Waldkirch: Kandel – Berg der Kräfte

08.01.2022 | Lehrpfad, Mittlerer Schwarzwald, Natur & Kultur

Der 1.241 m hohe Kandel ist der höchste Berg im Mittleren Schwarzwald und Hausberg der vier Gemeinden Waldkirch, Simonswald, St. Peter und Glottertal.

Mystik

In früheren Zeiten galt er als der „Blocksberg des Schwarzwaldes“. Mystische Erzählungen ranken sich  um den „Berg der Kräfte“ und seine Hexen, die hier seit jeher ihr Unwesen treiben sollen. Auf der Teufelskanzel, einem mächtigen Felsmassiv an der Nord-West-Seite des Kandels, sollen sich früher die Hexen der ganzen Umgebung zum Tanz mit dem Teufel getroffen haben. Eine Randnotiz mit Gänsehautfaktor: Der größte Teil der imposanten Felsformation stürzte ausgerechnet in der Walpurgisnacht 1981 in die Tiefe …

Informatives

Modern und doch der Umgebung gut angepasst, geben Info-Stelen zu den Themen Mystik, Geologie, Botanik, Landwirtschaft und Freizeitsport verschiedene Einblicke in die Geschichte, Entstehung und Landschaft des Bergs: Spaziergänger und Wanderer entdecken darauf Informationen über das Kandelbergland, die vom Institut für Physische Geographie der Universität Freiburg in Zusammenarbeit dem Verein Zukunft Kandel e.V. erarbeitet wurden. Vielfältiges und Interessantes im Kandelbergland geben die Übersichtspläne rund um den Gipfel und die Detailkarte preis.

 

Projekt „Kandel – Berg der Kräfte“

Das Projekt „Kandel – Berg der Kräfte“ wurde vom Institut für Physische Geographie der Universität Freiburg und dem Verein „Zukunft Kandel e.V.“ in Zusammenarbeit mit den Gemeinden Glottertal, Simonswald, St. Peter und Waldkirch sowie dem Landkreis Emmendingen entwickelt.

 

Tipp

Auf unterhaltsame Weise gibt die kleine Hexe „Kandela vom Kandelfels“ als Leitfigur ihr Wissen nicht nur an Kinder weiter.

Infomaterialien

agsdi-file-pdf

Waldkirch

Faltblatt „Kandel – Berg der Kräfte“

agsdi-file-pdf

Universität Freiburg

Kräfte auf dem Kandel

Allgemeine Hinweise

Streckenkilometrierung

Auf der Karte zeigen die Zahlenwerte an einem Track die Kilometrierung der Tour an und sollten nicht mit den Stationsnummern von Infotafeln an Lehrpfaden verwechselt werden (Standorte von Infotafeln werden auf den Karten nicht angezeigt).

Vor Tourenbeginn

Vor Antritt einer Tour wird generell empfohlen, sich über die Begehbarkeit der Strecke direkt bei den zuständigen Stellen vor Ort bzw. bei den Wegebetreibern zu informieren, insbesondere nach Unwettern oder während des Holzeinschlags.

Nebenwege

Manche Touren verlaufen teilweise auf "off-grid"-Abschnitten (wenig genutzte Nebenwege außerhalb der bekannten Hauptwege). Solche Wegabschnitte sind teilweise durch stärkeren Bewuchs oder querliegende Baumstämme weniger gut begehbar und können durch einen Blick auf die Karte meist auch umgangen werden.