Welzheim: Geologischer Pfad

13.06.2021 | Geologie, Lehrpfad, Schwäbischer Wald

Für den etwa 12 km langen Pfad sollte man sich Zeit nehmen. Die einzelnen Stationen liegen teilweise etwas weit auseinander, was sich aus der geologischen Situation ergibt. Daher hat der Pfad mehr den Charakter eines landschaftlich reizvollen Wanderwegs mit geologischen Erläuterungen.

Achtung

Bei der Tour handelt es sich um den 1985 vom Welzheimer Forstamt angelegten Geologischen Pfad. Schilder, Inhalte und die Broschüre sind mittlerweile veraltet, so dass die Stadt Welzheim eine Neukonzeption hin zu einem „GeoErlebnisPfad“ entwickelte. Der neue GeoErlebnispfad wurde im Frühjahr 2022 fertig gestellt.

Die Wegstationen
Station 1: Wasserfälle bei der Laufenmühle
Station 2: Kesselgrotte
Station 3: Aussichtspunkt Lettenstich
Station 4: Aussichtspunkt Langenberg
Station 5: Forellensprung
Station 6: Fleinssteinbruch am Renzenbühlweg bei Obersteinenberg
Station 7: Glasklinge
Station 8: Sandbruch bei der Großen Buche (Obersteinenberg)
Station 9: Liaskante beim Langenberger Wasserturm
Station 10: Erdrutsch am Lichteichenweg
Station 11: Oberer Stubensandsteinfels am Hansdobelweg
Station 12: Wieslauf-Wasserfall bei der Druckleitung
Station 13: Erosionshang unterhalb der Klingenmühle
Station 14: Ehemaliger Sandsteinbruch bei der Laufenmühle

Infomaterialien

agsdi-file-pdf

Welzheim

Begleitbroschüre „Geologischer Pfad“

Textquellen

Begleitbroschüre

Allgemeine Hinweise

Streckenkilometrierung

Auf der Karte zeigen die Zahlenwerte an dem Track die Kilometrierung der Tour an und sollten nicht mit den Stationsnummern von Infotafeln an Lehrpfaden verwechselt werden (Standorte von Infotafeln werden auf den Karten nicht angezeigt).

Vor Tourenbeginn

Vor Antritt einer Tour wird generell empfohlen, sich über die Begehbarkeit der Strecke direkt bei den zuständigen Stellen vor Ort bzw. bei den Wegebetreibern zu informieren, insbesondere nach Unwettern oder während des Holzeinschlags.

Nebenwege

Manche Touren verlaufen teilweise auf "off-grid"-Abschnitten (wenig genutzte Nebenwege außerhalb der bekannten Hauptwege). Solche Wegabschnitte sind teilweise durch stärkeren Bewuchs oder querliegende Baumstämme weniger gut begehbar und können durch einen Blick auf die Karte meist auch umgangen werden.