Neubulach: Über Ritter und Bergleute

04.10.2021 | Bergbau, Lehrpfad, Nordschwarzwald

Die Tour führt unweit der mittelalterlichen Bergwerksstadt Neubulach vorbei an zahlreichen Highlights für die ganze Familie.

Die Grube Hella-Glück diente bis zu ihrer Stilllegung der Silber-, Kupfer- und Azurit- Gewinnung. Heute kann man beim Besuch der Stollen- und Erzgänge in die mittelalterliche Bergwelt eintauchen.

Am Fledermauspfad finden Sie zahlreiche Informationen zu diesen besonderen Waldbewohnern. Der Mischwald wesit eine besondere Artenvielfalt auf und ermöglicht immer wieder Ausblicke in das Nagoldtal und die Höhen des Nordschwarzwaldes.

Auf dem Reinhardsfelsen, in einer Flussschleife hoch über der Nagold, liegt die Burgruine Waldeck. Die Hauptburg mit Teilen des Bergfrieds und der Schildmauer, Zwingeranlagen, und Graben ist gut erhalten und lädt zum Verweilen ein. Wer auf diesen Abstecher verzichten möchte findet alternativ an Geigerles Lotterbett oder am Rastplatz Wasen schöne Pausenplätze.

Die zweite Teil der Tour führt auf dem sonnigen Randweg, zwischen Wald, Feldern und Streuobstwiesen, wieder zurück nach Neubulach.

Tipp

Erlebe die Welt der Bergleute und mache kurz vor Ende der Wanderung eine Führung im Besucherbergwerk! Auf gut ausgeleuchteten Wegen begleitet ein Führer die Gäste zur Azurithöhle und zu einer bunten Erzwand mit 36 verschiedenen Mineralien im „Hella-Glück“ Stollen.

Infomaterialien

agsdi-file-pdf

Neubulach

Wegbeschreibung „Über Ritter und Bergleute“

Allgemeine Hinweise

Streckenkilometrierung

Auf der Karte zeigen die Zahlenwerte an dem Track die Kilometrierung der Tour an und sollten nicht mit den Stationsnummern von Infotafeln an Lehrpfaden verwechselt werden (Standorte von Infotafeln werden auf den Karten nicht angezeigt).

Vor Tourenbeginn

Vor Antritt einer Tour wird generell empfohlen, sich über die Begehbarkeit der Strecke direkt bei den zuständigen Stellen vor Ort bzw. bei den Wegebetreibern zu informieren, insbesondere nach Unwettern oder während des Holzeinschlags.

Nebenwege

Manche Touren verlaufen teilweise auf "off-grid"-Abschnitten (wenig genutzte Nebenwege außerhalb der bekannten Hauptwege). Solche Wegabschnitte sind teilweise durch stärkeren Bewuchs oder querliegende Baumstämme weniger gut begehbar und können durch einen Blick auf die Karte meist auch umgangen werden.