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Montangeschichtlicher Lehrpfad Grubschwart – Bergbau in der Fränkischen Alb

Die Grubschwart ist ein altes Grubengebiet im Fränkischen Jura im Raitenbucher Forst unweit der Bundesstraße 13 zwischen Eichstätt und Weißenburg. Über 2.000 Jahre lang wurde hier Eisenerz abgebaut. Nachdem im Zuge der Industrialisierung qualitativ hochwertigeres Eisen billig auf Schienen nach Bayern transportiert werden konnte, sind die Bergwerke der Region ab 1860 aufgelassen und vergessen worden.

In diesem Gebiet sind vielfältige Spuren des Erzabbaus in Form von Bohnerzschürfstellen, Erzwäschen, Erzförderschächten und unterirdischen Stollengängen auf engstem Raum noch hervorragend sichtbar vorhanden. Aufgrund dieser Besonderheit wurde vom Forstbetrieb Kipfenberg dieses Waldareal aus der aktiven Waldbewirtschaftung herausgenommen und unter Schutz gestellt. Damit kann nachhaltig der Schutz dieses kulturhistorisch wertvollen Juwels gesichert werden. Zudem werden durch umfangreiche Sicherungsmaßnahmen bei den Stolleneingängen die höchst wertvollen Fledermausüberwinterungsquartiere langfristig erhalten. Auf einem gut drei km langen Pfad erhalten Sie viele Informationen über Entstehung, Gewinnung und Verwendung von Eisenerz. Bei einer Mitmachstation können die Besucher Eisenerzkügelchen auf eigene Faust suchen und mit nach Hause nehmen.

21 Schautafeln entlang einer Strecke von etwas mehr als 3 Kilometern erschließen dem Wanderer die Geschichte des Bergbaues im Fränkischen Jura

Infomaterialien

agsdi-file-pdf

Grubschwart

Infotexte Tafeln „Montangeschichtlicher Lehrpfad“

Textquellen