Titisee-Neustadt-Schwärzenbach: Gäg-Wäg

Titisee-Neustadt-Schwärzenbach: Gäg-Wäg

Was für eine tolle Idee

Die Landjugend Schwärzenbach errichtete im Jahr 2019 im Rahmen der 72h-Aktion einen sehr besonderen, vielleicht sogar auch einzigartigen Wanderweg im Schwarzwald.

Bereits vor der Aktion wurde viel Zeit mit der Planung verbracht, den Weg so angenehm wie möglich für die Besucher zu gestalten.

Viele Menschen laufen heutzutage blind durch das Leben und sehen gar nicht mehr wie schön unsere Natur eigentlich ist.

Aus diesem Grund hat sich die Landjugend Schwärzenbach mit Unterstützung der Dorfgemeinschaft, der Stadt Titisee-Neustadt und der Forstverwaltung etwas Besonderes überlegt. Und um der „Generation Smartphone“ zu zeigen das Laufen durch die Natur auch Spaß machen kann.

So entstand die Idee eines Witze-Wegs (Gäg-Wäg) Wichtig war der Landjugend die einzigartigen Elemente von Schwärzenbach zu inkludieren

Mit viel Herz hat die Landjugend diesen Weg erschaffen. Er besteht aus einer Strecke von ca. 5 km, der in zwei Schleifen verläuft. Dieser ist mit kleinen Wegweisern gekennzeichnet und führt Sie durch das schöne Schwärzenbach, mit herrlichen Ausblicken bis hin zu den Alpen oder über den Titisee hin zum Feldberg.

Ein Spielplatz am Start –und Endpunkt Platzberg, Ausreichend Parkmöglichkeiten, eine Kinderwagentaugliche Strecke und viele Witze-Stationen warten auf Sie!

 

Wegbeschreibung

Weg vom Bildschirm-Hin zur Natur! Die Leute sollen das Handy weglegen, ausschalten, zu Hause lassen und einfach die Natur anschauen und genießen.

Der Weg führt durch den Wald entlang der Hochebene, wo 20 Stationen mit coolen Witzen und Sprüchen auf dich warten. Unterwegs kannst du die Aussicht über Schwärzenbach genießen.

Der Weg bietet neben den Gägs auch einen malerischen Blick über den Hochschwarzwald mit dem Feldberg als Höhepunkt, sowie bei passendem Wetter ein herrliches Alpenpanorama. Weiterhin liegen direkt an der Wanderroute das Gasthaus Ahorn, das Café Feldbergblick und in unmittelbarer Nähe die Gasthäuser Donishäusle sowie Salenhof.

Der Wegverlauf ist in zwei Routen aufgeteilt:

1.Route = kinderwagentauglich (auf befestigten bzw. geteerten Wegen), 8 Stationen (ca. 2 km)

2.Route = Rückentrage erforderlich (zum Teil unbefestigte Pfade), 20 Stationen (ca. 5 km)

1. Route: Startpunkt ist am Platzberg (Grill-und Spielplatz) in Schwärzenbach. Von dort läufst du den Weg in Richtung Dorfmitte, am Cafè Feldbergblick vorbei, bis zum Thomilishäusle. Hier biegst du auf die Wanderroute links ab und nach einem kurzen Anstieg erreichst du die Hochebene. Weiter geht’s auf dem Höhenweg vor bis zum Russenkreuz am Wanderparkplatz, wo du links abbiegst und wieder den Startpunkt erreichst.

2. Route: Bis zum Russenkreuz am Wanderparkplatz auf der Hochebene wie Route 1. Dort gehst du jedoch geradeaus, dem Förster-Dinger-Weg folgend, an der Skihütte vorbei, durch einen Waldabschnitt bis zur Hellewanderkapelle. Kurz nach der Kapelle gehst du links weiter, bis du oberhalb vom Haberjockelshof den Wald verlässt. Hier verläuft die Route links am Waldrand auf einem schmäleren Pfad, bis du wieder die oben genannte Skihütte erreicht. Jetzt musst du nur noch vor zum Russenkreuz laufen, rechts abbiegen und du gelangst zurück an den Startpunkt.

Der Wegebetreiber teilt mit…

Lieber Besucher,

bittet haltet unsere Landschaft sauber und nehmt euren Müll wieder mit.

Bleibt auf dem Weg!

Führt eure Hunde an der Leine und nehmt den Hundekot mit!

Einkehr unterwegs möglich.

Wenn euch der Weg gefallen hat, geht in die nächste Wirtschaft und erzählt es weiter!

Infomaterialien

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Gäg-Weg Titisee-Neustadt-Schwärzenbach

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Bad Peterstal-Griesbach: LOWA-Teststrecke

Bad Peterstal-Griesbach: LOWA-Teststrecke

Was für eine tolle Idee

Auf der 1,6 Kilometer langen LOWA-Teststrecke können Wanderer die Wanderschuhe aus dem LOWA-Testcenter in der Touristinfo Bad Peterstal ausgiebig auf den verschiedenen Untergründen testen.

Die Tourist-Info Bad Peterstal bietet den Wandergästen in Zusammenarbeit mit LOWA und Kooperationspartnern aus dem Schuhfachhandel einen neuen Service – das LOWA Testcenter in der Tourist-Info Bad Peterstal. Im LOWA Testcenter hat jeder Wanderer, Bergsteiger und Outdoor-Enthusiast die Möglichkeit, verschiedene Wander- und Outdoorschuhe aus der LOWA Kollektion kostenlos und ausgiebig unter natürlichen Bedingungen – z.B. auf einer Wanderung,  zu testen. Das ist ein starker Vorteil, denn wie der Fuß auf den Schuh reagiert, das weiß man erst sicher, wenn man Gelegenheit zum Tragen hat.

Die LOWA-Teststrecke mit ihren unterschiedlichen Untergründen wie Schotter, Waldweg oder Asphalt ist dabei ideal, den Wanderschuh ausgiebig zu testen.

Das Test­center Bad Peterstal-Griesbach hat in der Wander­saison von Mai bis Oktober geöffnet.

Öffnungs­zeiten:

Montags bis Freitag von 09:00 bis 17:30 Uhr (letzter Verleih 16:30 Uhr)

Samstag von 09:00 bis 12:00 Uhr (letzter Verleih 11:00 Uhr)

Infomaterialien

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LOWA-Teststrecke

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Hornberg: Hornberger-Schießen-Weg

Hornberg: Hornberger-Schießen-Weg

Sicher haben Sie schon von der Redensart „Es geht aus wie das Hornberger Schießen“ gehört. Doch was steckt genau dahinter?

Erleben Sie auf dem bequemen Hornberger Schießen Weg von der Stadtmitte bis hoch zum Hornberger Schloss auf unterhaltsame Weise, wie es sich zugetragen haben könnt. Unterwegs machen Spielstationen auch für Kinder den Weg zu etwas Besonderem, zudem gibt´s Picknick-Möglichkeiten. Der Weg ist auch für Familien mit Kinderwagen gut geeignet. Auf dem Schlossberg erwartet Sie ein toller Ausblick auf die Stadt, das Viadukt der Schwarzwaldbahn und in das Gutachtal. Ferner eine Multi-Media-Präsentation zum berühmten „Hornberger Schießen“.

Die 14 Stationen erfahren Sie Interessantes und Schmunzelhaftes über das Ereignis im Jahre 1564, welches Hornberg weit über die Grenzen hinweg bekannt gemacht hat. Außerdem vermitteln Ihnen die Stationen Wissenswertes über die mehr als 900-jährige Gesichte der Stadt Hornberg.

Wie kam es zu der berühmten Redensart?

Die Hornberger erwarteten im Jahre 1564 den Besuch des Herzogs Christoph von Württemberg. Sie wollten ihm zu Ehren mit ihren Kanonen ordentlich Salut bei seiner Ankunft schießen.

Der Nachtwächter hielt auf dem Wachturm Ausschau. Dreimal kündigte er fälschlicherweise das Kommen des Herzogs an. Aber es waren nur eine Vieherde, ein Krämerkarren und eine Postkutsche, die bei der Anfahrt durch das Gutachtal Staub aufwirbelten.

So nahm Nachtwächter Lauble jedes Mal an, es sei der Tross des Herzogs und blies in sein Horn. Und jedes Mal ließen die Landsknechte die Kanonen zur Begrüßung donnern.

Als der Herzog tatsächlich kam, war alles Pulver verschossen. Der Landesherr passierte schließlich das Stadttor und die Bewohner und Landsknechte riefen in ihrer peinlichen Not laut „Piff Paff!“ Der Herzog fühlte sich verhöhnt und wollte die Landsknechte in den Turm werfen lassen. Als ihm der Schultheiß die Ursache dieses absonderlichen Empfanges schilderte, ließ er sich aber besänftigen. Es wurde nun doch noch ein recht frohes Fest, bei welchem der hohe Gast herzhaft mitfeierte.

Doch die Kunde von diesem Erlebnis verbreitete sich schnell in allen deutschen Landen. Den Hornbergern zum Spott, den anderen zur Freude blieb das Sprichwort: „Es geht aus wie das Hornberger Schießen“.

Infomaterialien

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Stadt Hornberg

Faltblatt „Hornberger Schießen Weg“

Elzach: Brotweg

Elzach: Brotweg

Auf den verstreut im Yach-Tal liegenden Höfen beherrscht man seit Jahrhunderten die Kunst des Brotbackens.

Der Brotweg führt an Höfen vorbei, wo regelmäig gebacken wird. Die Strecke verläuft über Bergwiesen, schmale Pfade und entlang von Waldrändern.

Die Höfe

  • Schneiderhof
  • Tränklehof
  • Bernhardenhof
  • Vogtjosefhof
  • Jakobehof
  • Dorerhof
  • Schätzlehof

Infomaterialien

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Brotweg Elzach

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Gernsbach: Stadt der Sonnenuhren

Gernsbach: Stadt der Sonnenuhren

Gernsbach wird gerne als „Stadt der Sonnenuhren“ bezeichnet, da derzeit 25 dieser besonderen Zeitmesser im Stadtgebiet zu finden sind.

Die älteste Uhr in Gernsbach entstand in der Zeit um 1400 an der kath. Kirche. Das Besondere an den Gernsbacher „Solar-Zeitmessern“ ist, dass sie nach unterschiedlichen Systemen und Formen konzipiert sind:

  • äquatorparallele, erdachsparallele, senkrecht und waagrecht geneigte Zifferblätter
  • Uhren mit und ohne Zeitgleichung
  • Installationen zur Selbstbedienung
  • Würfel- und Kugelformen

auf Wänden, Pflaster- und Rasenflächen sowie unterschiedliche Materialien spiegeln die Vielfalt der Sonnenuhren wider. Auf künstlerische Ausgestaltung wurde bewusst verzichtet.

Alle Uhren, außer denen an der kath. Kirche und am Alten Rathaus, zeigen Mitteleuropäische (Winter-)Zeit (MEZ) an, wobei teilweise die Zeitgleichung noch zu berücksichtigen ist. Die Sommerzeit ergibt sich durch hinzuzählen einer Stunde.

Textquelle: Webseite „Stadt Gernsbach“

Beschreibungen der einzelnen Sonnenuhren können dem Faltblatt „Gernsbach, Stadt der Sonnenuhren“ entnommen werden.

Infomaterialien

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Stadt Gernsbach

Faltblatt „Gernsbach, Stadt der Sonnenuhren“

Gernsbach: Kunstweg am Reichenbach

Gernsbach: Kunstweg am Reichenbach

Dieser leicht ansteigende Wanderweg ist 3,2 km lang und führt vom Gernsbacher Teilort Obertsrot – Hilpertsau nach Reichental. Der Kunstweg mit seinen typischen Heuhütten und verborgenen Wasserkanälen verläuft entlang des Reichenbachs parallel zur Straßenverbindung Gernsbach – Kaltenbronn.

Gesäumt ist der Weg von Werken bekannter Künstler aus Baden–Württemberg und dem europäischen Ausland. Die Kunstobjekte bestehen aus den Materialien Holz, Stein, Papier, Metall, Beton, Kunststoff und Wasser. Sie zeigen das aktuelle künstlerische Schaffen in seiner Vielfältigkeit und stehen, hängen und liegen gut sichtbar entlang des Weges, wenige auch versteckt im Wasser und in einigen Heuhütten.

Jedes Jahr wird der Kunstweg durch neue Arbeiten ergänzt, die sich harmonisch oder kontrastierend in die Kulturlandschaft einfügen.

Alle Kunstwerke sind Leihgaben der Künstler und verbleiben daher mit unterschiedlicher Verweildauer am Weg.

Der Kunstweg am Reichenbach im Oktober 2022.

Infomaterialien

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Kunstweg am Reichenbach

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