Röttingen: Sonnenuhrenpfad

15.10.2022 | Franken, Lehrpfad, Spezielle Themenwege

Sonnenuhr am Rathaus Röttingen im Oktober 2022

Röttingen ist auch bekannt als „Stadt der Sonnenuhren“.

Diesen Beinamen verdient das Städtchen seinem Rundweg mit 25 verschiedenartigen Sonnenuhren. Auf dem Weg innerhalb und um die Stadtmauer können Sie diese Zeitmesser jederzeit näher betrachten oder deren Funktionsweise studieren. Es empfiehlt sich an sonnigen Tagen den Weg abzulaufen und die Zeiten abzulesen. Aber auch an bedeckten Tagen ist es interessant die unterschiedliche Bauweise der einzigarten Sonnenuhren zu erkunden.

Eine Sonnenuhr besteht meistens aus einem Stab oder einer geraden Kante, deren Schatten auf einem nach Stunden eingeteilten Zifferblatt die Uhrzeit anzeigt. Der Röttinger Sonnenuhrenweg bietet jedoch viele weitere Formen dieser besonderen Zeitmesser: eine Ringkugelsonnenuhr, Sonnenuhr mit Lichtbrechung durch ein Glasbruchstück uvm.

Erbauer dieser faszinierenden Sonnenuhren ist der in 2010 verstorbene Schlossermeister Kurt Fuchslocher aus Bad Mergentheim.

Hinweis

Der Streckenverlauf auf dem offiziellen Faltblatt der Stadt Röttingen deckt nicht alle Sonnenuhren ab (offizielle Angabe der Streckenlänge: ca. 2 km). Der Rundweg über alle Sonnenuhren ist ca. 3,8 km lang.

Eine kleine Auswahl der kunstvoll gestalteten Sonnenuhren entlang der Wegstrecke im Oktober 2022.

Infomaterialien

agsdi-file-pdf

Stadt Röttingen

Faltblatt „Sonnenuhrenpfad“

Allgemeine Hinweise

Streckenkilometrierung

Auf der Karte zeigen die Zahlenwerte an dem Track die Kilometrierung der Tour an und sollten nicht mit den Stationsnummern von Infotafeln an Lehrpfaden verwechselt werden (Standorte von Infotafeln werden auf den Karten nicht angezeigt).

Vor Tourenbeginn

Vor Antritt einer Tour wird generell empfohlen, sich über die Begehbarkeit der Strecke direkt bei den zuständigen Stellen vor Ort bzw. bei den Wegebetreibern zu informieren, insbesondere nach Unwettern oder während des Holzeinschlags.

Nebenwege

Manche Touren verlaufen teilweise auf "off-grid"-Abschnitten (wenig genutzte Nebenwege außerhalb der bekannten Hauptwege). Solche Wegabschnitte sind teilweise durch stärkeren Bewuchs oder querliegende Baumstämme weniger gut begehbar und können durch einen Blick auf die Karte meist auch umgangen werden.