Creutzwald: Das schwarze Gold Lothringens

Eurodistrict SaarMoselle FREIZEIT & LOISIRS

© Eurodistrict SaarMoselle

Mit freundlicher Genehmigung.

Vielen Dank.

Auf dem Weg durch die Wälder des lothringischen Kohlebeckens liegt in der Umgebung von Carling eine der letzten großen Industrieanlagen der Kohlezeit: dem Kraftwerk „Emile Huchet“. Das noch junge Bergwerk Vernejoul bei Porcelette ist 2004 geschlossen worden. Neue Unternehmen haben sich im „Kohlwald“ von Creutzwald angesiedelt.

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Creutzwald (Lothringen)

Das schwarze Gold Lothringens – keine Infomaterialien vorhanden!

Textquellen

Webseite „Eurodistrict SaarMoselle“

Bexbach: Bexbacher Bergmannstour

Eintauchen in die große Zeit der saarländischen Steinkohle:

Die „Lauschtour“ führt vom Saarländischen Bergbaumuseum auf den Gipfel der Bergehalde „Monte Barbara“. Oben erwarten Sie tolle Aussichten und jede Menge versteinerte Pflanzen!

Audioguide

Die Lauschtour-App kann im Apple Appstore oder im Google Play Store heruntergeladen werden.

Wegstationen
Station 1: Saarländisches Bergbaumuseum
Station 2: Förderkorb
Station 3: Monte Barbara: Weinberg & „Schlackenzwicker“
Station 4: Monte Barbara: Versteinerte Pflanzen
Station 5: Monte Barbara: Gipfelblick

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Bexbach

Bexbacher Bergmanntour – keine Infomaterialien vorhanden!

Saarbrücken: Saarkohlenwald-Runde

Saarland

© Tourismus Zentrale Saarland GmbH

Mit freundlicher Genehmigung am 26.10.2021.

VIELEN DANK.

Ausgedehnte, landschaftlich ausgesprochen abwechslungsreiche Ganztagestour durch idyllische Täler und einsame Wälder mit herrlichen Aussichtspunkten. Mit zahlreichen Industriedenkmälern und mehreren attraktiven Einkehrmöglichkeiten ist die Saarkohlenwald-Runde ein für das Saarland repräsentatives radtouristisches Highlight.

Ausgedehnte, landschaftlich ausgesprochen abwechslungsreiche Ganztagestour durch idyllische Täler und einsame Wälder mit herrlichen Aussichtspunkten. Mit zahlreichen Industriedenkmälern und mehreren attraktiven Einkehrmöglichkeiten ist die Saarkohlenwald-Runde ein für das Saarland repräsentatives radtouristisches Highlight.

Wegbeschreibung

Seit 1997 besteht der „Urwald vor den Toren der Stadt“ als Naturschutz­ gebiet und grünes Herz des Saarkohlenwaldes. Genießen Sie die ständig wilderwerdende Natur mit allen Sinnen! Durch das Netzbachtal errei­chen wir den gleichnamigen Weiher. Wer mag kann im Biergarten eine er­ste kleine Pause machen. Weiter geht es für ein kurzes Stück auf dem Rad­weg entlang der Landstraße nach Fischbach, durch den Stadtpark und wieder hinein in den Wald. 160 Steigungsmeter sind es bis zum ehe­maligen Bergwerk Göttelborn-Reden.

Eine Insel im Industriewald: Wir lassen die Räder unten am Radweg und steigen die letzten Meter zu Fuß auf die Bergehalde. Der Gipfel wurde mit einem Serpentinenweg erschlossen . Der „Himmelspfeil“, eine 250 m lange, leicht ansteigende Rampe zwi­schen Solaranlage und Halde, führt auf eine Höhe von 384 Meter. Hier er­wartet den Besucher ein einmaliger Aussichtspun kt mit herrlichem Panoramablick über den Saarkohlenwald.

Weiter geht es auf der Saarkohlen­wald-Runde über verwunschene Wege durch den Schafwald bei Merchweiler bis zum Altsteigerhaus, einem heute noch im alten Stil erhaltenen Gast­ haus, in dem früher die Bergmänner nach ihrer Schicht einkehrten. Kurz danach sind wir schon im Naherholungsgebiet Itzenplitz.

Der Itzenplitzer Weiher mit seinem klaren Wasser lädt an sommerlichen Tagen zu einem kühlen Bade ein. In der direkt am Wasser gelegenen Gast­ wirtschaft können wir uns eine wohl­ verdiente Pause gönnen. Kurz nach dem Weiher zweigt links die ca. 1 km lange Zufahrt zum Erlebnispark Gondwana – Das Prähistorium in Reden ab.

Mit dem Erlebnispark Gondwana ist auf dem ehemaligen Gelände der Grube Reden eine kulturelle und touristische Attraktion entstanden: Über acht Milliarden Jahre Erdgeschichte sind dort anschaulich und spannend dargestellt. Wir radeln zurück zum Abzweig und dann über den Bahnhof Bildstock zum Hoferkopf in Friedrichsthal.

Einer der schönsten Aussichtspunkte überhaupt erwartet uns oben auf dem Aussichtsturm: Das gesamte südlich Saarland liegt uns zu Füßen. Am Rand von Friedrichsthal entlang kommen wir durch ein Waldstück ins wildromantische Ruhbachtal. Auch hier erwartet uns eine einla dende Ausflugsgaststätte.

Über Sulzbach gelangen wir zum „Brennenden Berg„. Aus Felsspalten tritt hier warme Luft aus. Sie stammt von einem im Untergrund glimmenden Kohleflöz. Schon Goethe staunte über dieses Naturphänomen. Durch Neuweiler und ein kurzes Wald­ stück kommen wir nach St. Ingbert.

Gleich am Ortseingang erwartet uns das Besucherbergwerk Rischbach­stollen. An verschiedenen Stationen erhalten Sie Einblicke in das bergmännische Leben zu der Zeit als noch Handarbeit vorherrschte und Grubenpferde die Kohlenwagen zogen.

Schon kurz danach kommen wir an der „Alten Schmelz“ vorbei, einem historischen Ensemble aus Siedlung, Werksanlagen und einem ehemaligen Park mit über 250 Jahren Industriegeschichte.

Über Rentrisch erreichen wir Sengscheid mit seinem weithin beliebten Biergartenrestaurant . Weiter geht es auf wunderschöner Strecke in flotter Fahrt bergab durch das Grumbachtal nach Schafbrücke.

Auf kaum bekannten Wegen über den Halberg und durch die St. Arnualer Wiesen kommen wir an die Saar. Durch die Stadenanlagen, wie­ der mit großem Biergarten, am Bürgerpark entlang und durch Burbach hindurch kommen wir am Burbacher Waldweiher vorbei und radeln durch das grüne Burbachtal nach Von der Heydt.

Von der Steigung durch Von der Heydt können wir uns im knapp abseits der Route und sehr idyllisch gelegenen Naturfreundehaus Kirschheck erho­len. Zurück zum Ausgangspunkt geht es dann mitten durch den Urwald mit einer letzten kurzen und heftigen Steigung Richtung Forsthaus Neuhaus. Mit dem guten Gefühl viel erlebt zu haben können wir den langen Rad-Tag wunderbar im Ausflugsrestaurant mit Biergarten ausklingen lassen.

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Saarbrücken

Saarkohlenwald-Runde – keine Infomaterialien vorhanden!

Schwalbach: Grubenwanderweg 3

Grubenwanderwege

© Gemeinde Schwalbach

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Vielen Dank.

Ausgangspunkt: Griesbornschacht/Eisenbahnschacht Griesborn, Parkplatz Reitanlage

Länge : ca. 9 km

Wanderzeit: ca. 2,25 Stunden

Schwierigkeitsgrad: leicht, nicht geeignet für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen

Der Griesbornschacht (Eisenbahnschacht), an dem unsere Wanderung beginnt, wurde 1857 abgeteuft und war bis 1950 in Betrieb. Verlässt man alte Schachtgelände führt die Wanderung vorbei an dem sanierten „alten Kesselhaus“ der ehemaligen Grubenanlage Griesborn.

Das Kesselhaus, das letzte noch unverfälschte erhaltene Gebäude der einstmals weitläufigen Grubenanlage mit einer Bausubstanz, die erhalten und auch möglichst entsprechend ihrer ursprünglichen Zweckbestimmung genutzt werden sollte, beinhaltet heute das wohl im südwestdeutschen Raum einzigartige Schmiede- und Schlossermuseum.  Hier werden historische Maschinen und Werkzeuge ausgestellt, die die Arbeit der Handwerker und Bergleute aus vielen Jahrhunderten wieder in die Öffentlichkeit rücken. Das Schmiede- und Schlossermuseum ist geöffnet von Mai bis Oktober.

Einblicke in die Vergangenheit gibt außerdem das in unmittelbarer Nähe eingerichtete Flachsmuseum. Von einer der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit, dem Flachs, wird in dem Museum der Werdegang vom Samen bis hin zum fertigen Produkt Leinen dokumentiert. „Riffelbock, Breche, Klopfbock, Schwingbock, Hechel“ – in ihrer Gesamtheit alles Geräte, die zur Herstellung des Textilienstoffes Leinen benötigt wurden. Die genannten alten Gegenstände sind im Flachsmuseum untergebracht und teilweise noch voll funktionsfähig.

In der Nähe ist noch das Mundloch des früheren Kettenstollens zu finden. Hier kann man sich über die bergbauliche und industrielle Geschichte des Ortes informieren. Der Stolleneingang wurde im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme durch eine Gruppe der Katholischen Erwachsenenbildung Lebach hergerichtet. Im weiteren Verlauf der Wanderung kommt man am Westwallbunker Nr. 650 vorbei, der im August 1939 in einem Guss hergestellt wurde. Bei dieser Bunkeranlage handelt es sich um einen 3-Schartenbunker (Kuppelbunker) mit Gruppe und flankierenden Anlagen.

In der unmittelbaren Nähe befanden sich ehemals 2 Wetterschächte, Jacob I und II, später Wetterschacht I und II, im Volksmund auch „Moppel“ genannt. In Höhe des Westwallbunkers Nr. 659, einer stark zerschossenen Panzerkuppel, kann man die schöne Aussicht auf umliegende Orts- und Landschaften im Saartal bis hinunter zu den Gauhöhen genießen. 1866 erfolgte das Abteufen des Ensdorfer Schachtes als Wetterschacht, Ab 1870 war er dann Förderschacht.

Am Kohlenlagerplatz vorbei und einem weiteren Westwallbunker Nr. 660 (3-Schartenturm) führt der Weg zurück zum Ausgangspunkt.

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Schwalbach

Grubenwanderwege – keine Infomaterialien vorhanden!

Schwalbach: Grubenwanderweg 2

Grubenwanderwege

© Gemeinde Schwalbach

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Ausgangspunkt: Parkplatz am Wilhelmschacht (Schützenhaus) in Schwalbach

Länge : ca. 4 km

Wanderzeit: ca. 1 Stunde

Schwierigkeitsgrad: leicht, nicht geeignet für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen

Der Wilhelmschacht am heutigen Schützenhaus wurde 1877 niedergebracht, 1897 nicht mehr benötigt und abgeworfen. Von hier aus gelangt man über den Römerweg am evangelischen Friedhof vorbei und erreicht über einen romantischen Spazierweg im Birkenwäldchen das „Kriegerehrenmal“ auf dem Hohberg. Das Ehrenmal wurde unter dem damaligen Bürgermeister Dr. Nikolaus Fery zum Gedenken an die Gefallenen der beiden Weltkriege errichtet. Hier befand sich einst der Kasholz-Schacht, der 1873 abgeteuft wurde.

Hinter dem Steigerhaus Nr. 4 in der Vier-Winde-Straße  befindet sich das noch heute in Ansätzen sichtbare „Stollenmundloch“ des Ensdorfer Grubenstollens. Es ist sozusagen das Gegenstück  zum Stollenmundloch am ehemaligen „Exerzitienhaus“ in Ensdorf. In diesem Stollen fanden während des 2. Weltkrieges die „Katterwahner“ bei Fliegeralarm, bei Fliegerangriffen und zur Zeit der Kämpfe von Dezember 1944 bis März 1945 Zuflucht. Wandert man die Vier-Winde-Straße Richtung Marktplatz bergan, befindet sich, heute allerdings zugeschüttet, ein Eingang zum Ensdorfer Grubenstollen, der u.a. auch von den Bewohnern der Schulstraße als Zufluchtsort während des 2. Weltkrieges genutzt wurde.

Etwas weiter bergan auf der Höhe des neuen Schwalbacher Rathauses, wurde 1841 der Schacht der Grube Kronprinz-Friedrich-Wilhelm abgeteuft und bis 1929 ein Bergwerk betrieben. In der Rilkestraße vor dem Haus Nr. 3 sieht man einen alten Hausbrunnen, wie er vor 80 – 100 Jahren zum Zwecke der Wasserversorgung praktisch noch zu jedem Haus gehörte. Der Wanderweg endet wieder am Wilhelmschacht, wo man sich auf den einladenden Bänken ausruhen kann. Ein Gastronomiebetrieb rundet das Angebot ab.

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Schwalbach

Grubenwanderwege – keine Infomaterialien vorhanden!

Schwalbach: Grubenwanderweg 1

Grubenwanderwege

© Gemeinde Schwalbach

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Ausgangspunkt: ehemaliges Gelände Neyschacht (Ostschacht) Hauptstraße in Schwalbach

Länge : ca. 11 km

Wanderzeit: ca. 3 Stunden

Schwierigkeitsgrad: leicht, nicht geeignet für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen

Der Neyschacht (Ostschacht) am Ausgangspunkt der Wanderung wurde im Jahre 1867 angelegt. Viel später fand man unter dem Flöz Schwalbach und dem Flöz Wahlschied beim Weiterteufen das Flöz Grangeleisen.

Der Wanderweg führt vorbei an der Hütte auf dem Krickelsberg und einem Teilstück des asphaltierten Römerweges. Durch den neu errichteten 13 m hohen Aussichtsturm bietet sich ein hervorragender Blick auch über die saarländischen Landesgrenzen hinaus.

Im weiteren Verlauf des Weges liegt der Ehrenfriedhof in Sprengen, dem größten Soldatenfriedhof im Saarland, wo alljährlich am Volkstrauertag eine Gedenkfeier für die Gefallenen der beiden Weltkriege stattfindet. Mehr als tausend gefallene deutsche Soldaten haben auf dem Sprenger Ehrenfriedhof ihre letzte Ruhestätte gefunden.

Überquert man die von Sprengen ins Köllertal führende Straße, kommt man vorbei an der Klinknerhütte zur Grube Elm und den früheren Tagesstollen. Der Elmer Schacht wurde im Jahre 1936 angelegt,  seine Teufe beträgt 280 m.

Die idyllisch gelegene Weiheranlage in der Schachtstraße lädt lädt ebenso zu Verweilen ein wie das Naherholungsgebiet „Mühlenthal“ mit Kinderspielplatz, Kneippanlage und vielem mehr sowie  Gastronomiebetrieben in unmittelbarer Nähe.

Vorbei an der Turn- und Festhalle im Gemeindebezirk Elm  gelangt man nach Überqueren des Sprenger Baches in die Grubenstraße, deren Bezeichnung auf die ehemalige Grube Knausholz und den dahinter liegenden früheren Stollenbau hinweist. Sie wurde 1774 angehauen, 1810 aber schon wieder außer Betrieb gesetzt.

Über einen Feldweg gelangt man letztendlich wieder auf den Römerweg, den wir bereits vom Hinweg kennen und der wieder zurück zum Ausgangspunkt führt. Der asphaltierte Römerweg, der auf dem Teilstück vom Aussichtsturm Krickelsberg bis zur Jahnhütte als behindertenfreundlicher Wanderweg angelegt ist, war ursprünglich ein Keltenweg, über den die Wagen der keltischen Kaufleute rollten. Dann kamen die Römer, ihre Legionen marschierten auf diesem Weg, der von Metz über Tholey nach Mainz am Rhein führte. Er bietet einen herrlichen Panoramablick über die gesamte Gemeinde Schwalbach, die Bergehalde Ensdorf, den Höhenzug vom Gau bis zum Limberg mit den Orten Berus, Felsberg und St. Barbara.

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Schwalbach

Grubenwanderwege – keine Infomaterialien vorhanden!