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Ausgangspunkt ist der Parkplatz des Freilichtmuseums. Der Pfad mit 10 Stationen ist 4 km lang.

Öffnungszeiten: Von April bis Oktober sind die Profilgruben zugänglich.

– Von November bis März geschlossen –

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Station 1

Der Lehrpfad beginnt am Parkplatz des Freilichtmuseums…

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Station 2

Basalttuff – Sandgrube – Die durch Abbau entstandenen Rohböden beherbergen wertvolle Tier- und Pflanzenarten.

Eine geologische Besonderheit: In der Sandgrube steht vulkanischer Basalttuff  an. Es handelt sich um einen Schlot des „Schwäbischen Vulkans“.

Vor ca. 18 Mio. Jahren brach dieser Vulkan (genauer: ein Vulkangebiet) zwischen Bad Urach und Kirchheim aus. In über 300 unterschiedlich großen Schloten stiegen Gas und vulkanisches Material an die Oberfläche.

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Station 3

Braunerde – Pararendzina aus Basalttuff – Der tiefreichende Horizont weist auf frühere Ackernutzung hin. Das vulkanische Bodenmaterial ist sehr sandig.

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Station 4

Humose Pararendzina aus Weißjura – Hangschutt – Im Oberboden herrscht ein reges Bodenleben. Durch den ständigen Nachschub von Hangschutt ist die Bodenbildung nicht sehr tiefreichend.

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Station 5

Kalkhaltiger Braunerde – Pelosol aus Tonen des Oberen Braunjura – Der mächtige Humushorizont weist auf eine frühere Acker- oder Gartennutzung hin.

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Station 6

Kalkhaltiger Braunerde – Pelosol aus Weißjuraton melgeln – Am sonnenbeschienen Süd-Westhang des Spitzberges zeigt dieser Tonboden tiefe Trockenrisse.

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Station 7

Gley aus Braunjuramergeln – Aufgrund einer stauenden Schicht im Untergrund steht hier ganzjährig Grundwasser hoch an.

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Station 8

Buckelwiese am Egelberg – Die Hanglage und der tonige Untergrund bewirken das unregelmäßige Abrutschen der Bodendecke bei Wasserzutritt. Zusätzlich hebt und senkt sich die Oberfläche bei wechselndem Bodenwassergehalt durch Quellung und Schrumpfung – ein Boden in Bewegung!

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Station 9

Toniger Pseudogley aus Braunjuratonmergeln – Ein nur wenig wasserdurchlässiger Unterboden verursacht stark wechselnde Wasserverhältnisse.

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Station 10

Pararendzina – Braunerde aus Weißjura – Hangschutt – Aus den Schuttmassen der Schwäbischen Alb entwickelt sich ein sehr steiniger und kalkreicher Boden. Gestein verwittert und allmählich entsteht Boden. Bodo stellt Ihnen Böden aus unterschiedlichen Ausgangsgesteinen vor. Rund um Beuren bestehen die Gesteine aus Meeresablagerungen der Jura-Zeit (vor ca. 170 Mio. Jahren). Im Bereich des Spitzberges und Engelberges stehen die dunklen Tonmergel des Oberen Braunjura an. Am Fuß der Schwäbischen Alb finden sich die hellen Kalkmergel des Unteren Weißjura. Häufig sind diese aber von Kalkstein-Hangschutt des Oberen Weißjura überdeckt.

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Beuren

Flyer „Bodenlehrpfad Beuren“