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Archäologisches Spessartprojekt

Kulturwege

Die Kulturwege sind – gemeinsam mit den archäologischen Projekten – das Aushängeschild des Archäologischen Spessartprojekts.

Seit 1999 entsteht ein immer dichteres Netz von Kulturwegen, auf denen die Kulturlandschaft Spessart erlebbar und begreifbar wird.

Zu jedem Kulturweg erscheint ein Folder mit einer Wegbeschreibung und Kurzbeschreibung der Stationen. Eine Auswahl der Kulturwegefolder finden Sie in der Geschäftsstelle des Spessartbundes (Treibgasse 3, 63739 Aschaffenburg).

Die Geschichte Klingenbergs wird zunächst – und natürlich – mit Wein und mit dem Main in Verbindung gebracht. Deutlich sichtbar, aber nicht offensichtlich, wird die Stadt jedoch auch vom etwa 60 Jahre andauernden Boom des Tonwerkes geprägt.

Der Kulturweg nähert sich diesem „auf Ton gegründeten“ Klingenberg, seinen steinernen Zeugen und dem, was heute davon noch zu sehen ist. Dies beginnt am Bahnhof und der Mainbrücke, die mit dem Geld des Tonwerkes finanziert wurde und führt in den Rosengarten, der von Bauwerken dieser Klingenberger „Gründerzeit“ umgeben ist.

Der ausgebaute Weg in die Seltenbachschlucht ist ebenso ein Produkt dieser Zeit. Ob die „Altepurg“ dort im Mittelalter auch wegen dem Schutz der Tonvorkommen errichtet wurde, bleibt Spekulation. Die 2011 geschlossene Tongrube erzählt ihre Geschichte, die mit der dort beheimateten Greifvogelplegestation des LBV in die Zukunft führt.

Der Aussichtsturm (auch mit Geldern aus dem Tonwerk gebaut) im Ringwall und der Abstieg über den Sonnenweg vorbei an der Clingenburg führen zur letzten Station im Museum in der Altstadt, wo die Geschichte Klingenbergs in bunten Facetten zu besichtigen ist.

 

Wegbeschreibung

Der Kulturweg führt über eine Länge von ca. 7,5km durch die Klingenberger Kulturlandschaft. Es sind kurze und steile Anstiege zu überwinden.

Der Weg ist nicht für Kinderwagen geeignet.

Folgen Sie der Markierung des gelben EU-Schiffchens auf blauem Grund.

Station 1: Start am Bahnhof

Die Geschichte Klingenbergs wird zunächst – und natürlich – mit Wein und mit dem Main in Verbindung gebracht. Deutlich sichtbar, aber nicht offensichtlich, wird die Stadt jedoch auch vom etwa 60 Jahre andauernden Boom des Tonwerkes geprägt.

PDF-Download Infotafel 1

Station 2: Rosengarten

Der städtische Rosengarten war früher ein Schlosspark, Brückengarten genannt, der sich von der Erlenbacher Straße über den Seltenbach bis fast zum Mainufer auf einer Fläche von etwa 8.000 qm erstreckte…

PDF-Download Infotafel 2

Station 3: Seltenbachschlucht

Die Seltenbachschlucht war bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts kaum begehbar. Erst 1901 ließ die „rührige Stadtverwaltung“ das Tal durch Wege und Stege gangbar machen – mit dem Geld aus dem Tonbergbau und für den aufkommenden Tourismus, für den 1903 auch der Aussichtsturm errichtet wurde…

PDF-Download Infotafel 3

Station 4: Tonwerk

Das Klingenberger Tonvorkommen bildete sich vor ca. 28-35 Millionen Jahren. Es ist in seiner Zusammensetzung weltweit einzigartig. Es wird angenommen, dass Ablagerungen eines oberirdischen Sees zur Bildung dieses Verwitterungsproduktes, welches aus Kieselsäure, Tonerde, Eisenoxyd, Quarz und Feldspat besteht, geführt haben. Die Breite des Tonlagers von Ost nach West beträgt ca. 200 m und von Nord nach Süd ca. 400 m…

PDF-Download Infotafel 4

Station 5: Aussichtsturm

Ringwall

Der Aussichtsturm und das Wanderheim stehen inmitten eines mittelalterlichen Ringwalls, dessen äußerer Wall heute noch gut zu erkennen ist…

PDF-Download Infotafel 5

Station 6: Heimatmuseum / Altstadt

Das Weinbau- und Heimatmuseum wird vom Förderverein Historisches Klingenberg betrieben. Im Erdgeschoss wird die Plege der Reben im Weinberg, die Traubenernte, das Keltern des Lesegutes und der Ausbau des Weines bis zum Abfüllen in die die Flasche dargestellt…

PDF-Download Infotafel 6

© Archäologisches Spessartprojekt e.V.

Mit freundlicher Genehmigung.

Infomaterialien

agsdi-file-pdf

Kligenberg

Faltblatt „Vom Ton, Steinen und Scherben“