Küsnacht: Geologischer Lehrpfad Küsnachter Tobel

23.08.2021 | Eiszeit & Moore, Lehrpfad, Schweiz

Am Lehrpfad informiert 12 Tafeln über die Geologie.

Am 1. März 2011 wurden die Findlinge einer grossen Verschiebungsaktion unterzogen. Ziel war, eine mehr oder weniger chronologische Anordnung der Findlinge zu schaffen. Mit Hilfe der Holzkorporation wurden die ältesten Steine, z. B. der Granitporphyr aus dem Puntegliasgebiet, zuunterst gegen den Tobeleingang platziert, es folgten die rötlichen Findlinge aus dem Verrucano des Glarnerlandes, die Kalkfindlinge aus dem Walenseegebiet, der grünliche Taveyannaz-Sandstein oder Sernifit aus dem Glarnerland und schliesslich die jüngsten Brocken aus der Molasse des Speergebiets und des Zürcher Oberlandes.

An der Wegstrecke liegt auch ein Waldlehrpfad. Insgesamt 60 Tafeln informieren über die wichtigsten Baum- und Straucharten im Küsnachter Tobel und im Waldlehrpfad des Zollikerbergs.

Die Infotafeln
Die Geschichte des Küsnachter Tobels
Die Wirkung der Bachverbauungen
Der Findlingsgarten
Der Alexanderstein
Ein Schwarzhorizont in der Molasse
Ein typisches Schichtprofil der Molasse
Einblick in die Erdgeschichte
Der Küsnachter Bentonithorizont als Zeuge tertiärer Vulkanausbrüche
Die Entstehung des Tobels am Ende der Eiszeit
Verwitterung, Rutschungen, Murgänge
Der Wulp-Schotter und die Drachenhöhle
Wie kam der „Drachenkopf“ ins Tobel

Infomaterialien

agsdi-file-pdf

Küsnacht

Die Findlinge im Küsnachter Tobel – ihre Namen und ihre Herkunft

Allgemeine Hinweise

Streckenkilometrierung

Auf der Karte zeigen die Zahlenwerte an dem Track die Kilometrierung der Tour an und sollten nicht mit den Stationsnummern von Infotafeln an Lehrpfaden verwechselt werden (Standorte von Infotafeln werden auf den Karten nicht angezeigt).

Vor Tourenbeginn

Vor Antritt einer Tour wird generell empfohlen, sich über die Begehbarkeit der Strecke direkt bei den zuständigen Stellen vor Ort bzw. bei den Wegebetreibern zu informieren, insbesondere nach Unwettern oder während des Holzeinschlags.

Nebenwege

Manche Touren verlaufen teilweise auf "off-grid"-Abschnitten (wenig genutzte Nebenwege außerhalb der bekannten Hauptwege). Solche Wegabschnitte sind teilweise durch stärkeren Bewuchs oder querliegende Baumstämme weniger gut begehbar und können durch einen Blick auf die Karte meist auch umgangen werden.