Regensburg: Geolehrpfad Friedrich Zeche in Dechbetten

15.09.2022 | Bergbau, Donau-Iller, Lehrpfad

Auf dem Lehrpfad für Geologie, Landschafts- und Rohstoffabbau auf dem Gelände der Firmengruppe „Rösl“ in Regensburg-Dechbetten können Jung und Alt mit allen Sinnen Erdgeschichte erfahren.

Der Rundweg verläuft in einem ausgebeuteten und bereitsrenaturierten Teilbereich des Zechengeländes. Auf dem Rundweg erleben Interessierte eine spannende Reise durch die Erdzeitalter der letzten 140 Millionen Jahre.

Diverse Exponate und 13 Schautafeln informieren über Geologie, vorzeitliches Leben, Veränderungen der Landschaft und den Bergbau.

Gut zu wissen

Die Friedrich-Zeche ist seit 2000 im Eigentum der Firma Rösl. Dort werden bis heute Braunkohle und Ton, Gesteine, Sande und Erden abgebaut. Danach werden die abgegrabenen Flächen mit unbedenklichem Erdaushub und Bauschutt verfüllt und der Natur zurückgegeben.

Die Wegstationen
Station 1: Lehrpfad in der Übersicht
Station 2: Das Meer der Kreidezeit bei Regensburg
Station 3: Tertiär - Bildungszeitraum der Dechbettener Braunkohle
Station 4: Quartärer Löß – eiszeitlicher Staub als Archiv der Klimageschichte
Station 5: Der tertiärzeitliche Wald - ein fossiler botanischer Garten
Station 6: Fossile Tierfunde in Dechbetten
Station 7: Die Landschaft um Dechbetten
Station 8: Panorama der Friedrich-Zeche
Station 9: Boden als Lebensgrundlage und Lebensraum
Station 10: Der Orchideenstandort - ein Kleinod in der Grube
Station 11: Geschichte der Friedrich-Zeche
Station 12: Geschichte der Friedrich-Zeche
Station 13: Das Renaturierungskonzept

Infomaterialien

agsdi-file-pdf

Geolehrpfad Friedrich Zeche

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Allgemeine Hinweise

Streckenkilometrierung

Auf der Karte zeigen die Zahlenwerte an dem Track die Kilometrierung der Tour an und sollten nicht mit den Stationsnummern von Infotafeln an Lehrpfaden verwechselt werden (Standorte von Infotafeln werden auf den Karten nicht angezeigt).

Vor Tourenbeginn

Vor Antritt einer Tour wird generell empfohlen, sich über die Begehbarkeit der Strecke direkt bei den zuständigen Stellen vor Ort bzw. bei den Wegebetreibern zu informieren, insbesondere nach Unwettern oder während des Holzeinschlags.

Nebenwege

Manche Touren verlaufen teilweise auf "off-grid"-Abschnitten (wenig genutzte Nebenwege außerhalb der bekannten Hauptwege). Solche Wegabschnitte sind teilweise durch stärkeren Bewuchs oder querliegende Baumstämme weniger gut begehbar und können durch einen Blick auf die Karte meist auch umgangen werden.