Hinterzarten: Hochmoor Rundweg

Das Hinterzartener Moor bieteteinen Einblick in die typische Vegetation im Naturschutzgebiet „Hinterzartener Moor“. Zu Beginn der Tour besteht die Möglichkeit, einen kurzen Abstecher über den nicht leicht zu befahrenen Moorquerweg (Steg) zu machen. Besonders empfehlenswert ist im Frühjahr sind die Orchideen- und Wollblüte.

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Hinterzarten

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Wehrhalden: 7-Moore-Weg

Startpunkt für die 10 km lange Rundwanderung ist das Steinerne Kreuz in Wehrhalden mit guten Parkmöglichkeiten.

Der gut ausgebaute Wanderweg – teilweise auf schönen Holzstegen – führt in die herrliche Landschaft der ursprünglichen Hochmoore.

Hier bekommt der Wanderer wunderbare Einblicke in die noch unberührte Natur. Moorstationen laden dazu ein, die spezielle Moorfauna in den extra dafür angelegten Moorbeeten genauer unter die Lupe zu nehmen. Sogar der sehr seltene Sonnentau – eine fleischfressende Moor-Pflanze – ist hier noch heimisch.

Von der „Schwarzen Säge“ lohnt sich einen kleinen Abstecher zur wildromantischen „Gletschermühle“. Der kleine, aber faszinierende Wasserfall ist in der Region auch als „Krai-Woog-Gumpen“  bekannt.

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Wehrhalden

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Schonach: Blindensee

Der Blindensee auf der Gemarkung Schönwald ist ein Hochmoorsee, der von dichtem Baumbestand von Fichten und Spirken umgeben ist.

Das Hochmoor im Umkreis des Blindensees konnte sich bis etwa 1100 n. Chr. vom Menschen unbeeinflusst entwickeln. Erst die Erschließung dieses Schwarzwaldgebietes mit der Klostergründung St. Georgien brachte durch den Menschen bewirkte Veränderung.

Der Südwest-Abschnitt des Sees hat eine natürliche Vegetation mit Blumen- und Flatterbinse, rundblättrigem Sonnentau, verschiedenen Torfmoosarten und weiteren typischen Hochmoorpflanzen.

Der See hat weder oberirdischen Zu- noch Abfluss, unterirdisch wird er östlich zur Gutach entwässert.

Eine krautige Ufervegetation mit Heidel-, Preisel-, Moos- und Moorbeeren ist unter dem lockeren Spirkenbestand stark ausgeprägt. Da das Blindensee-Moor ein noch im Wachstum stehendes Moor ist, hat es eine herausragende Bedeutung in diesem Naturraum. Neben den typischen Hochmoorlibellenarten wie der Kleinen Moosjungfer und der Schwarze Heidelibelle kommen gefährdete Vogelarten wie der Baumpieper vor.

Besucherhinweise

  • Der See wird auf einem Bohlenweg erreicht.
  • Der Blindensee liegt direkt am Fernwanderweg „Westweg“.
  • Eine Broschüre kann an einer Infobox erworben werden.
  • Enten sollen nicht gefüttert werden, um eine Nährstoffanreicherung im See zu verhindern.

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Schonach

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Schönau: Entdeckungspfad Wiesegletscher

Der Wiesegletscher – auf den Spuren eines der großen Gletscher im eiszeitlichen Schwarzwald

Für viele ist es überraschend zu erfahren, dass es im Südschwarzwald während der letzten Eiszeit große Gletscher gab.

Noch Mitte der 1920er Jahre stritten sich die Gelehrten, ob damals ein Gletscher bis in den Raum Utzenfeld vorgestoßen ist. Inzwischen wissen wir, dass der Wiesegletscher vom Feldberg aus sogar noch weit über Schönau hinaus gereicht hat.

Zum Höhepunkt der letzten Eiszeit war er 20 km lang.

Nachdem 1928 der eindeutige Beweis der Vergletscherung gelang, konnten die vielen Spuren des gewaltigen Eisstroms im mittleren Wiesetal richtig gedeutet werden.

Der Gletscherpfad beginnt am Gletscherschliff oberhalb von Schönau und führt über Aitern und Stockmatte nach Utzenfeld

Wegstationen
Station 1: Gletscherschliff
Station 2: Rundhöcker
Station 3: Höchststand
Station 4: Flankentälchen
Station 5: Findlinge
Station 6: Erdrutsch
Station 7: Eisstausee
Station 8: Überlauf
Station 9: Utzenfelder Talweitung
Station 10: Verebnung am Hang
Station 11: Gletscherablagerungen
Station 12: Nach dem Rückzug des Eises

Infomaterialien

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Infobroschüre „Der Wiesegletscher“ (1999)

bei der Tourist-Information in Schönau noch erhältlich (Stand: 2025)

Textquellen

Infobroschüre „Der Wiesegletscher“