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Bisingen: Geschichtslehrpfad Ölschieferwerk

Bisingen im Zollernalbkreis schrieb in der Zeit des Nationalsozialismus eine besondere Geschichte. Von August 1944 bis März 1945 wurden im Rahmen des Unternehmens „Wüste“ insgesamt 4.150 KZ-Häftlinge in das Konzentrationslager Bisingen deportiert, um Öl aus dem dort zu findenden Ölschiefer zu gewinnen. Ein Drittel der Inhaftierten starb dabei.

Während eines internationalen Workcamps im Sommer 1997 legten Jugendliche aus verschiedenen Ländern Überreste der Produktionsanlagen im Kuhloch frei und bauten einen Holzsteg auf dem ehemaligen Lagergelände in der Schelmengasse, um den Weg zum Appellplatz zu symbolisieren.

Im Oktober 1998 wurde der Geschichtslehrpfad eröffnet, der die historischen Orte jener Zeit verbindet und anhand von Monumenten und Hinweistafeln den dunklen Abschnitt der deutschen Geschichte kenntlich macht.

Wegbeschreibung

Der Geschichtslehrpfad ist jederzeit frei zugänglich. Der Rundgang ist von jeder Station aus möglich. Informationen zu den jeweiligen Orten bieten Text-Bild-Tafeln entlang der Strecke.

Zu den Stationen des Lehrpfads gehören:

  • der Bahnhof (Ankunft der Häftlinge)
  • das ehemalige Lagergelände an der Schelmengasse Meilerfeld, Ölbehälter, Gebläsestation und Abbruchkante des ehemaligen Ölschieferabbaugeländes im „Kuhloch“
  • KZ-Friedhof
  • Gelände des ehemaligen Massengrabes im Ludenstall

Infomaterialien

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Bisingen

Das Unternehmen „Wüste“

Bliesgau: Entdeckertour Bliesgau

Entdeckertouren

„Auf den Spuren der Berg- und Hüttenleute in der Saarregion“

Entdeckertouren

© Saarländischer Museumsverband e.V.

Mit freundlicher Genehmigung.

Vielen Dank.

Entdeckertouren

„Auf den Spuren der Berg- und Hüttenleute in der Saarregion“

Die Entdeckertouren sind Wanderrouten in der Saarregion, die als Tages- oder Halbtagestouren flexibel gestaltet sind. Wegbetreiber ist der Saarländische Museumsverband e.V.

Mit den „Entdeckertouren“ begibt sich der Wanderer auf Spurensuche und verbindet diese mit Einblicken in die Vielfalt der Landschaft, Sehenswürdigkeiten, Freizeiteinrichtungen und Gastronomie. Damit werden nicht nur Relikte aus der Ära der Berg- und Hüttenleute präsentiert, sondern viele ehemalige Berg- und Hüttenleute kommen auf diesen Touren selbst zu Wort und erzählen die Geschichten und Erlebnisse, die ehemals von Generation zu Generation weiter geben wurden, damit diese nicht in Vergessenheit geraten.

TIPP:

Als digitaler Wegbegleiter steht eine App zur Verfügung, die man auf der eigens erstellten Webseite „Entdeckertouren Saarland“ herunterladen kann. Der installierte Routenplaner führt den Wanderer GPS-gestützt zu und durch die Touren oder zu einzelnen Punkten der Strecke.

Entdeckertour „Bliesgau“

Die Tour startet in Rubenheim am Denkmal für die Rubenheimer Bergleute. Sie führt über den Bergmannspfad vorbei am Golfclub Katharinenhof zu den Kalksteinbrüchen in Gersheim. Hier lohnt ein Abstecher zum Europäischen Kulturpark Reinheim, der mehr als das Grab der keltischen Fürstin zu bieten hat. In der Römischen Taverne des Parks locken kulinarische Genüsse zur Pause.

Anschließend führt die Tour durch das Gersheimer Orchideengebiet nach Walsheim zur ehemaligen Brauerei und dem Freibad. Über Herbitzheim, Ballweiler, Breitfurt und Bliesdalheim geht’s zurück nach Rubenheim, nicht ohne an Kalksteinbrüchen, Muscheln und Eiskellern vorbei zu führen.

Den Abschluss bildet das Museum für dörfliche Alltagskultur und das Museum des saarländischen Aberglaubens, beides unter einem Dach. Hier lohnt sich eine Führung durch den Museumsleiter, aber etwas Zeit ist dafür unbedingt einzuplanen!

Die Wegstationen
Denkmal für die Rubenheimer Bergleute

Zu dem Gedenken der verstorbenen Mitglieder wurde vom Knappenverein Rubenheim im Jahre 1994 ein Bergarbeiterdenkmal errichtet.

Der Knappenverein wurde 1872 als Bergmannssterbekasse gegründet. Bereits Jahre vorher hatten Männer aus dem landwirtschaftlich verarmten Rubenheim den Weg in vor allem preußische Gruben gefunden. Sie wohnten dort für eine oder mehrere Wochen in Schlafschuppen, später in Schlafhäusern.

In der Blütezeit des Bergbaus waren rund hundert Männer aus diesem Dorf im Bergbau beschäftigt. Rubenheim war ein Bergarbeiterdorf mitten im Bliesgau – und es war nicht das einzige.

Nach ihrer „Kohlengrubenzeit“ arbeiteten Rubenheimer Bergleute in den hiesigen Kalksteingruben noch einige Jahre weiter.

Bergmannspfad

Im 19. Jahrhundert gingen die Rubenheimer Bergleute am Sonntagabend oder Montagmorgen zu Fuß in Richtung Erfweiler-Ehlingen, über den „Schwarzen Pfad“ nach Ommersheim und von dort über Heckendalheim ins Sulzbachtal bzw. teilweise auch nach St. Ingbert.

Später, zu Zeiten der Eisenbahn wurde der Würzbacher Bahnhof in Niederwürzbach angesteuert, von wo aus die Arbeitsstätten per Bahn zu erreichen waren.

Golfclub Katharinenhof Rubenheim

Die Anlage des Golfclub Katharinenhof ist sehr weitläufig und großzügig zwischen Wiesen und Wäldern angelegt. Von den meisten Stellen des Platzes haben die Spieler eine weite Sicht bis ins benachbarte Frankreich hinein. Zahlreiche Hügel und Schräglagen und auch die welligen Fairways lassen den Platz trotz der breiten Fairways auch für bessere Golfer zu einer Herausforderung werden.

In der dazugehörigen Gastronomie sind nicht nur Golfer, sondern auch Radfahrer, Wanderer und alle anderen Gäste herzlich willkommen.

Kalksteinbrüche in Gersheim

Die erste Kalksteingrube in Gersheim war im Erzental zwischen Gersheim und Medelsheim. Von hier aus wurde Gesteinsmaterial mit dem „Hängebähnchen“, einer mundartlich so genannten Seilbahn über die Hauptstraße zum Bahnhof Gersheim transportiert.

Die Kalkstein-Abbruchverhältnisse waren in Gersheim wesentlich schwieriger als auf dem Stumme Berg bei Herbitzheim. Die Abraumschicht betrug bis zu dreißig Meter, also ging man nach dem Ersten Weltkrieg zum Untertagebau am Berg „auf der Lohe“ über. 1947 wurde der Übertagebau in Gersheim gänzlich eingestellt. Der Untertagebau wurde fortgesetzt.

Zweimal wurde dieser Abbau zeitlich unterbrochen. Die erste Unterbrechung war ab Herbst 1944. Familien, die nicht in die zweite Evakuierung wollten und hier verblieben, erhielten in den Stollenanlagen für rund hundert Tage sichere Notunterkünfte zum Schutz vor den Kriegshandlungen. Die Bebelsheimer Bevölkerung durfte sogar durch den Wetterschacht im Gersheimer Stollen Schutz suchen. Die zweite Unterbrechung war 1980/81 im Zuge der Unternehmensänderungen.

Im September 2005 endete in Gersheim die mehr als hundert Jahre anhaltende Geschichte des Bliesgau-Kalkbrennens für die saarländische Industrie. Kalk wurde nach 2001 hier nicht mehr gefördert, die Untertageanlagen in Gersheim wurden noch vier Jahre lang verfüllt.

Lore am ehemaligen Gersheimer Bahnhof

Im Saarland wurden nach 1970 viele Erinnerungsstätten an den saarländischen Kohlenbergbau aufgebaut. Dies geschah besonders in Dörfern, in denen die Bevölkerung eine Beziehung zum Steinkohlebergbau besaß und die Erinnerung wachhalten wollte.

Meistens bestanden die Denkmäler aus halbierten ausgebauten Seilscheiben auf den Fördertürmen. Beliebt war ferner ein ausgedienter Hund, in den man schwarz angemalte Kalksteine als Kohle geladen hatte. Hund ist die bergmännische Bezeichnung für die unter Nichtbergleuten bekannten Loren.

Bahnhof Gersheim

Als Ende des 19. Jahrhunderts der Kaiserslauterner Bahnhof an der Ludwigsbahn zu klein geworden war, wurde dort ein neuer Bahnhof geplant und gebaut. Die Steine des alten Bahnhofes wurden sorgfältig abgetragen, geborgen und an die neue Eisenbahnlinie Bliestal verbracht. Damit wurden die beiden Bahnhöfe in Breitfurt und Gersheim aufgebaut. Der hiesige Bahnhof ist mithin der halbe alte Kaiserslauterner Bahnhof.

Der Bahnhof war für die Brauerei Walsheim ein sehr wichtiger Umschlagsplatz, deshalb hieß er eine Zeitlang auch „Gersheim-Walsheim“. In früheren Zeiten hieß er auch „Bliesgersheim“. Und im zweiten Weltkrieg wurde die Strecke wegen der militärischen Einrichtungen und schnellen Truppenverschiebungen nach Saargemünd und Bitsch zu einer bedeutenden Schnellzugstrecke. Gersheim war für wenige Jahre ein D-Zug-Bahnhof.

Kalkwerk Gersheim

1951 erfolgte ein großer Umbau des Gersheimer Kalkofens. Man baute moderne Schachtöfen auf und riss die alten Ringöfen ab. In den Schachtöfen wurde der Kalk unter Zusatz von Feinkohle gebrannt. Das Material wurde dann über Schrägaufzüge in die Öfen gebracht.

Im Sommer 1962 wurde ein Transportband vom Kalkbruch über die Blies zum Werk im Tal gebaut. Der Kalk wurde nun schon im Bruch zerkleinert und dem Werk zugeführt. Die bis dahin bestehende Seilbahn wurde stillgelegt und abgebaut.

Das Gersheimer Kalkwerk besteht heute nicht mehr. Die Bahntrasse Homburg – Sarreguemines, die am Werk vorbei führte ist heute ein gern gefahrener Radweg.

Walsheimer Brauereikeller

Der Brauereikeller der „Walsheim Brauerei“ wurde zwischen 1876 und 1878 gebaut. Damals firmierte die Brauerei noch unter dem Namen „Walsheim-Brauerei Schmidt und Guttenberger“. Es handelt sich dabei um das erste Gebäude, das auf dieser Seite der Straße gebaut wurde. Die ersten Gebäude der Brauerei, wie zum Beispiel die Verwaltung, die Wohnhäuser, die Stallungen und die Mälzerei waren zunächst nur auf der anderen Seite gebaut worden. Heute von vorne zugänglich, war das Gebäude damals komplett unterirdisch angelegt. Die Fenster die an der Fassade zu sehen sind, waren zum damaligen Zeitpunkt nur Lichtschächte. Im Inneren war der Keller in einen Lagerraum und kleinere Kühlkammern aufgeteilt. Im Lagerraum lagerten zunächst Holz-, später Aluminiumfässer mit einem Gesamtvolumen von 50.000 Hektoliter. In den Kühlkammern wurde Eis gelagert. Das Eis stammte bis zur Beschaffung einer Kältemaschine 1886 aus den Eisweihern in der Umgebung. Der Lagerraum und die Kühlkammern waren jeweils mit Eichentüren getrennt. Durch Öffnen und Schließen dieser Türen wurde die Temperatur im Lagerraum reguliert. Durch Rinnen am Boden und Öffnungen an der Decke konnten Kondenswasser und Wasserdampf entweichen.

Walsheimer Freibad und Campingplatz Walsheim

Bevor die weltberühmte Walsheim Brauerei eine Kältemaschine erhielt um Stangeneis zu produzieren, musste das Eis zur Kühlung des Bieres auf anderem Wege beschafft werden. Dafür wurden rund um Walsheim Eisweiher angelegt, um in den Wintermonaten Natureis abschlagen zu können. Nachdem man in den 30er Jahren sich entschieden hatte keine Eisweiher mehr zu betreiben, entschied der damalige Brauereidirektor Dr. Karmann den oberen Eisweiher am Hetschenbach zu einem Schwimmbad in Stahlbeton-Ausführung umbauen zu lassen. 1938 wurde dann der Badbetrieb offiziell aufgenommen. Die Nutzung des Freibades war kostenlos. 1950 kam es dann zur ersten Sanierung des Bades, zur Einzäunung und zum Bau des Campingplatzes. Erst 1974 kam dann das Nichtschwimmer-Becken dazu. Zwei Jahre später wurde das alte Becken durch ein neues Sportbecken mit Kläranlage ersetzt. Die Wasserversorgung erfolgte durch frisches Walsheimer Quellwasser aus dem Hetschenbachtal.

Heute gilt das Walsheimer Freibad als eines der schönsten und erholsamsten in der Region und ist in der Regel ab Mai bis Mitte September geöffnet.

In unmittelbarer Nähe des Freibades befindet sich ein idyllisch gelegener Campingplatz. Dieser bietet großzügige Stellplätze für Wohnwagen oder Zelte. Gäste mit Wohnmobil können sowohl Stellplätze auf dem Campingplatz als auch außerhalb nutzen. Zum Campingplatz gehört eine Gaststätte.

Ringofen in Herbitzheim

Wir befinden uns auf dem Freizeitweg in Richtung Gersheim mit einem Hinweisschild und zugleich an dem einzigen Ruinenrest des Herbitzheimer Ringofens. Dieser Kalkofen wurde 1888 erbaut. Im Gegensatz zu dem Blickweiler Ofen wurde dieser nur im Bedarfsfall in Betrieb genommen. Der Ofen soll der erste dieser Art in unserem Raum gewesen sein. Nach einer Anlaufzeit beschäftigte der Herbitzheimer Betrieb bis zu 40 Arbeiter. Das tägliche Ergebnis war etwa eine Tonne gebrannter Kalk pro Arbeiter.

Was ist ein Ringofen?

Die Keramikindustrie und die Kalkbrenner versuchten im 19. Jahrhundert ihre Produktionsarbeit zu optimieren, zu rationalisieren. In beiden Fällen war das ständige Aufbauen der Rohprodukte und Abbauen der Fertigprodukte zeitraubend und teuer. Die Ingenieure konstruierten Ring- und Tunnelöfen, die eine frühe Fließbandarbeit ermöglichten. Solche Öfen konnten permanent beschickt werden, brannten durch und lieferten – ebenfalls permanent – die Fertigware. Die Arbeitsprozesse mussten nicht unterbrochen werden, wie bei den älteren Schachtöfen.

Gleis 1

Am 1.4.1879 wurde die Bahnlinie Zweibrücken – Saargemünd, die auch durch Herbitzheim führte, eingeweiht. Wesentliche Gründe für den Bau der Bahnlinie waren wirtschaftliche Überlegungen im Zusammenhang mit der industriellen Kalkwirtschaft für die Eisenproduktion.

Am „Gleis 1“ kamen die Pferdefuhrleute mit ihren Kalkwagen an, um den Kalkstein in Güterwagen der Eisenbahn umzuladen. Einst war dieser Ort das Ende der schweren Fahrten der Kalkwagen der Steinbauern vom Stummen Berg herunter. Hier wurde der Kalk, gewogen und auf Eisenbahnwaggons verladen und abgefahren.

Der Weg, später als „Ladestraße“ bekannt heißt heute „Gleisweg“ und war für die Rubenheimer und Herbitzheimer Arbeiter und Bergleute einst die Route, die sie zum Bliesdalheimer Bahnhof nahmen.
1991 wurde der Betrieb der sogenannten Bliestalbahn übrigens gänzlich eingestellt.

„Gleis 1“ heißt heute ein Biergartenlokal und lädt am Bliestal-Freizeitweg zum Verweilen und zur Stärkung ein.

Alter Steinfahrerweg

Der Bruch im Stumme Berg, benannt nach dem alten Inhaber von Stumm, war im Besitz des Neunkircher Eisenwerks. Der Kalk wurde von Herbitzheimer „Stäänbaure“ (Steinbauern) geladen und transportiert. Innerhalb der Geschichte der saarländischen Industrie dürften die Herbitzheimer Steinbauern eine Ausnahme darstellen.

Sie waren Nebenerwerbslandwirte, die durch den regelmäßigen Kalksteintransport einen lukrativen Nebenverdienst hatten.

Steinbauern schafften sich besonders belastbare Pferdewagen und bespannten diese mit kräftigen Pferden, die jedoch nach einem Arbeitsleben von vier bis fünf Jahren schon ausgedient hatten.
Als Hilfspersonal wurden Bremser beschäftigt, die dafür sorgten, dass auf dem abschüssigen Weg Pferde und Wagen keine Schäden erlitten. Zu den Bremsern zählten auch einige Bauersfrauen.
Der Weg von oben war ein gefährlicher, da die schwer beladenen Wagen nur durch viel Geschick von den Fuhrleuten und Bremsern gefahren werden konnten. Bei langen feuchten Wettern konnten die Wagengleise (Fahrspuren) ausgefahren werden, was die Sicherheit der Fuhren weiter verschlechterte. Es kam häufig zu Unfällen.

Die Steinbauern beluden zusammen mit den Bremsern und gelegentlich weiterem Hilfspersonal die Wagen, fuhren die Steine durch die heutige Kremelstraße zu Tal an die frühere Ladestraße, heute Gleisweg. Dort wurden die Steine in Eisenbahnwaggons verladen. Ziel war zunächst noch der Kalkofen in Blickweiler, später der in Gersheim und auch die Neunkircher Hütte.

Stumme Berg

Oberhalb Herbitzheim liegt der hier so genannte „Stumme Berg“. Er trägt seinen Namen nicht, weil es angeblich so ruhig auf dem Berg ist.

Vielmehr gaben die Menschen aus Herbitzheim und Rubenheim dem Berg mit dem Flurnamen „Hanickel“ nach Beginn des Kalkabbaus diesen Namen, nach dem der im ganzen Kaiserreich bekannte Stahlproduzent Freiherr von Stumm Eigentümer des Berges geworden war und hier seinen Hüttenkalk grub.

Kalkabbau in der heutigen Zeit

Die Kalksteingewinnung im Bliesgau hat eine Jahrhunderte währende Tradition. Seit der Besiedlung des Bliesgaus wird das heimische Gestein als Baumaterial verwendet. Im Bliesgau lassen sich an vielen Stellen die Zeitzeugen verschiedener Epochen des Bauens mit Kalkstein erkennen.

Im Jahr 2009 wurde die seit jeher bestehende Kalkgewinnung im Bliesgau wieder intensiviert. Getreu dem Motto „Aus der Region für die Region“ gewinnt die Naturprodukte Rubenheim GmbH und Co.KG qualitativ hochwertige und landschaftstypische Baustoffe und bringt diese auf den Markt.

Der Kalbenberg bei Ballweiler und Seilschwebebahn

Der Ballweiler Kalbenberg war ein wichtiger Kalksteinbruch von bestem Qualitätsmaterial.
Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts lieferten die Bauern von Blickweiler, Ballweiler und Wolfersheim Kalksteine von eigenen Grundstücken. Sie an die Neunkircher Hütte geliefert. Auf diese Weise entstand auch hier zeitweise ein kleines Steinbauerntum.

Ende der 1890er Jahre kaufte die Neunkircher Kalkwerksgesellschaft lohnende steinhaltige Ländereien auf und legte dort selbst einen großen Steinbruch an. Der Steinbruch wurde optimal bewirtschaftet. Kleinkalk wurde mit kleinen Kippwagenzügen auf die Halde befördert. Die kleinen Brüche, die Bauerngruben und das System der Steinbauern verschwand in diesem Bereich.
Um den Kalkofen voll und ganz ausnutzen zu können und nicht zu sehr von den Witterungsverhältnissen und den Fuhrunternehmern abhängig zu sein, wurde zum Transport der Kalksteine im Jahr 1901 eine eigene Beförderungsanlage, im Volksmund „Drahtseilbahn“ genannt, erbaut. Die Stromversorgung wurde durch die Generatoren der Mimbacher Mühle mittels Wasserkraft sichergestellt.

In der Mitte der 1930er Jahre wurde in Ballweiler ein Untertagebau begonnen. Kriegsbedingt endete der Betrieb in Ballweiler und Blickweiler im Jahre 1944. Die durch den Tagebau angelegten Stollen blieben in der Bevölkerung in guter Erinnerung, weil sie in den letzten Kriegsmonaten als Schutzräume für sie und der umliegenden Dörfer dienten.

Blickweiler Kalkofen

Der Ringofen von Blickweiler stand auf dem Gewerbegelände der heutigen Holzhandlung Becher
1898 wurde neben der Eisenbahnlinie der Bau dieses Ringofens begonnen. Erbauer waren neben Zweibrücker Bürgern auch die Besitzer der Mimbacher Mühle, die mit ihren Generatoren auch die Stromversorgung sicherstellte, sowie Karl Schmidt aus Walsheim, der Eigentümer der Walsheim Brauerei. Auffallend war ein 65 Meter hoher Kamin, damals das höchste Bauwerk im Bliesgau, und der erste Industriebau in der Region, bei dem sich nachweislich ein tödlicher Unfall ereignete, als ein Arbeiter zu Tode stürzte.

Ziel war es, den Qualitätskalk in Ballweiler abzubauen, ihn per Seilbahn zum Blickweiler Ofen zu befördern, dort zu brennen, um ihn dann mit der Eisenbahn zur Neunkircher Hütte zu transportieren.

1943 wurde der Betrieb kriegsbedingt eingestellt. Zudem wurden die Anlagen 1945 durch Kriegseinwirkung beschädigt, sodass Ofen und der mittlerweile auf 75 Meter aufgestockte Schlot teilweise zerfielen. 1946 bestanden die gesamten Werksanlagen in Blickweiler nur noch aus Ruinen. Die Produktion wurde danach nie mehr aufgenommen.

Wichtig zu erwähnen ist, dass die Kalkaufbereitung für die Eisenindustrie ein wichtiger Faktor für die Entwicklung des Steinkohlebergbaus war.

Breitfurter Mühle
Die Breitfurter Mühle wurde 1425 erstmals urkundlich erwähnt. Im Gegensatz zu vielen anderen Mühlen im Saarland hat sie den Sprung in unsere Zeit geschafft und ist heute die einzige verbliebene Getreidemühle im Bliestal und die größte Getreidemühle westlich des Rheins. Sie gehört zur Juchem-Gruppe und verarbeitet überwiegend Getreide von regionalen Erzeugern.
Bliesdalheimer Eiskeller

Im 19. Jahrhundert führte die Industrialisierung, wozu auch der Bergbau gehörte, zu einer Reihe von Veränderungen und Erleichterungen im Alltag.

Im Bereich Ernährung wurden so beispielsweise auch Produktion und Vertrieb von Bier weiterentwickelt. Der Eiskeller von Bliesdalheim sollte für eine korrekte Bevorratung solcher Getränke sorgen sollte.

Das Prinzip der Eiskeller war eine Zwei-Keller-Technik. Ein kleiner möglichst würfelförmiger Raum war der eigentliche Eiskeller, in dem das im Januar geschnittene Eis als Kühlelement gelagert wurde. Die Bevorratung von Eiskellern war auf zwei Jahre kalkuliert. Der zweite, wesentlich größere Teil der Eiskeller war der mechanisch regelbare Kühlraum, an den die gelagerte Eismasse ihre Kälteenergie abgab.

Der Bliesdalheimer Eiskeller ist eine typische Bergmannsarbeit. Bergleute, die die kraftraubende Untertagearbeit in den Kohlebergwerken aufgaben, verdingten sich als oft als Kalksteinbergleute oder teilweise auch als Hauer beim Eiskellerbau im Buntsandstein. Wissenschaftler stellten anhand der Aushau-Spuren eine Entstehung des Bliesdalheimer Eiskellers um 1850 fest.

Der Keller kann nach Rücksprache mit der Gemeinde Gersheim in den Sommermonaten besichtigt werden. Während der Wintermonate dient er als Fledermausquartier.

Museum für dörfliche Alltagskultur und Museum des saarländischen Aberglaubens

In der Hauptstraße von Rubenheim, befindet sich unterhalb der Kirche das Museum für dörfliche Alltagskultur und auch das Museum des Saarländischen Aberglaubens. Eigentümer ist die Familie Altenkirch, die das alte, mehrfach prämierte ehemalige Bauernhaus bewohnt. Das Haus war das ehemalige Gasthaus Hepp und stammt aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

Das Museum für dörfliche Alltagskultur wurde bereits 1988 eröffnet. Unzählige Exponate stammen aus Bauern- und Arbeiterfamilien des 19. und 20. Jahrhunderts und dokumentieren das Alltagsleben besonders der unteren Sozialschichten wie Kleinbauern, Arbeiter, Tagelöhner und Vaganten des Saarraumes und angrenzender Gebiete.

Das Museum des Saarländischen Aberglaubens, seit 2013 geöffnet, zeigt aus einer der größten deutschen Sammlungen zu diesem Thema in einzelnen kleinen Ausstellungen den alltäglichen Aberglaube des gleichen Sammelraumes. Besonders zahlreich sind vorhanden: Bauopfer, Hausgeister, Amulette und Talismane, zauberische Zettel aber auch weitere Exponate. In der Regel ist das Museum jeden 3. Sonntag im Monat von 14 bis 18 Uhr geöffnet.

Europäischer Kulturpark – Geschichte grenzenlos erleben

Im idyllischen Tal der Blies, im Herzen des UNESCO Biosphärenreservats Bliesgau, liegt der Europäische Kulturpark Bliesbruck-Reinheim unmittelbar auf der deutsch-französischen Grenze. Die Einbettung in die Kulturlandschaft und die ökologisch wertvolle Flussaue lassen den Besuch des Archäologieparks zu einem einmaligen Erlebnis werden.

Neben den Siedlungsschwerpunkten in keltischer und römischer Zeit spiegeln Funde von der Steinzeit bis ins Frühmittelalter – und letztlich bis in heutige Zeit – eine kontinuierliche Siedlungsentwicklung innerhalb des Talkessels wider.

Das weitläufige Außengelände umfasst die freigelegten Gebäudereste einer römischen Kleinstadt (vicus) mit Thermen und jene eines herrschaftlichen Landguts. Archäologisches Highlight ist das rekonstruierte und begehbare Grab der keltischen „Fürstin von Reinheim“ mit reicher Trachtausstattung und Grabbeigaben aus der Zeit um 370 v. Chr.

Es gibt ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm und interessante Erlebnis- und Bildungsangebote!

Das Freigelände ist ganzjährig zugänglich. Die Museumseinrichtungen sind vom 15. März bis 31.Oktober täglich von 10 – 18 Uhr geöffnet.

Orchideengebiet Gersheim

Orchideen sind die artenreichste Pflanzenfamilie der Erde. Man kennt heute über 25.000 Arten, die zu mehr als 700 Gattungen.

Die meisten europäischen Orchideen sind an Kalkboden gebunden und gedeihen ausschließlich auf ihm. Sie sind „kalkhold“. Nur wenige meiden den Kalk. Ihre Lebensräume sind in Mitteleuropa die Kalkgebiete der Hügellandschaften der niederen Mittelgebirge und der Alpen. Eine ganze Reihe unserer mitteleuropäischen Orchideen gedeiht in Wiesen, und zwar in Berg- und Gebirgswiesen, auf Bergmatten und in Sumpfwiesen.

Im Orchideengebiet zwischen Gersheim und Herbitzheim wachsen rund 30 verschiedene Arten Orchideen auf engem Raum, die von Anfang Mai bis Anfang Juli nach telefonischer Anmeldung besichtigt werden können.

Unserem Klima entsprechend fällt die Hauptblütezeit der Orchideen in den Frühling und Frühsommer. Sie beginnt etwa Mitte April, erreicht ihren Höhepunkt Anfang Juni, und klingt im Juli allmählich aus. In diesem Zeitraum bietet die Gemeinde Gersheim (Tel. 06843/801-301) auch Führungen an.

Infomaterialien

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Bliesgau

Entdeckerour – keine Infomaterialien vorhanden!

Bollschweil-St. Peter: Bergbauhistorischer Lehrpfad

Burg- und Bergbau – die Birchiburg in Bollschweil e.V.

Aubach Gütle
79283 Bollschweil
Ortsteil: St. Ulrich

Tauchen Sie ein in die Lebens- und Schaffenswelt der mittelalterlichen Bergleute!

Der bergbauhistorische Lehrpfad erschließt das Bergbaurevier am Birkenberg. Hier wird dem Besucher auf über 20 Schautafeln ein Eindruck von der Lebens- und Schaffenswelt der mittelalterlichen Bergleute vermittelt, die hier silber-, kupfer- und bleihaltigen Erzen abbauten. Der Fußpfad windet sich durch einen lichten Hochwald, vorbei an eindrucksvollen Bergbauspuren, die die Jahrhunderte überdauert haben. Der Rundgang führt zunächst durch einen tiefen, schluchtartigen Verhau und dann den steilen Birkenberg-Nordhang hinauf, vorbei an verfallenen Stollen und Schächten. Im höher gelegenen Abschnitt quert der Pfad das Zentrum einer ehemaligen Bergleutesiedlung mit noch erkennbaren Arbeits- und Wohnterrassen. Schließlich erreicht der Weg beim Wiederabstieg ins Tal die Ruine der Birchiburg, die man von einer Aussichtsplattform gut überblicken kann.

Im Auftrag der Gemeinden Bollschweil und Bad Krozingen wurde in den Jahren 2003/04 der bergbaugeschichtliche Lehrpfad am Birkenberg angelegt und am 28. Sept. 2004 eingeweiht.

Der bergbauhistorische Lehrpfad erschließt mit einer Gesamtlänge von etwa 1600 m das Bergbaurevier am Birkenberg. Hier wird dem Besucher auf über 20 Schautafeln ein Eindruck von der Lebens- und Schaffenswelt der mittelalterlichen Bergleute vermittelt. Der Rundgang führt zunächst durch einen tiefen, schluchtartigen Verhau und dann den steilen Nordhang hinauf, vorbei an verfallenen Stollen und Schächten. Im höher gelegenen Abschnitt quert der Pfad eine ehemalige Bergleutesiedlung mit noch erkennbaren Arbeits- und Wohnterrassen. Schließlich erreicht der Weg beim Wiederabstieg ins Tal die Ruine der Birchiburg.

Blick in den sogenannten „Verhau“ – einen mittelalterlichen Tagebau (Foto: Archäologie-Werkstatt)

Der bergbauhistorische Lehrpfad erschließt mit einer Gesamtlänge von etwa 1600 m das Bergbaurevier am Birkenberg. Hier wird dem Besucher auf über 20 Schautafeln ein Eindruck von der Lebens- und Schaffenswelt der mittelalterlichen Bergleute vermittelt. Der Rundgang führt zunächst durch einen tiefen, schluchtartigen Verhau und dann den steilen Nordhang hinauf, vorbei an verfallenen Stollen und Schächten. Im höher gelegenen Abschnitt quert der Pfad eine ehemalige Bergleutesiedlung mit noch erkennbaren Arbeits- und Wohnterrassen. Schließlich erreicht der Weg beim Wiederabstieg ins Tal die Ruine der Birchiburg.

Übersichtsplan zum mittelalterlichen Bergbaurevier am Birkenberg mit Lehrpfadtrasse und Stationen (nach Gert Goldenberg und Matthias Fröhlich)

Wegweiser Bergbaulehrpfad (Foto: Archäologie-Werkstatt)

Mundloch eines mittelalterlichen Stollens (Foto: Archäologie-Werkstatt)

Infomaterialien

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Bollschweil-St. Ulrich

Faltblatt „Das mittelalterliche Bergbaurevier bei Bollschweiler“

Textquellen

Mit freundlicher Genehmigung des Freundeskreis Birchiburg e.V. und der Archäologie-Werkstatt, Freiburg. VIELEN DANK.

Dachsberg-Wittenschwand: Bergbauwanderweg

Der Bergbauwanderweg zwischen den Ortsteilen Wittenschwand und Urberg ist ein Rundwanderweg, der die Stätten des früheren Bergbaus und das Mineralienmuseum miteinander verbindet und zwei sehenswerte Aussichtspunkte hat. Gestartet werden kann er entweder beim Rathaus Wittenschwand oder beim Mineralienmuseum in Urberg. Man folgt dem Bergbauzeichen Hammer & Schlägel. Der Bergbaupfad bei Rüttewies ist in den Wanderweg integriert.

Bergbauzeugen in Dachsberg

In früheren Jahren spielte der Bergbau in den nördlichen Dörfern des Dachsbergs eine bedeutende Rolle. Daran wird heute mit Mineralienmuseum, Themenspielplatz und Bergbauwanderweg erinnert.

In den nördlichen Ortsteilen Urberg und Wittenschwand lebten die Menschen lange Zeit vom Bergbau. Als typisches Bergmannsdorf gilt jedoch nur Urberg.

Bereits im Mittelalter wurden Erze im Tagebau abgebaut. Der Bergbaupfad bei Rüttewies erinnert an die mühselige Arbeit. Pinge und Verhaue entlang des Ruprechtsgangzuges sind heute beschildert und vermitteln lebhafte Eindrücke von früheren Zeiten.

Eine mehrteilige Infotafel im Außenbereich des Mineralienmuseums Gottesehre in Urberg geht auf die Verarbeitung der Erze, darunter auch Silber, ein.

In Wittenschwand wurde oberhalb des Klosterweihers einige Jahrhunderte lang ein Bergwerk betrieben, in welchem zuerst vor allem Silber, später Nickel abgebaut wurden und in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts sogar (erfolglos) nach Uran geschürft wurde. Das Bergbaudorf, das dort entstanden war, ist völlig verschwunden, nur noch die Abraumhalden erinnern an das Vergangene. Vor einigen Jahren wurde im Rahmen eines Projekts zur Förderung des naturverträglichen Tourismus ein viel besuchter Naturerlebnis-Platz mit Spielgeräten zum Thema Stein angelegt.

Der Naturerlebnisplatz Friedrich-August-Grube oberhalb des Klosterweihers beim südlichen Ortseingang des Ortsteil Wittenschwand entstand im Rahmen des Naturprojektes „Hotzenwald-Konzeption“. Der Platz wurde auf dem ehemaligen Tagebaugelände eines zum Ende des 19. Jahrhunderts still gelegten Nickelbergwerks eingerichtet. Die Bergbauvergangenheit wird ausführlich auf großen Infotafeln dargestellt. Ein wieder begehbarer Erkundungsstollen vermittelt Eindrücke von der tiefen Dunkelheit im Berg und Spielgeräte (Sinneserfahrungsgeräte zum Thema Stein) lassen Steine tönen und klingen.

Das gleichnamige Naturschutzgebiet ist einer sehr seltenen Flechtenart gewidmet, die auf der benachbarten Abraumhalde erst vor wenigen Jahren entdeckt worden ist. Diese Flechten sind typisch für nickelhaltiges Gestein. Das Vorkommen ist fast einzigartig in Europa und wird in dieser Größe nur noch äußerst selten vorgefunden, wenn überhaupt dann in Skandinavien. Auch hierzu gibt es ausführliche Infotafeln. Außerdem findet man hier Bartflechten. Sie hängen von den Birken herab und sind ein Indikator für extrem saubere Luft. Nicht weiter verwunderlich, denn auf dem Dachsberg gibt es kaum Verkehr und keine Industrie.

Der Platz ist in der schneefreien Zeit jederzeit zugänglich.

Der Bergbaupfad bei Rüttewies zeigt eindrucksvoll die Mühseligkeit des Bergbaus im Mittelalter. Der etwa 250 lange bergab führende Pfad beginnt bei der Infostation an der Verbindungsstraße zum Ortsteil Urberg und endet vor dem Ortsteil Laithe. Er führt entlang eines Teilbereichs des Ruprechts-Gangzuges.

Auf zahlreichen Tafeln wird auf den mittlealterlichen Bergbau und die heute noch sichtbaren Tagebauspuren hingewiesen. Wer sucht, der findet in den Pingen und Verhauen auch noch schöne Exemplare von Fluss- und Schwerspat sowie weiterer Mineralien.

Infomaterialien

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Dachsberg-Wittenschwand

Bergbauwanderweg – keine Infomaterialien vorhanden!