Wiebelskirchen: Hartfüßlerweg

11.10.2021 | Bergbau, Lehrpfad, Saarregion

Bevor es Bahn- und Busverbindungen gab, mussten die Bergleute aus dem nördlichen Saarland zu Fuß zu ihrer Arbeit in den Gruben im Neunkircher Raum gehen. Weil die Wege lang und beschwerlich waren, trugen sie an den Füßen hartes und derbes Schuhwerk und wurden deshalb vom Volksmund „Hartfüßler“ genannt, was ein Ehrenname war und auch geblieben ist.

Der 40 Kilometer lange Hartfüßlerweg folgt größtenteils den verbliebenen ehemaligen Bergmannspfaden. Die Wanderung beginnt in Wiebelskirchen am Wibiloplatz.

Nordschleife

Von dort aus führt der Weg auf der Nordschleife (23 km) über Hangard und Frankenholz zum Höcherturm. Dort wendet sich der Weg über Münchwies nach Fürth. Das Handwerk des Müllers kann man hier in der Ölmühle Wern kennen lernen. Zurück geht es über den Steinbacher Berg nach Wiebelskirchen.

Südschleife

Die Südschleife (17 km) von Wiebelskirchen nach Süden an der Halde am Annaschacht und am Gegenortschacht bei der Siedlung Bauershaus zur Schachtanlage Reden und zum Erlebnisort Reden. Zurück geht es über Sinnerthal nach Wiebelskirchen.

Infomaterialien

agsdi-file-pdf

Wiebelskirchen

Wegbeschreibung „Hartfüßlerweg – Wandern auf alten Bergmannspfaden“

Allgemeine Hinweise

Streckenkilometrierung

Auf der Karte zeigen die Zahlenwerte an einem Track die Kilometrierung der Tour an und sollten nicht mit den Stationsnummern von Infotafeln an Lehrpfaden verwechselt werden (Standorte von Infotafeln werden auf den Karten nicht angezeigt).

Vor Tourenbeginn

Vor Antritt einer Tour wird generell empfohlen, sich über die Begehbarkeit der Strecke direkt bei den zuständigen Stellen vor Ort bzw. bei den Wegebetreibern zu informieren, insbesondere nach Unwettern oder während des Holzeinschlags.

Nebenwege

Manche Touren verlaufen teilweise auf "off-grid"-Abschnitten (wenig genutzte Nebenwege außerhalb der bekannten Hauptwege). Solche Wegabschnitte sind teilweise durch stärkeren Bewuchs oder querliegende Baumstämme weniger gut begehbar und können durch einen Blick auf die Karte meist auch umgangen werden.