Sulzbach-Rosenberg: Nördlicher Bergbaupfad

03.01.2025 | Bergbau

Sulzbach-Rosenberg blickt eine jahrhundertelange Bergbautradition und ein ebenso reiches montange­schichtliches Erbe zurück.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Bergbau im Jahr 1341 in der sogenannten „Kleinen Hammereinung“. Ein weiterer urkundlicher Beleg für den Sulzbacher Berg­bau ist im gleichen Jahrhundert die „Große Hammerei­nung“ aus dem Jahr 1387. Dennoch verlor der Abbau von Eisenerz in der Folgezeit immer mehr an Bedeutung.

Mit der Ansiedlung der Maxhütte und dem Bau der er­sten Hochöfen im Jahr 1863/64 in Rosenberg erfuhr der Eisenerzbergbau in unserer Region eine Renaissance be­ziehungsweise seine größte Blüte.

Im Jahr 1965 wurde mit ca. 1.100 Beschäftigten in den Eisenerzgruben ein Höchststand erreicht. Doch nur ein knappes Jahrzehnt später am 31.07.1974 wird der St. Anna-Schacht und im Jahr 1977 der Eichel­bergschacht stillgelegt.

Der Eisenerzbergbau war darauffolgend in Sulzbach-Ro­senberg beendet und 1987 mit der Stilllegung der Grube Leoni in Auerbach, in der ganzen Region.

Bergbaupfad

Auf dem Bergbaupfad erfahren Sie Wissenswertes über das reichhaltige Montan-Erbe der Stadt. Der Rundwanderweg besteht aus drei jeweils ca. 6 km langen Abschnitten, dem nördlichen, dem mittleren und dem südlichen Bergbaupfad.

Wegstationen
Station 1: Erzgrube Karoline und Förderschacht Klenze
Station 2: Erzgrube Etzmannsberg
Station 3: Wetterschacht Grube Etzmannsberg
Station 4: Wetterschacht Feld Großenfalz
Station 5: Bruchgebiet Feld Großenfalz
Station 6: Pulverkammer Großenfalz
Station 7: Bruchgebiet Grube Fromm
Station 8: Kalksteinbruch der Maxhütte
Station 9: Blickpunkt Galgenberg

Infomaterialien

agsdi-file-pdf

Bergbaupfad Sulzbach-Rosenberg

Broschüre Bergbaupfad (Hrsg.: Kulturwerkstatt Sulzbach-Rosenberg)

Allgemeine Hinweise

Streckenkilometrierung
Auf der Karte zeigen die Zahlenwerte an dem Track die Kilometrierung der Tour an und sollten nicht mit den Stationsnummern von Infotafeln an Lehrpfaden verwechselt werden (Standorte von Infotafeln werden auf den Karten nicht angezeigt).

Vor Tourenbeginn
Vor Antritt einer Tour wird generell empfohlen, sich über die Begehbarkeit der Strecke direkt bei den zuständigen Stellen vor Ort bzw. bei den Wegebetreibern zu informieren, insbesondere nach Unwettern oder während des Holzeinschlags.

Nebenwege
Manche Touren verlaufen teilweise auf "off-grid"-Abschnitten (wenig genutzte Nebenwege außerhalb der bekannten Hauptwege). Solche Wegabschnitte sind teilweise durch stärkeren Bewuchs oder querliegende Baumstämme weniger gut begehbar und können durch einen Blick auf die Karte meist auch umgangen werden.

Hintergrundkarte
Die Tour wird in der Initialansicht auf einer Satellitenkarte (Tom Tom) angezeigt. Über das Karten-Icon rechts oben im Kartenfenster können auch andere Hintergrundkarten gewählt werden.

Hinweis zur OpenTopoMap: Diese Karte zeigt die Topographie (Höhenunterschiede im Gelände) besonders gut. Leider ist die  maximale Zoomstufe aber eingeschränkt und die Karte lädt oft auch nur zögerlich oder unvollständig.

GPX-Track
Die Wanderstrecke kann durch einen Klick auf das Icon oberhalb der Karte als GPX-Track heruntergeladen werden.