Tegernheim: Geopfad Tegernheimer Schlucht

19.07.2021 | Franken, Geologie, Lehrpfad

Drei geologische Großeinheiten unterschiedlichen Alters treffen bei Tegernheim aufeinander. Der Geopfad „Tegernheimer Schlucht“ gibt mit seinen 7 Stationen einen Einblick in die Erdgeschichte und lädt zum Entdecken und Informieren ein.

Der gut ausgeschilderte und leicht abzuwandernde Rundweg beginnt am Ende der Tegernheimer Kellerstraße, wo Station 1 einen grundlegenden Überblick bietet, der durch Granit-, Sandstein- und Kalkblöcke ergänzt wird.

Station 2 verweist auf Tone und Sandsteine, bei Station 3 wird neben Kalken und Fossilien auch auf Altstraßen und Altwege eingegangen, die auf dem Keilberg noch festgestellt werden können. Neben den Eisenerzen steht bei Station 4 der Buchenmischwald im Mittelpunkt, Station 5 verweist auf die jüngste Geschichte, hier ist ein Bombenkrater sichtbar, der wahrscheinlich aus dem Jahr 1944 stammt, als Tegernheim und der östliche Teil Regensburgs von Luftangriffen heimgesucht wurden.

Station 6 behandelt Eichenmischwald und Niederwaldwirtschaft, bei Station 7 genießt man einen Ausblick über Tegernheim und das Donautal, geologisch bildet der Donaurandbruch den Mittelpunkt der Informationen.

Wegstationen
Station 1: Übersicht

Zur Tegernheimer Schlucht – Große Blöcke von Granit, Sandstein und Kalk – Zum Naturschutzgebiet

Station 2: Opalinuston und Eisensandstein
Station 3: Malmkalke, Fossilien, Verkarstung - Altstraßen und Altwege
Station 4: Eisenerz, Porzellan- und Farberde – Buchenmischwald
Station 5: Doline oder Trichtergruben

Vom ehemaligen Bergbau stammend oder Bombenkrater ?

Station 6: Eichenmischwald, Niederwaldwirtschaft
Station 7: Donaurandbruch, jungsteinzeitliche Funde – Waldrand, Trockenrasen, Pflanzenwanderung aus dem Osten

Infomaterialien

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Tegernheimer Schlucht

Faltblatt „Geopfad Tegernheimer Schlucht“

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Tegernheimer Schlucht

Broschüre Texttafeln

Allgemeine Hinweise

Streckenkilometrierung

Auf der Karte zeigen die Zahlenwerte an einem Track die Kilometrierung der Tour an und sollten nicht mit den Stationsnummern von Infotafeln an Lehrpfaden verwechselt werden (Standorte von Infotafeln werden auf den Karten nicht angezeigt).

Vor Tourenbeginn

Vor Antritt einer Tour wird generell empfohlen, sich über die Begehbarkeit der Strecke direkt bei den zuständigen Stellen vor Ort bzw. bei den Wegebetreibern zu informieren, insbesondere nach Unwettern oder während des Holzeinschlags.

Nebenwege

Manche Touren verlaufen teilweise auf "off-grid"-Abschnitten (wenig genutzte Nebenwege außerhalb der bekannten Hauptwege). Solche Wegabschnitte sind teilweise durch stärkeren Bewuchs oder querliegende Baumstämme weniger gut begehbar und können durch einen Blick auf die Karte meist auch umgangen werden.