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Die kleine Wanderung durch die Geologie Freiburgs beginnt am Stadtgarten mit dem Überqueren der Schwarzwaldrandverwerfung und dem Anstieg zum Restaurant Dattler. Hangparallel geht es zum Kanonenplatz, wo die Landschaftsformen und geologischen Verhältnisse der Umgebung von Freiburg präsentiert werden. Ein – bei gutem Blick – umfassender Überblick von Südosten (Zartener Becken und Schwarzwald) über den Lorettoberg und Schönberg im Süden, über die Freiburger Bucht mit dem Kaiserstuhl und den Vogesen im Westen bis in die Niederungen von Elz und Glotter und die Hügel der Emmendinger Vorberge – nahezu 270° Freiburg!

Noch besser und umfangreicher ist der Blick von Schlossbergturm auf der Schlossbergnase hoch über dem Kanonenplatz.

Nach dem Abstieg in die Altstadt führt der Weg über das Schwabentor, zum Oberlindenbrunnen und dem Augustinerplatz mit seinen Straßenpflastern und seiner Lage im Übergang von der Niederterrasse zur Dreisamaue. Auf dem weiteren Weg über die Schusterstraße zum Münster sind Häuser und Fassaden aus Gesteinen der ganzen Welt zu sehen. Vorbei am erzbischöflichen Ordinariat und der Münsterbauhütte führt der geologische Spaziergang wieder zurück zum Stadtpunkt im Stadtgarten.

Quelle: Geotope und Geotourismus im digitalen Zeitalter. Schriftenreihe der Deutschen Geologischen Gesellschaft für Geowissenschaften, Heft 94, 2019.