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Bad Wildbad: Märchenweg „Das kalte Herz“

Wer Spannendes über den Schwarzwald und seine Bewohner erfahren will, ist hier goldrichtig! Geheimnissvolle Geschichten und überraschende Informationen erwarten die Besucher. Der Märchenweg beginnt und endet am Turm des Baumwipfelpfades auf dem Sommerberg.

Der Märchenweg ist barrierearm, geschottert und mit geeigneten Kinderwägen und Rollstühlen befahrbar.

Die 10 Stationen des Märchenwegs

1. Märchenweg Das kalte Herz, die Hauptdarsteller

2. Am Kohlenmeiler, aus Holz wird Holzkohle

3. Die Flößerei, Baumstämme schwimmen bis nach Holland

4. Bäume im Schwarzwald, die vier wichtigsten Arten

5. Riesen, Seejungfrauen und Ritter, Sagen und Mythen

6. Glasmachen im Schwarzwald, Harte Arbeit, zarte Produkte

7. Geologie und der Schatz von Bad Wildbad, Sandstein und Thermalwasser

8. Schwarzwälder Spezialitäten, Das schmeckt!

9. Der Schwarzwald und der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord, Wald, Wiesen und Weiden

10. Das Glück und Ausflugstipps, Denkwürdiges und Sehenswertes

Schon gewusst?

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Wilhelm Hauff (1802 – 1827) war ein deutscher Schriftsteller der Romantik, geboren und gestorben in Stuttgart. Er gehörte zum Kreise der Schwäbischen Dichterschule.

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Seine kurze literarische Schaffensperiode begann 1825 mit der Veröffentlichung einiger Novellen (Memoiren des Satan, Othello) sowie seines ersten Märchenalmanachs. Hauffs Märchen fallen in die spätromantische Literaturphase.

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Er veröffentlichte zwischen 1825 und 1827 Märchen in drei Sammlungen. Der dritte Band, der „Märchen-Almanach auf das Jahr 1828„,  enthält vier Beiträge, die durch eine Rahmenerzählung namens „Das Wirtshaus im Spessart“ verbunden sind.

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Vier Reisende erzählen sich in einem Wirtshaus im Spessart nachts Geschichten um nicht einzuschlafen, da sie den Überfall einer Räuberbande befürchten.

    • Ein Zirkelschmied erzählt „Die Sage vom Hirschgulden“
    • ein Student das Märchen „Das kalte Herz“,
    • ein Jäger das Märchen „Saids Schicksale“ und
    • ein Goldschmied die Sage „Die Höhle von Steenfoll“.
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Die Schwarzwaldsage „Das kalte Herz“ ist wohl die bekannteste der Sagen. Die Geschichte vom hilfreichen Glasmännlein und dem teuflischen Holländer Michel, an den der arme Köhler Peter Munk aus dem Schwarzwald sein Herz verkauft, war nicht nur für Kinder gedacht.

Baiersbronner Seensteig

Der Baiersbronner Seensteig führt durch eine unverwechselbare Landschaft um die gesamte Gemarkung von Baiersbronn, vorbei an zahlreichen Karen, beeindruckenden Zeugen der letzten Eiszeit:

Sankenbachsee

Weihermiß

Ellbachbachsee

Weiher

Buhlbachsee

Kar am Osthang des Gaiskopfs

Ruhesteinloch

Wildsee

Mummelsee

Biberkessel

Pommersloch beim Dreifürstenstein

Blindsee

Schurmsee

Huzenbacher See

Der Streckenverlauf wurde auf Basis der Originaltour der Baiersbronn Tourismus zu einer Rundwanderung mit Start/Ziel am Bahnhof Baiersbronn angepasst. Bei den Karseen wurde, wo möglich, eine Umrundung der Seen ergänzt.

Tourenverlauf:

Baiersbronn – SankenbachseeWeihermiß – Kniebis – EllbachseeWeiher – Mitteltal – Zuflucht – Buhlbachsee – Lotharpfad – Schurkopf – Kar am Osthang des Gaisbergs – Schliffkopf – Vogelskopf – Ruhesteinloch – Ruhestein – Wildsee – Darmstädter Hütte – Schwarzkopf – Mummelsee – Hornisgrinde – Biberkessel – Dreifürstenstein Pommersloch – Tanzplatz – Langeck – Blindsee – Hohekopf – Schurmsee – Schönmünzach – Huzenbacher See – Tonbach – Rinkenkopf – Baiersbronn.

(Kar mit See, Kar ohne See)

Der Seensteig ist offiziell in fünf Tagesetappen unterteilt:

E
E
E

Etappe 3

Alle Etappenorte sind leicht mit dem öffentlichen Nahverkehr erreichbar.

Sportliche Wanderer können den Steig auch in weniger als fünf Tagen erwandern. Auf der Tour erlebt der Wanderer viele Besonderheiten des Schwarzwaldes: unterschiedlichste Waldformen wie Misch- und Bannwald, Karseen und Wasserfälle, Grinden und der Nationalpark Schwarzwald.

Besenfeld: Auf den Spuren von Wilhelm Hauff

Die Rundwanderung startet in Besenfeld, einem Ortsteil von Seewald. Ein erster Aussichtspunkt oberhalb des Ortes ermöglicht einen Blick auf Besenfeld, in das Murgtal, zur Hornisgrinde – dem höchsten Berg im Norschwarzwald und bei guter Sicht auch bis zur Schwäbischen Alb.

Zu Beginn des 18. Jahrhunderts stand mitten im Wald das Wirtshaus „Oberes Neuhaus“ (1781 – 1803), um das sich einige Räubergeschichten rankten. Diese dienten dem Dichter Wilhelm Hauff als Vorlage für seine Erzählung „Das Wirtshaus im Spessart“. Bei Ausgrabungen fand man noch Reste eines Kachelofens, Tonscherben von Essgeschirr und Fensterglas – sie können im Rathaus „Sonne“ in Besenfeld besichtigt werden. Etwa 50 m dahinter konnte ein Brunnen teilweise freigelegt werden.

Zur gleichen Zeit stand in der Nähe einer der größten Kohlenmeiler im nördlichen Schwarzwald. Ein Nachbau erinnert an die Tradition der Köhler, deren beschwerliche und wenig angesehene Arbeit Wilhelm Hauff zum Thema seines Märchens „Das kalte Herz“ machte.

Zum Waldgewerbe zählte auch die Flößerei. So wurde der Kaltenbachsee um das Jahr 1780 für die Scheitholzflößerei angelegt und um 1813 als Schwellsee mit Schwellwerk in Stein ausgebaut. Über den Kaltenbach wurde das Kleinholz weiter zur Enz getriftet. Für den nötigen Vortrieb musste daher ein großer Wasserspeicher errichtet werden. Der Wasserablauf mit einem markanten Rundbogen unterhalb des Schwelldamms ist noch sehr gut erhalten.

Wie die Enz wurde auch die Nagold bis Anfang des 20. Jahrhunderts für die Trift von Baumstämmen genutzt. Ihre als Nagoldursprung bezeichnete Quelle liegt am Wanderweg beim Seewalder Ortsteil Urnagold.

Schon gewusst?

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Wilhelm Hauff (1802 – 1827) war ein deutscher Schriftsteller der Romantik, geboren und gestorben in Stuttgart. Er gehörte zum Kreise der Schwäbischen Dichterschule.

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Seine kurze literarische Schaffensperiode begann 1825 mit der Veröffentlichung einiger Novellen (Memoiren des Satan, Othello) sowie seines ersten Märchenalmanachs. Hauffs Märchen fallen in die spätromantische Literaturphase.

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Er veröffentlichte zwischen 1825 und 1827 Märchen in drei Sammlungen. Der dritte Band, der „Märchen-Almanach auf das Jahr 1828„,  enthält vier Beiträge, die durch eine Rahmenerzählung namens „Das Wirtshaus im Spessart“ verbunden sind.

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Vier Reisende erzählen sich in einem Wirtshaus im Spessart nachts Geschichten um nicht einzuschlafen, da sie den Überfall einer Räuberbande befürchten.

    • Ein Zirkelschmied erzählt „Die Sage vom Hirschgulden“
    • ein Student das Märchen „Das kalte Herz“,
    • ein Jäger das Märchen „Saids Schicksale“ und
    • ein Goldschmied die Sage „Die Höhle von Steenfoll“.
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Die Schwarzwaldsage „Das kalte Herz“ ist wohl die bekannteste der Sagen. Die Geschichte vom hilfreichen Glasmännlein und dem teuflischen Holländer Michel, an den der arme Köhler Peter Munk aus dem Schwarzwald sein Herz verkauft, war nicht nur für Kinder gedacht.

Enzklösterle: Historische Waldberufe

Die Mischwäder um Enzklösterle haben über Jahrhunderte den Menschen in den insgesamt sieben Seitentälern als Lebensgrundlage gedient. Der ca. 8 Kilometer lange Rundwanderweg verschafft Einblicke in die Welt der alten Waldberufe und informiert über die Flößerei, das Kienrußbrennen und das Wiedendrehen.

Die Tour wurde als digitale Schnitzeljagd konzipiert. Die Navigation der familienfreundlichen Tour erfolgt über die kostenfreie App „Actionbound“.

In der App werden neben der Wegbeschreibung in Form von Texten und Fotos viele, spannende Informationen bereitgehalten. In informativen Audiodateien lauscht man den Stimmen des Bürgermeisters und ehem. Forstamtsleiter von Enzklösterle.

Während der Wanderung können über das Smartphone Fragen beantwortet und Punkte gesammelt werden, am Schluss lässt sich durch die richtige Beantwortung der Fragen ein Rätsel lösen.

Textquellen

App „Actionbound“

Feldberg: Feldbergsteig

Der Premiumwanderweg Feldbergsteig führt auf Pfaden mit vielen Aussichtspunkten durch eines der schönsten Naturschutzgebiete Deutschlands mit subalpinem Charakter. Am Weg laden mehrere Hütten zur Einkehr ein.

Im Haus der Natur am Ausgangspunkt wird der Feldbergsteig ausführlich vorgestellt, z. B. in einer 3D-Diashow.

Von hier führt er steil auf den Seebuck hinauf, dann auf einem Panoramaweg weiter zum Feldberggipfel. Bei geeigneter Witterung reicht die Sicht bis zu den Alpen und Vogesen. Der Abstieg führt vorbei an der St. Wilhelmer Hütte, der Zastler Hütte und der Baldenweger Hütte. Bis zum Raimartihof verläuft der Steig auf schmalen abenteuerlichen Pfaden. Ein besonders Naturerlebnis ist der folgende Feldsee unterhalb der steil aufragenden Felswände des Feldbergmassivs. Durch einen Bannwald gelangt man zurück zum Ausgangspunkt.

Wegbeschreibung

Die traditionelle Wanderroute führt vom Haus der Natur (Feldberg) zunächst in einem steilen Aufstieg zum Bismarckdenkmal (1.450 m) auf dem Seebuck – alternativ  bequem mit der Feldbergbahn (Kabinenbahn) zu erreichen. Hier bietet sich ein überwältigender Rundblick auf den Schwarzwald, die Alpen und Vogesen. Besonders eindrucksvoll ist der Blick auf den steil unterhalb liegenden Feldsee. Wer möchte, kann den nahe gelegenen Feldbergturm (Aussichtsplattform) besuchen.

Auf dem Höhenrücken geht es weiter durch den Grüblesattel zum Feldberggipfel (1.493 m). Das nächste Ziel ist die St. Wilhelmer Hütte, die höchstgelegene Almhütte des Schwarzwaldes. Ein romantischer Pfad führt zur Zastler Hütte; es folgt ein kurzer Aufstieg zur Baldenweger Hütte (tolle Aussichtslage).

Danach beginnt der eigentliche „Steig“: über schmale Pfade und kleine Hängebrücken geht es durch den Seewald weiter zu einem der ältesten Höfe des Hochschwarzwaldes, dem Raimartihof. Von dort ist es nicht weit zum idyllisch gelegenen Feldsee (Karsee 1.116 m). Der Karl-Egon-Weg führt durch ein Bannwaldgebiet bergauf zurück zum Ausgangspunkt.

Ein ganz besonderes Naturerlebnis vermittelt der „Hosentaschen-Ranger“:

Amüsante Videobotschaften, mit dem Feldberg-Ranger Achim Laber in der Hauptrolle, überraschen an 12 Wegpunkten entlang der Route des Feldberg-Steigs mit Wissenswertem und Kuriosem zu Flora, Fauna und Geschichte des größten Naturschutzgebiets in Baden-Württemberg.

Den Hosentaschen-Ranger kann man beim Wegbetreiber als App kostenlos herunter laden.

Feldbergpass: Wasserfallsteig

Der ca. 12 Kilometer lange Weg führt vom Feldbergpass zur Wiesequelle und von dort über den Hebelweg hinab nach Fahl zum Fahler Wasserfall und schließlich bis nach Todtnauberg zum Todtnauer Wasserfall.

Und Wasser ist nicht nur bei den Wasserfällen zu erleben, auf weiten Strecken wird man von einem wildromantischen Bach begleitet. Abwechslungsreicher Wald und eine schöne Wiesenlandschaft sind weitere Merkmale dieses Weges, einige Aussichten runden das Wandererlebnis ab.

Der Wasserfallsteig ist zwar ein Streckenweg, aber durch gute stündliche Busverbindungen kommt man problemlos wieder nach Todtnau, bzw. an den jeweiligen Ausgangspunkt zurück.

Der Weg liegt in verschiedenen Schutzgebieten: Biosphärengebiet „Schwarzwald“, FFH-Gebiet „Hochschwarzwald um den Feldberg und Bernauer Hochtal“ (Natura 2000), Vogelschutzgebiet „Südschwarzwald“ (Natura 2000) und NSG „Feldberg“.

Schon gewusst?

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Fahler Wasserfall

Das Wasser des „Fahler Wasserfalls“ fällt 50m zu Tal.

Das Quellgebiet des Rotenbachs liegt am 1386 m hohen Stübenwasen. Der Rotenbach mündet in Fahl in die Wiese und später in den Rhein.

 

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Todtnauer Wasserfall

Das Wasser des „Todtnauer Wasserfalls“ fällt 97 Meter zu Tal.

Das Quellgebiet des Stübenbaches liegt am 1.386 Meter hohen Stübenwasen.