Schmelz: Erzgräberweg (Traumschleifen Saar-Hunsrück)

Der thematische Wanderweg folgt den Spuren der Frauen und Männer, die vor dem 30-jährigen Krieg die Eisenschmelzen im Primstal mit den Materialien für die Verhüttung belieferten. Der Premiumwanderweg bietet wunderbare Ausblicke weit übers Primstal und idyllische Waldpassagen. Besonderheiten am Wegesrand sind die Bettinger Eisenschmelze, das Naturdenkmal Dicke Eiche, die Birk, der Hoxfels sowie die Marienkapelle auf dem „Renges“.

Die Wasserkraft der Prims, die enormen Holzvorräte sowie die Erzvorkommen ließen ab 1700 von Schmelz aufwärts im gesamten Primstal Eisenschmelzen entstehen.

Im Anstieg, entlang des Solbachs, werden ehemalige Erzkaulen passiert. Auf beiden Seiten des Waldweges erkennt man Reste der ehemaligen Oberflächengrabungen nach den sogenannten „Lebacher Eiern“. Nach dem Anstieg gelangt man zum Naturdenkmal „Dicke Eiche“, deren Sämling aus der Zeit des 30 jährigen Krieges stammen soll. Eine Info-Tafel am „Raubritterpfad“ erinnert an die ehemalige „Birg“ des Raubritters „Birg-Peter.“

Die ehemalige keltische Fliehburg entstand ungefähr 100 Jahre vor Chr. Das zwei Hektar große Bergplateau der „Birg“ fällt nach drei Seiten steil ab. Sowohl in Keltischer Zeit, als auch in Spätrömischer Zeit sowie im Mittelalter wurde die Wehranlage genutzt. Von der „Birg“ geht’s bergab zum Hoxfels. Von der Felssteinkante bietet sich ein wunderbarer Ausblick ins Primstal.

Ein weiterer Traumblick am „Großen Horst.“ Auf sicherem Terrain steht eine kleine Aussichtskanzel, von der man einen grandiosen Einblick in den Steinbruch hat und einen Panoramablick weit über das Primstal.

Der Weg zurück geht vorbei an der Marienkapelle auf dem Rengeskopf hoch über Schmelz.

Infomaterialien

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Schmelz

Erzgräberweg – keine Infomaterialien vorhanden!

Imsbach: Kupferweg 2

Der Kupferweg II führt an allen wichtigen Gruben des ehemaligen Kupfer-Kobalt-Silber-Mangan-Bergbaus bei Imsbach vorbei und vermittelt somit einen umfassenden Eindruck von Umfang und Ausdehnung der zum Teil Jahrhunderte alten Gruben.

Tipp

Ein Besuch des Pfälzisches Bergbaumuseums und der Besucherbergwerke lohnt sich.

Infomaterialien

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Imsbach

Faltblatt „Bergbauerlebniswelt Imsbach: Faszination Bergbau“

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Imsbach

Tourenbeschreibung „Kupferweg 2“

Imsbach: Kupferweg 1

Die Umgebung von Imsbach ist nicht nur landschaftlich von hohem Reiz. In den tiefen Tälern am Rand des Donnersbergmassivs finden sich zahlreiche Relikte des Erzbergbaus, die bei einer Wanderung auf dem etwa 3 Kilometer langen Kupferweg 1 besichtigt werden können.

Auf den Spuren des Bergbaus führt dieser Wanderweg entlang alter Bergmannshäuser bis hin zu ehemaligen Bergbau-Stollen, deren Geschichte anhand von Schautafeln nachgelesen werden kann.

Tipp

Ein Besuch des Pfälzisches Bergbaumuseums und der Besucherbergwerke lohnt sich.

Infomaterialien

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Imsbach

Faltblatt „Bergbauerlebniswelt Imsbach: Faszination Bergbau“

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Imsbach

Tourenbeschreibung „Kupferweg 1“

Wiesbach: Bergmannspfad

Auf den Spuren der Bergarbeiter aus vergangenen Jahrhunderten. Empfinden Sie nach, wie sich die Arbeiter auf dem langen Weg zum Bergwerk fühlten.

Dieser anspruchsvolle Wanderweg besteht aus Teilen alter Bergmannspfade.

Mitte des 18. Jahrhunderts wurde im Saarland planmäßiger Steinkohlebergbau betrieben. Der Bergarbeiterbedarf war groß. Es wurden Bergleute aus der Westpfalz angeworben. Sie gingen zu Fuß auf den sogenannten Bergmannspfaden von ihren Heimatorten nach Homburg zum Bahnhof. Von hier fuhren sie mit dem Zug weiter, u.a. bis nach Neunkirchen zur Grube Heinitz & Dechen und Grube König, nach Friedrichsthal zum Schacht Helene oder gar zur Grube Göttelborn. Am Wochenende ging es den gleichen Weg zurück, heim zur Familie.

Wegbeschreibung

Ausgangspunkt der Wanderung ist die Stampermühle im idyllischen Wiesbachtal.

Über die Sickinger Höhe mit einem herrlichen Ausblick zu den sanften Hügeln des benachbarten Saarlandes führt der Weg zum Lambsbachtal zwischen Bechhofen und Homburg und von hier zu den Spuren des Herzogs-Karl II-August im WaldPark Schloss Karlsberg mit den historischen Ruinen der Karlslust.

Über die Höhenrücken von Karlsberg und Großem Kehrberg erreichen wir Bechhofen, von wo es wieder bergauf zur Sickinger Höhe nach Rosenkopf geht.

Nach der Durchquerung von Rosenkopf verlassen wir die Höhe und gelangen über Wiesbach zurück zur Stampermühle.

Ausgeschildert ist dieser historische Weg mit dem Bergmannszeichen „Schlägel und Eisen“ auf weißem Untergrund.

Infomaterialien

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Wiesbach

Bergmannspfad – keine Infomaterialien vorhanden!

Penzberg: Bergbaurundweg

Der Bergbau-Rundweg wurde vom Bergknappenverein Penzberg eingerichtet. An 13 Stationen  führt der Bergbau-Rundweg zu einigen ehemals bedeutenden Örtlichkeiten des Penzberger Bergbaus.

Eine ausführliche Beschreibung befindet sich in der Broschüre:
“BERGBAURUNDWEG – eine Wanderung durch Penzbergs Bergbaugeschichte”, die bei der Stadt Penzberg, dem Bergknappen-Verein Penzberg oder im Bergwerksmuseum erhältlich ist.
Wegstationen
Station 1: Karl-Theodor-Zeche

Aus den ältesten uns bekannten Dokumenten über den Kohlenbergbau im bayerischen Voralpenland geht hervor, dass bereits 1557 im benediktbeuerschen Distrikt “Stainkohln” abgebaut worden ist. Durch die Wirren des 30jährigen Krieges gerieten diese Kohlevorkommen wieder in Vergessenheit. Erst 1756 ist in den benediktbeurer Klosteraufzeichnungen wieder eine “Stainkohln-Zeche” am Spensberg erwähnt. Dass bereits um 1785 am Spensberg nach Kohle gegraben wurde beleg der Bericht über einen Protest des Klosters Benediktbeuern als damaliger Grundherr gegen den staatlich betriebenen Kohlebergbau unter der Leitung des Bergrates von Limbrun (Karl-Theodor-Zeche).

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Station 2: Berg-Baggerl
Das restaurierte Berg-Boggerl hat hier in der Nähe seines ursprünglichen Einsatzortes nach über 100 Jahren einen würdigen Platz gefunden.
Das bei der Gewinnung und Sortierung anfallende Nebengestein, bergmännisch “Berge” genannt, wurde in Schachtnähe auf Halde gekippt. Dieser Transport wurde zu Beginn der Kohleförderung noch von Hand bzw. mit Pferden durch-geführt. Mit steigender Förderung wurde aber eine maschinelle Abförderung erforderlich und deshalb ab 1894 eine kleine Schmalspur-Dampflokomotive als Zugmaschine eingesetzt. Da die Abkippstellen immer weiter von den Schächten entfernt waren, mußte 1896 ein zweites Boggerl eingesetzt werden.

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Station 3: Der tiefe Stollen
Hier verläuft ca. 10m unter der Straßenoberfläche der 1828 aufgefahrene “Tiefe Stollen”.
Die 1796 gegründete Oberländische Stein-kohlengewerkschaft mußte rund 10 Jahre nach ihrer Gründung wegen Unrentabilität wieder aufgelöst werden. auch weitere Bergbauversuche erwiesen sich als unwirtschaftlich, sodaß auch die Karl-Theodor-Zeche aufgelassen (geschlossen) werden mußte. Um 1817 übernahm ein neuer Besitzer, Bernhard Freiherr von Eichthal, die aufgelassene Zeche, vergrößerte das Grubenfeld und ließ 1828 einen “Tiefen Stollen” in den Schachthügel treiben.

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Station 4: Rohrschacht-Schlußstein

Früher war es üblich, über einen gemauerten Stolleneingang den letzten, den mittleren Bogenstein, mit der Jahreszahl des Stollenanschlages zu versehen. Über dem Garagentor am Haus Nr. 2 der Eichthalstraße ist ein so genannter  Schlußstein mit den Bergbau-Emblemen Schlägel und Eisen und der Jahreszahl 1875 eingemauert. Dieser Schlußstein war über dem gemauerten Zugang zum Pumpen- bzw. Rohrschacht eingesetzt.

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Station 5: Ökonomiehof

Der Ökonomiehof ist ein Überbleibsel der alten Penzberger Bergwerksanlagen. Er wurde im Jahre 1873 gleichzeitig mit den ersten Werksanlagen erbaut. Im südlichen Teil des Anwesens befanden sich Wohnungen für Bergwerksangestellte. Im oberen Teil des nördlichen Querbaues war eine große Tenne. Die Räumlichkeiten im Erdgeschoss gehörten zeitweilig zur werkseigenen Gärtnerei, die vor allem der Zusatzversorgung der Berg-werksangehörigen diente.

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Station 6: Berghaufen
Unsere oberbayerischen Kohlenflöze enthalten einen großen Anteil an unbrauchbarem Nebengestein. Der Abfall, die Berge wie der Bergmann sie nennt, betrug zeitweilig bis zu 45% der täglichen Rohförderung.
Vom Beginn des Kohlebergbaues an wurde das unbrauchbare Gestein in Schachtnähe abgekippt. Erst wurden die Berge-Hunte von Hand zur Abkippstelle geschoben, später von Pferden und dann ab 1894 von den beiden Schmalspur-Dampflokomotiven gezogen.

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Station 7: Barbarakapelle

Die Barbarakapelle wurde vom Penzberger Gesellschaftsverein „Die Jungritter“ anlässlich seines 50jährigen Bestehens zur Erinnerung an den Bergbau und die Bergleute errichtet. Die Mitglieder des Vereins waren zunächst überwiegend ehemalige Bergleute. Die Bauarbeiten wurden zum großen Teil durch freiwillige Arbeitsleistungen der Vereinsmitglieder ausgeführt, die Baumaterialien aus Spenden finanziert. Die Front- und Giebelwände aus Tuffstein sollen an das Nebengestein beim Kohleabbau hinweisen.

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Station 8: Schlammweiher

Die aus den Penzberger Schächten geförderte Rohkohle enthielt etwas zur Hälfte unbrauchbares Nebengestein, die Berge. Ab 1890 wurde dieses Nebengestein in einer Trocken-Sieberei von Hand aussortiert. 1906 wurde eine neue Sieberei mit einer Kohlenwäsche erbaut. In dieser Aufbereitung, dem sogenannten Kohlenstadel, wurde die Rohkohle nun gebrochen, gewaschen und sortiert. Das bei der Wäsche anfallende Waschwasser wurde zum Teil aufbereitet und wieder verwendet. Doch vorab wurde das verschmutzte Wasser in betonierte Schlammbecken bei der Kohlenwäsche geleitet.

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Station 9: Bergseilbahn

Wie beim Berg-Boggerl bereits kurz beschrieben, bereiteten die anfallenden Abfallberge bald große Probleme. Sowohl der große Mannschaftsaufwand als auch die je nach Jahreszeit oft schwierigen Bodenverhältnisse und der Abtransport dieser Massen mit den Dampflokomotiven wurden bald unwirtschaftlich.

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Station 10: Herzog-Karl-Theodor-Schacht

Der planmäßige Untertage-Bergbau in Penzberg nahm seinen Anfang mit dem 1828 aufgefahrenen „Tiefen Stollen“, dem späteren Wasserstollen. Auch die ersten Schächte, ein Göppelschacht mit 40m Tiefe, der „Karl-Schacht“ mit 99m Tiefe und der „Isabellen-Schacht“ mit 195m Tiefe wurden zwischen 1840 und 1851 noch in der Nähe des Wasserstollens bzw. über dem Wasserstollen abgeteuft.

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Station 11: Kohlenstadel

Zu Beginn der Kohlegrabungen war die Menge der losgebrochenen Kohle noch ziemlich klein. Die Bergleute mussten an Ort und Stelle untertage die Berge (das Nebengestein) aussortieren, damit nur verkaufsfähige Kohle gefördert wurde. Mit steigender Förderung konnte diese Tätigkeit mit ungelernten Arbeitskräften billiger und effizienter Übertage ausgeführt werden.

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Station 12: Güterbahnhof

Ein großes Problem für die Penzberger Grube war immer schon der Transport der Kohle zum Verbraucher. Sie musste teils mit Ochsenkarren und teils mit Flößen über die Loisach nach München transportiert werden. Die Frachtkosten waren also recht hoch, der Grubenbetrieb wurde deswegen einige Male eingestellt. Abhilfe konnte und sollte deshalb der Bau einer Eisenbahn bis Penzberg bringen. 1854 war sie bis Starnberg fertig. Im Oktober 1865 erreichte sie Penzberg. Der Bahnhof lag direkt am Grubengelände, der Abtransport war gesichert. 1898 wurde die Bahnlinie bis Kochel verlängert. Dazu wurde westlich des bereits bestehenden Bahnhofes ein weiterer errichtet. Penzberg hatte plötzlich zwei Bahnhöfe, wobei der Kohlebahnhof oder Güterbahnhof, wie er später genannt wurde, ein Kopfbahnhof war.

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Station 13: Ein Tagschacht

Für die einwandfreie Bewetterung (Versorgung mit frischer Atemluft) der unterirdischen Grubenbaue waren mindestens zwei Tagesöffnungen erforderlich. Um eine durchgehende Wetterführung zu erreichen, stellte man im Flöz kleine, meist rechteckig ausgezimmerte, „saigere“ (senkrechte) Aufbrüche nach Übertage her. Mit ihnen war es möglich, auf Grund der natürlichen Zirkulation von erwärmter Luft die frischen Wetter durch die verschiedenen Grubenbaue zu führen.

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Infomaterialien

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Penzberg

Faltblatt „Geschichtspfad und Bergbaurundweg“

Textquellen

Webseite „Stadt Penzberg“

Wölfinswil (CH): Eisenweg

Der Eisenweg Wölflinswil – Herznach – Ueken – Zeihen widmet sich der Jura-Geologie und dem Erzabbau im oberen Fricktal. Archäologische Funde im Fricktal belegen, dass bereits die Alemannen hier nach Eisenerz gegraben haben. Die Erzgruben zwischen Wölflinswil und Zeihen wurden erstmals im 13. Jahrhundert schriftlich erwähnt. Von 1937 bis 1967 wurde im Bergwerk Herznach Eisenerz industriell abgebaut. Eisenvorkommen an der Oberfläche sind in Ueken und Zeihen zu bewundern. Das ehemalige Bergwerk  Herznach (1937 – 1967) ist zum Besucherbergwerk ausgebaut. Im ehemaligen Bergwerksilo darf der Besucher heute übernachten. Es integriert ein Bed&Breakfast. Der ehemalige Stollen und die Ausstellung sind jeweils am ersten Sonntag im Monat (von Mai bis Oktober) geöffnet.

Wegbeschreibung

Der Weg führt von der Post Wölflinswil vorbei am Wölflinswiler Graben und steigt dann hoch zum „Multimillionär“. Dort steht ein Brunnentrog mit Gesteinsproben, aus der Erdgeschichte der letzten 300 Millionen Jahre.

Im weiteren Streckenverlauf  kommt man zu den Tagbauten aus der Frühzeit vom Erzabbau zum Haugerhölzli von wo aus man das imposante Erzsilo, ein Relikt des industriellen Eisenerzabbaus sieht. Daneben befindet sich die sehenswerte Ausstellung „Bergwerk, Geologie und Ammoniten“. Auf den Informationstafeln erfahren Sie Wissenswertes über die Geologie des Juras und die Geschichte des Eisenerzabbaus im Fricktal.

Anhand von 11 Thementafeln wird dem Besucher die lokale Geologie und der Abbau von Eisenerz und dessen Geschichte näher gebracht.

Der Themenweg führt durch eine typische Landschaft im Aargauer Jura. Aus den Talmulden gelangt der Wanderer rasch auf die weiten Hochflächen des Tafeljuras, und gegen Süden locken die Höhenzüge, Grate und Ausblicke eines Mittelgebirges, welches uns Rheintal und Schwarzwald, Mittelland und Alpen in aller Vielfalt vor Augen führt. Im Gebiet Weichle, Ueken (Schlaufe Chornberg-Bergwerk, beschildert), befindet sich eine Klopfstelle, an welcher nach Fossilien geschürft werden kann.

Der Weg kann sehr gut in Etappen begangen werden. Diese führen von Wölflinswil nach Herznach, von Herznach nach Zeihen und von Zeihen aus auf den Homberg. Der Weg ist einfach begehbar, die Wegstücke zwischen Wölflinswil und Zeihen eignen sich auch für Kinderwagen.

Wegstationen
Station 1: Der Eisenerzbergbau im südlichen Fricktal
Station 2: Geologische Verwerfung Wölflinswil
Station 3: Kalksteinbruch Tal
Station 4: Multimillionär 300 / Geotrog
Station 5: Das Wölflinswiler Bergwerk
Station 6: Pingen und Fuxlöcher
Station 7: Eisenerz- und Steingewinnung
Station 8: Klopfstelle Weichle, Ueken
Station 9: Zur Geschichte des Bergwerks Herznach
Station 10: Bergwerk Herznach
Station 11: Eisen und Landwirtschaft
Station 12: Bohnerz-Schürfstellen Zeihen
Station 13: Zeiher Homberg, Aussichtspunkt

Infomaterialien

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Wölfinswil

Faltblatt „Eisenweg Wölflinswil-Ueken-Herznach-Zeihen“