Heinitz: Zwölf-Weiher-Weg

11.10.2021 | Bergbau, Lehrpfad, Saarregion

Heinitz liegt südwestlich der Neunkircher City und steht mit seinen ehemaligen Gruben Heinitz (ab 1847), Dechen (ab 1855) und Geisheck (ab 1881) für die bedeutende Bergwerksvergangenheit der Hüttenstadt Neunkirchen.

Auf dem Gelände der 1962 stillgelegten Grube Heinitz befindet sich der Zwölf-Weiher-Weg. Der acht Kilometer lange Rundweg führt durch Täler, Wälder und Wiesen und vorbei an den zwölf Weihern, denen die Strecke ihren Namen verdankt.

Die Weiher waren für das Bergwerk künstlich angelegt worden, um Wasser zum Kühlen der Dampfmaschinen zu haben und den Staub unter Tage zu bekämpfen. Auch entstanden mehrere Absink- bzw. Schlammweiher.

Heute sind sie einzigartige Biotope. Dementsprechend kann man hier viele seltene Tiere und Pflanzenarten beobachten

Infomaterialien

agsdi-file-pdf

Heinitz-Dechen

Faltblatt „12 Weiher Weg“

Textquellen

Faltblatt „12 Weiher Weg“

Allgemeine Hinweise

Streckenkilometrierung

Auf der Karte zeigen die Zahlenwerte an einem Track die Kilometrierung der Tour an und sollten nicht mit den Stationsnummern von Infotafeln an Lehrpfaden verwechselt werden (Standorte von Infotafeln werden auf den Karten nicht angezeigt).

Vor Tourenbeginn

Vor Antritt einer Tour wird generell empfohlen, sich über die Begehbarkeit der Strecke direkt bei den zuständigen Stellen vor Ort bzw. bei den Wegebetreibern zu informieren, insbesondere nach Unwettern oder während des Holzeinschlags.

Nebenwege

Manche Touren verlaufen teilweise auf "off-grid"-Abschnitten (wenig genutzte Nebenwege außerhalb der bekannten Hauptwege). Solche Wegabschnitte sind teilweise durch stärkeren Bewuchs oder querliegende Baumstämme weniger gut begehbar und können durch einen Blick auf die Karte meist auch umgangen werden.