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Bergbauspuren

Stollen, Pingen und Halden

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Erzbergbau

Kohlebergbau

Uranbergbau

Sonstiger Bergbau

Besucherbergwerk

Der Schwarzwälder Bergbau besitzt eine sehr alte Tradition. Archäologische Ausgrabungen bei Bad Sulzburg im Südschwarzwald erbrachten, dass hier schon in der Jungsteinzeit, vor ca. 7 000 Jahren, Bergbau auf Roteisenerze umging. Die frühesten Zeugnisse eines auf Wert- und Gebrauchsmetalle ausgerichteten, systematischen Eisen- und Buntmetallerzbergbaus in Südwestdeutschland, kombiniert mit z. T. ausgedehnten Verhüttungsanlagen, stammen aus der keltischen Zeit vor rund 2.600 Jahren. Auch die Römer waren im Schwarzwald als Berg- und Hüttenleute tätig, wobei sie sicher in den meisten Fällen den keltischen Spuren folgten.

Neben dem dominierenden klassischen Erzbergbau wurden im Schwarzwald und den angrenzenden Randgebieten lokal auch spezielle Rohstoffe bergmännisch gewonnen:

Kobalt

Kohle (z.B. Berghaupten, Kinzigtal)

Salz (Buggingen)

Schwerspat und Flußspat (z.B. Oberwolfach und Renchtal)

Uran (Menzenschwand, Baden-Baden)

Zahlreiche Spuren des früheren Bergbaus können auch heute noch gefunden werden (v.a. Stollen und Pingen).