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Der Tuffstein-Lehrpfad im Reutlinger Stadtteil Gönningen erläutert anhand verschiedener Schautafeln die Entstehung des Kalktuffs sowie dessen Bedeutung für die Landschaftsformung und für die Natur und Umwelt.

Der Kalktuff-Lehrpfad wurde 2003 vom Schwäbischen Albverein angelegt und 2021 vom Gönninger Bezirksgemeinderat erneuert. In elf Tafeln werden Geschichte und Hintergründe des Tuffsteins anschaulich erklärt.

Der Pfad kann entweder vom Gönninger Rathaus talaufwärts bis zum Parkplatz bei den Gönninger Seen (ca. 1 Stunde, Route siehe unten) und dann weiter bis zu den Quellen (ca. 1/2 Stunde) gewandert oder gleich bei den Gönninger Seen begonnen werden.

Dem Kalktuffauf die Spur kommt man, wenn man dem Weg durch das idyllische Wiesaztal folgt, über die Talmühle bis hin zumUrsprung der Wiesaz. Vorbei an Seen und kleinen Wasserfällen, auf schmalen Pfaden und breiten Wegen finden sichüberall Spuren des früheren Tuffsteinabbaus. Das Wasser der Quelle sprudelt eher unscheinbar zwischen den Steinenaus dem karstigen Boden herauf. Elf Hinweistafeln entlang des Weges informieren detailliert überdie Entstehung des Tuffsteins, den industrialisierten Abbau und über seine regionale und bundesweite Bedeutung.

Mit diesem Wissen sollte man sich auf dem Rückweg einige Bauwerke, in denender Gönninger Kalktuff verbaut ist, näher betrachten: das Gönninger Rathaus, das Neue Schulhaus und die Kirche – überall findet man Bauelemente aus dem großporigen Gestein.

Die Infotafeln
Die Wiesaz - ein besonderes Albflüsschen
Kalktuff prägt die Landschaft
Stein aus Wasser ("Kalktuff")
Die Gewinnung von Tuffstein und seine Verarbeitung
Tiere und Pflanzenan den Seen
Gönninger Seen: 1976 zurük zur Natur
Pflanzen und Tiere des Baches schaffen Kalktuff
Die Wiesaz musste wandern
Im Profil interessant: Das obere Wiesaztal
Gönningen und der Kalktuff
Bauwerke aus Gönninger Tuffstein

Infomaterialien

agsdi-file-pdf

Kalktuffe - Naturwerksteine in Baden-Württemberg

Beschreibung Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB), Freiburg