Mendig: Von der Vulkan Brauerei zum Kloster Maria Laach

22.07.2022 | Bier, Eifel

Geologie hautnah erleben!

Von der Römerzeit bis ins 19. Jahrhundert wurde in Mendig in zahlreichen Stollen und Schächten auf einer Fläche von insgesamt ca. 3 km² unterirdisch die über 200.000 Jahre alte Basaltvava des Wingertsberg-Vulkans zur Herstellung von Mühlsteinen abgebaut. So entstanden hallenartige Räume, die von vielen der Mitte des 19. Jahrhunderts in Mendig noch vorhandenen 28 Brauereien zur Lagerung ihres Bieres genutzt wurden. In den ca. 30 m tiefen Lavakellern herrschen ganzjährig eine hohe Luftfeuchtigkeit und konstante Temperaturen zwischen 6 °C und 9°C, ideal für die Lagerung von Bier.

Heute ist die Vulkan Brauerei, die im Jahr 1875 als Betrieb der Familie Wölker gegründet wurde und 2011 von Malte Tack übernommen wurde, die einzige Brauerei in Mendig.

Im Lavakeller können die Biere bis zu einem halben Jahr lang in vorbelegten Fässern riefen, in denen zuvor schon Portwein, Bourbon, Rum oder Sherry reiften. Das Bier nimmt bei der Reifung zarte Nuancen des Holzes, aber auch der Spirituosen auf.

Tipp

Ein Besuch im direkt angrenzenden Deutschen Vulkanmuseum „Lava-Dome“ gehört zum Pflichtprogramm.

 

Benediktinerabtei Kloster Maria Laach

Alles Wissenswerte rund um das Kloster finden Sie hier.

Infomaterialien

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Kloster Maria Laach

Geländeplan

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Lava Dome

Faltblatt

Allgemeine Hinweise

Streckenkilometrierung

Auf der Karte zeigen die Zahlenwerte an einem Track die Kilometrierung der Tour an und sollten nicht mit den Stationsnummern von Infotafeln an Lehrpfaden verwechselt werden (Standorte von Infotafeln werden auf den Karten nicht angezeigt).

Vor Tourenbeginn

Vor Antritt einer Tour wird generell empfohlen, sich über die Begehbarkeit der Strecke direkt bei den zuständigen Stellen vor Ort bzw. bei den Wegebetreibern zu informieren, insbesondere nach Unwettern oder während des Holzeinschlags.

Nebenwege

Manche Touren verlaufen teilweise auf "off-grid"-Abschnitten (wenig genutzte Nebenwege außerhalb der bekannten Hauptwege). Solche Wegabschnitte sind teilweise durch stärkeren Bewuchs oder querliegende Baumstämme weniger gut begehbar und können durch einen Blick auf die Karte meist auch umgangen werden.