das Stadtbild. Die erste Hütte gründete Graf Albrecht von Ottweiler 1593 im Bliestal. Mit der Übernahme durch die Familie Stumm zu Beginn des 19. Jh. wuchs sie stets und wurde unter deren berühmtesten Sohn Karl-Ferdinand Stumm zu einem mächtigen Unternehmen, das die gesamte Region prägte.

Der Hüttenweg wurde 1991 eröffnet, wo über 150 Jahre das Herz der Stadt – das Neunkircher Eisenwerk oder die „Hütte“ – pulsierte. Heute geben nur noch Relikte einen Einblick in die Lebenswelt der Hüttenherren und Arbeiter.

Bei der Neugestaltung des Geländes wurde großer Wert auf eine naturnahe Gestaltung gelegt, so dass zahlreiche Tiere und Pflanzen hier ein neues Zuhause gefunden haben. Neu angelegte Weiher, wie der Furpacher Gutsweiher oder auch der Heinitzer Weiher laden zum Verweilen ein – die Gastronomie sorgt an Ort und Stelle auch für das leibliche Wohl.

Besucher erfahren auf dem Hüttenweg auch etwas über den Mann, der als Motor hinter der industriellen Entwicklung in Neunkirchen stand: Karl-Ferdinand Freiherr von Stumm.

Die Wegstationen

Beschreibungen siehe „Infomaterialien“

Station 1: Stummsche Reithalle
Station 2: Wasserturm
Station 3: Hochofen II
Station 4: Hochofen VI
Station 5: Altes Gebläsehaus
Station 6: Eisenstele
Station 7: Hammergraben
Station 8: Spitzbunker
Station 9: Stummsche Kapelle
Station 10: Parkweiher
Station 11: Erbbegräbnisstätte
Station 12: Hüttenschule

Infomaterialien

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Neunkirchen

Broschüre „Hüttenweg“

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Neunkirchen

Lageplan „Hüttenweg“

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Neunkirchen

Infotafeln „Hüttenweg“

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Neunkirchen

Spurensuche Heinz Gillenberg

Ramersbach: Köhler- und Loheweg

Auf der Tour erfährt der Wanderer auf verschiedenen Informationstafeln viel Wissenswertes über die Entstehung der Wacholderheiden sowie die frühere Lohewirtschaft und Waldnutzung früherer Zeiten.

Highlights dieser Route sind der Kohlemeiler und der Rennofen an der Feuerwehrhütte oberhalb von Mittel- Vinxt.

Infomaterialien

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Ramersbach

Köhler- und Loheweg – keine Infomaterialien vorhanden!

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Lauterbach: Kohlenmeilerweg

Sankt Blasien: Auf den Spuren der Köhler und Glasträger

Diese abwechslungsreiche Tour führt durch das Windberghochtal und die wildromantische Windergschlucht.

Wir starten die Tour am Rathaus Häusern.

Nach der Überquerung der B 500 wandern wir hinauf zur Wittlisberger Kapelle. Wir laufen links am Waldrand entlang, vorbei am Spielplatz und folgen nun dem Rotrütteweg weiter bergauf. Wir passieren die Reinholdhütte und gelangen anschließend an den Standort Sandgrube. Hier biegen wir links ab.

An der Wittemlehütte angekommen folgen wir dem Bötzbergweg nach links und halten uns kurz darauf an der ersten Gabelung wieder links. Wir folgen dem Reisackerweg bis wir an eine Kreuzung gelangen.

Hier biegen wir links ab und wanderen bis zum Abzweig Windbergweg. Diesem folgen wir talwärts, vorbei am Windberghof bis zur Windbergbrücke. Wir wandern nun durch die wildromantsiche Windbergschlucht vorbei an den imposanten Windbergwasserfällen. An der unteren Brücke folgen wir der Beschilderung Richtung Häusern und gelangen so zurück zum Ausgangspunkt.

Infomaterialien

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Sankt Blasien

Auf den Spuren der Köhler und Glasträger – keine weiteren Infomaterialien vorhanden!