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Der Auerhahnweg führt auf durch vielgestaltige Wälder und über idyllische Wiesen mit weiten Blicken. Hier gab es Anfang des 20. Jahrhunderts noch eine große Auerwild-Population. An zahlreichen Stationen erhält man viele interessante Informationen zur Geschichte des Auerwilds im Schwarzwald und historische Details und Geschichten aus Tennenbronn.

Am Weg gibt es auch viele Rastplätze mit wunderschöner Aussicht, darunter ist auch eine Getränkestation.

Textquelle: Webseite Auerhahnweg

Schon gewusst?

  • Der größte Hühnervogel Europas ist ein scheuer Waldvogel. Auerhühner sind perfekt an ein Leben in Nadelmischwäldern angepasst. Im Winter können sie sogar den schwer verdaulichen Kiefern- und Fichtennadeln noch Nährwert abgewinnen. Im Sommer fressen sie hingegen hauptsächlich ihre Leibspeise: Heidelbeeren. Die natürlichen Lebensräume des Auerhuhns finden sich vor allem in den großflächigen Wäldern der Gebirge und Mittelgebirge.
  • Auerhühner zählen zu den Raufußhühnern, weil ihre Beine befiedert sind. Die kräftigen Beine, der kompakte Körper und der krumme, um die Nasenlöcher ebenfalls befiederte Schnabel sind weitere Merkmale für ihre Zugehörigkeit zu dieser Gruppe.
  • Männchen und Weibchen unterscheiden sich deutlich voneinander. Die Hähne sind um ein Drittel größer als die Hennen und wirken aus der Ferne fast schwärzlich. Aus der Nähe betrachtet sind sie jedoch überraschend bunt: Die dunklen Federn am Schwanz und auf der Bauchunterseite sind weiß gesprenkelt. Ihre Flügel heben sich dunkelbraun vom Körper ab und auf der Halsseite schillert ein metallisch blau-grünliches Feld. Am auffälligsten sind die leuchtend roten Hautpartien über den Augen. Diese sogenannten Rosen schwellen zur Balzzeit im Frühjahr deutlich an.
  • Die Hennen hingegen sind in verschiedenen Brauntönen gestreift und damit gut getarnt. Von der kleineren, aber ähnlich gefärbten Birkhenne kann man sie gut aufgrund der ungebänderten Brust unterscheiden. Im Winter besitzen die Vögel an den Zehen Federstifte, die wie Schneeschuhe wirken.
  • Beim Losfliegen hört man von schweren Hühnervögel ein lautes polterndes Geräusch. Im Flug erkenn man sie gut an den kräftigen Flügelschlägen, die sich mit längeren Gleitstrecken abwechseln. Walzenförmige Losungsreste (Kot) werden in größeren Mengen unter den Schlafbäumen oder an Ruheplätzen meist auf erhöhten Geländestellen, wie Baumstümpfen, abgegeben. Sie sind ein wichtiger Nachweis für die ansonsten recht scheuen Vögel.

Die Stimme des Auerhahns

von Tierstimmenarchiv Berlin

Textquelle: Wildtierportal Bayern

Wildtierportal Bayern

Daten und fakten zum Auerwild.