Quellen in Baden-Baden (bis 69°C)

Am Florentinerberg

Der dritte Stein, den der junge Mann von der Nixe am Mummelsee geschenkt bekam, war ganz offenbar der Kostbarste.

Als er ihn an einem Hügel in Baden-Baden fallen ließ öffnete sich bald der Fels und heißes Wasser strömte armdick hervor.

Der Stein rollte weiter noch den Berghang hinab, und es sprudeltn allenthalben, wo er den Felsen berührte, heiße Quellen heraus.

… Dies der Ursprung der warmen Quellen von Baden.

Der besagte Hügel ist der Florentinerberg.

Die Quellaustritte liegen am Südhang direkt unterhalb vom Neuen Schloss innerhalb einer ca. 110 m x 90 m  große Fläche.

Das Wasser tritt in mehr als einem Dutzend Quellen mit Temperaturen bis zu 69°C aus einer Tiefe von über 1.000 m aus.

Foto: Brunnenbohrung hinter dem Brunnenhaus Hubquelle (Juni 2023)

Die wichtigsten Bestandteile der Wässer sind v.a. Natrium und Chlorid, daneben auch Fluor, Lithium, Kieselsäure und Bor. Einige Quellen enthalten auch das radioaktive Element Radon.

Die wichtigste und mit einer Schüttung von 113 m³ pro Tag ergiebigste Quelle, ist die Ursprungsquelle.

Diese ist im Untergeschoss des Alten Dampfbades gefasst.

Foto: Die Ursprungsquelle im Untergeschoss des Alten Dampfbades am Marktplatz (Oktober 2022)

Den Thermalquellen verdankt die Stadt Baden-Baden ihre Existenz. Die Siedlungsgeschichte geht auf die Römer zurück.

 

Römische Siedlungsgeschichte?

weiter geht’s mit Teil 2: Die Römer