Thermalquellen Baden-Baden

Teil 1: Die Sage

ODER wie alles begann

(oder auch nicht)

Der Schwarzwald ist sagenumwoben.

Besonders viele Sagen ranken sich um den Mummelsee, das „dunkle Auge“ am Südhang der Hornisgrinde, einem eiszeitlichen Karsee.

Gedicht

Name

Sage

Der See hat seinen Namen von Seerosen, die es dort gar nie gab. Von Nymphen und Nixen, die im knapp 18 m tiefen See hausen. Von den Seefräulein, landläufig auch Mümmelein genannt.

Die Mümmelein sind liebliche, reizende Gestalten von zartem, schlankem Wuchs und rosiger Schönheit. Jede Nacht steigen sie empor zur Oberfläche des dunklen Gewässers. In ferner Vergangenheit kam es vereinzelt immer wieder zu Begegnungen, unten im Tal oder auch hier oben am See. Begegnungen nicht nur mit Einheimischen.

 

So ist einst ein junger Mann auf einer Wanderung durch den Schwarzwald zum Mummelsee gekommen.

Foto: Mummelsee (August 2020)

Am Ufer sieht er ein Seeweiblein, das sich ihm bald nähert.

Foto: Mummelsee (August 2020)
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Foto: Mummelsee (August 2020)

Er ist so von der Schönheit der Nixe verzaubert, dass er mehrere Stunden mit ihr am See verbringt.

Beim Abschied gibt ihm die Nixe drei Steine aus dem See. Der junge Mann nimmt sie an sich, denkt aber:

„Die sind doch wertlos.“

 

Später wirft er sie auf seiner Wanderung nach und nach weg. Aber überall, wo einer dieser Steine hinfällt, sprudelt eine Quelle hervor:

Die erste an der Stelle des Erlenbades, die zweite in Hub und die dritte in Baden-Baden.

Hier geht`s zu den drei Orten, wo seither Quellen sprudeln …

Erlenbad

Hub

Baden-Baden

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