Hinterzarten: Hochmoor Rundweg
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Der Blindensee auf der Gemarkung Schönwald ist ein Hochmoorsee, der von dichtem Baumbestand von Fichten und Spirken umgeben ist.
Das Hochmoor im Umkreis des Blindensees konnte sich bis etwa 1100 n. Chr. vom Menschen unbeeinflusst entwickeln. Erst die Erschließung dieses Schwarzwaldgebietes mit der Klostergründung St. Georgien brachte durch den Menschen bewirkte Veränderung.
Der Südwest-Abschnitt des Sees hat eine natürliche Vegetation mit Blumen- und Flatterbinse, rundblättrigem Sonnentau, verschiedenen Torfmoosarten und weiteren typischen Hochmoorpflanzen.
Der See hat weder oberirdischen Zu- noch Abfluss, unterirdisch wird er östlich zur Gutach entwässert.
Eine krautige Ufervegetation mit Heidel-, Preisel-, Moos- und Moorbeeren ist unter dem lockeren Spirkenbestand stark ausgeprägt. Da das Blindensee-Moor ein noch im Wachstum stehendes Moor ist, hat es eine herausragende Bedeutung in diesem Naturraum. Neben den typischen Hochmoorlibellenarten wie der Kleinen Moosjungfer und der Schwarze Heidelibelle kommen gefährdete Vogelarten wie der Baumpieper vor.
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Der Wiesegletscher – auf den Spuren eines der großen Gletscher im eiszeitlichen Schwarzwald
Für viele ist es überraschend zu erfahren, dass es im Südschwarzwald während der letzten Eiszeit große Gletscher gab.
Noch Mitte der 1920er Jahre stritten sich die Gelehrten, ob damals ein Gletscher bis in den Raum Utzenfeld vorgestoßen ist. Inzwischen wissen wir, dass der Wiesegletscher vom Feldberg aus sogar noch weit über Schönau hinaus gereicht hat.
Zum Höhepunkt der letzten Eiszeit war er 20 km lang.
Nachdem 1928 der eindeutige Beweis der Vergletscherung gelang, konnten die vielen Spuren des gewaltigen Eisstroms im mittleren Wiesetal richtig gedeutet werden.
Der Gletscherpfad beginnt am Gletscherschliff oberhalb von Schönau und führt über Aitern und Stockmatte nach Utzenfeld
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bei der Tourist-Information in Schönau noch erhältlich (Stand: 2025)