Pottenstein: Geotopweg „Auf das Dach der Fränkischen Schweiz“

GEOPARK Bayern-Böhmen

Cesko-Bavorský GEOPARK

Aufbruch ins Erdinnere

Tajemstvi zemského nitra

Der Geotopweg „Auf das Dach der Fränkischen Schweiz“ wurde vom Fränkische Schweiz-Museum Tüchersfeld in Zusammenarbeit mit dem Geopark Bayern-Böhmen konzipiert und 2009 mit Unterstützung des Naturparks Fränkische Schweiz-Veldensteiner Forst und Fränkische Schweiz Wanderverein umgesetzt. Er wurde finanziert mit Mitteln der Oberfrankenstiftung.

Empfohlener Startpunkt: Wanderparkplatz am Ortsausgang von Tüchersfeld in Richtung Rackersberg. Einstieg überall entlang der Strecke möglich. Folgen Sie der Wegemarkierung. Weitere Informationen über die Touristinformation Pottenstein unter Telefon (09243) 7 08 41 oder www.pottenstein.de.

Wegbeschreibung

Vom Parkplatz aus gehen wir mit dem „Blauen Kreuz“ durch das Haselbrunnbach-Tal vorbei an der Mariengrotte nach Haselbrunn und über die Trockenrasenhänge nördlich des Ortes bis nach Hohenmirsberg.

Weiter zum Aussichtsturm auf der Hohenmirsberger Platte, mit 614 m ü.NN einer der höchsten Erhebungen der Fränkischen Schweiz (herrlicher Panoramablick). Dann geht es vorbei an der Hubertuskapelle („Gelber Querbalken“) hinunter über Pullendorf nach Püttlach. Weiter Richtung Süden an der Püttlach entlang über Oberhauenstein bis zum Heiligensteg, wo der Bach eine Biegung nach Westen macht.

Von da an halten wir uns an das „Rote Kreuz“ und gelangen durch das Obere Püttlachtal zurück nach Pottenstein.

Wegstationen
Station 1: Übersichtskarte des Themen- weges „Auf das Dach der Fränkischen Schweiz”

GPS: 49.788309, 11.360205

Station 2: Wie entstehen die Höhlen?

GPS: 49.792984, 11.366211

Station 3: Wie entstand die Fränkische Schweiz? Der Zeitabschnitt Jura bis Unterkreide

GPS: 49.79768, 11.376704

Station 4: Wieso sind auf der Albäche so viele Teiche?

GPS: 49.799508, 11.402262

Station 5: Was ist ein Trockenrasen?

GPS: 49.804965, 11.397861

Station 6: Woher kommt die Bedeutung der Brunnen in der Fränkischen Schweiz?

GPS: 49.809161, 11.409341

Station 7: Warum ist das Ahorntal so rund?

GPS: 49.818618, 11.421078

Station 8: Wieso gibt es so viele „stein- reiche” Bauern auf der Albäche?

GPS: 49.814326, 11.444188

Station 9: Was steckt eigentlich hinter der Schichtung der Kalksteine?

GPS: 49.800962, 11.440068

Station 10: Woher hat die Fränkische Schweiz ihren Namen?

GPS: 49.789736, 11.424009

Station 11: Wo sind die Flüsse auf der Frankenalb?

GPS: 49.787561, 11.422775

Station 12: Was bedeutet „Land unter!” im Jura?

GPS: 49.783134, 11.420885

Station 13: Geologie hautnah erleben! Das Felsenstädtchen Pottenstein

GPS: 49.771467, 11.407582

Station 14: Was sind das nur für große Riffe in der Fränkischen Schweiz?

GPS: 49.772895, 11.401393

Station 15: Was sind Schluchtwälder?

GPS: 49.778216, 11.365902

Station 16: Warum sind die Straßen hier so kurvenreich?

GPS: 49.784804,11.366342

Station 17: Wie entstand das Relief der Fränkischen Schweiz?

GPS: 49.78409, 11.360902

Station 18: Wie entstand das Felsenmeer in der Arnleithen-Schlucht?

GPS: 49.784859, 11.366359

Station 19: Wie entstehen die Trichter auf der Hochäche?

GPS: 49.785919, 11.387381

Station 20: Was sind das für große Blöcke?

GPS: 49.779875, 11.394688

Infomaterialien

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Geotopweg Pottenstein

Faltblatt „Auf das Dach der Fränkischen Schweiz“

Happurg: Rundweg Happurger Stausee über Doggerstollen und Hohler Fels

Der ca. 8,5 km lange Rundweg führt vom Happurger Stausee über den Doggerstollen, auch Doggerwerk genannt und das Geoptop „Hohler Fels“ wieder zurück zum Ausgangspunkt der Tour am Stausee.

Stausee

Der See wird von den Bächen Rohrbach und vom Kainsbach gespeist. Das 1958 in Betrieb gegangene Pumpspeicherkraftwerk Happurg des Fränkischen Überlandwerks (heute Uniper) erzeugt mit dem Wasser des Sees sowie dem dazugehörigen Oberbecken auf dem Deckersberg elektrische Energie. Die Größe des Sees beträgt im Mittel etwa 43,21 Hektar.

Den Namen hat der See von der angrenzenden Ortschaft Happurg. Erbaut wurde er von dem Nürnberger Architekten und Kulturpreisträger der Stadt Nürnberg Franz Reichel.

Durch Wassereinbrüche im Oberbecken des Pumpspeicherkraftwerkes ist die Kraftwerksfunktion seit Januar 2011 außer Betrieb.

Das Gelände um den See ist als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen.

Textquelle: Webseite „Gemeinde Happurg“

 

Geotop „Hohler Fels“

Am „Hohlen Fels“ wurden steinzeitliche Höhlenfunde gemacht. An den Felshängen sind über dem Malm Gamma dickbankige Kalke des Malm Delta (mit Mergelplatte) aufgeschlossen. Oberhalb der Höhle liegt dickbankiger Dolomit mit Hornsteinen. Die Höhlen stehen als Bodendenkmäler unter besonderem Schutz (Denkmal Nr. D-5-6534-0014).

Textquelle: Bayerisches Landesamt für Umwelt (Lfu Bayern)


Gedenkstätte KZ-Außenlager Flossenbürg

In Hersbruck befand sich von Juli 1944 bis April 1945 das zweitgrößte Außenlager des Konzentrationslagers Flossenbürg. Der Dokumentationsort Hersbruck/Happurg, der an dieses Lager erinnert, besteht aus zwei Installationen. Die eine befindet sich am ehemaligen Ort der Unterbringung der KZ-Häftlinge in Hersbruck; die andere am ehemaligen Ort der Zwangsarbeit in Happurg.

KZ-Außenlager Hersbruck

Ab Juli 1944 mussten Häftlinge am Rand der Kleinstadt Hersbruck ein Lager auf dem Gelände einer Reichsarbeitsdienst-Kaserne errichten. Bis zur Räumung des Lagers im April 1945 waren hier rund 9.000 Menschen gefangen, die im fünf Kilometer entfernten Happurg eine unterirdische Stollenanlage für die Rüstungsindustrie errichten mussten. Nach Kriegsende wurden auf dem Gelände SS-Angehörige interniert, später war dort ein Flüchtlingslager. Anfang der 1950er Jahre ließ die Stadt Hersbruck die Baracken abreißen. Heute befinden sich auf dem Gelände ein Finanzamt, Parkplätze, sportliche Einrichtungen und eine Wohnsiedlung.

Rüstungsprojekt Doggerstollen Happurg

Ab 1944 wollte die nationalsozialistische Führung die Rüstungsindustrie zum Schutz vor Luftangriffen unter Tage verlagern. Eines von vielen Großprojekten entstand in Happurg. Im Doggerstein der Houbirg sollten auf einer Fläche von 200.000 qm Stollen zur Aufnahme der BMW-Flugzeugmotorenfabrik Allach errichtet werden. Der Einsatz von KZ-Häftlingen war fester Bestandteil der Planungen. Die in Hersbruck untergebrachten Gefangenen mussten ab Juli 1944 ein Stollensystem in den Berg Houbirg graben. Bis zu 2.500 KZ-Häftlinge pro Schicht verrichteten schwerste körperliche Arbeiten im Berg und beim Bau von Bahnlinien. Unfälle, Entkräftung und die Gewalt von SS-Männern und Kapos forderten jeden Tag Dutzende Todesopfer. Das Bauprojekt wurde nicht vollendet. Heute ist die Stollenanlage stark einsturzgefährdet und nicht zugänglich.

Dokumentationsort Happurg

Der Dokumentationsort Happurg ist eine Aussichtsplattform mit Informationselementen. Diese Plattform stellt einen Sichtbezug nach Hersbruck her und macht den langen Weg anschaulich, den die Häftlinge täglich zweimal zwischen Lager und Arbeitseinsatz zurücklegen mussten. Der Dokumentationsort informiert über die Zwangsarbeit und die Funktionen der historischen Orte im räumlich weit ausgreifenden Außenlager-Komplex Hersbruck. In einer Vitrine wird ein Bohrhammer präsentiert, der beim Stollenbau benutzt wurde. Audiostationen mit Aussagen ehemaliger Häftlinge verdeutlichen den Vernichtungscharakter der Zwangsarbeit auf der Großbaustelle und in den Stollen.

Weitere Informationen erhalten Sie aus der Seite der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg sowie über den Verein Dokumentationsstätte KZ Hersbruck e. V.

Textquelle: Webseite „Gemeinde Happurg“

Infomaterialien

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Doggerstollen Happurg

Eine Bestandsaufnahme 1944-2018 (Ulrich Lang).

Happurg: Geologischer Rundweg

Der ca. 6 km lange Rundweg zeigt die geologische und kulturelle Geschichte des Gebietes um Happurg und die Houbirg.

Entlang der Wegstrecke befinden sich 11 Infotafeln zur Geologie und zwei Tafeln zur Houbirg und dem Burgstall „Hacburg“.

Der Weg ist mit einem Wegzeichen „GeO“ (gelber Untergrund) ausgeschildert.

Gleich zu beginn folgt ein längerer Anstieg aus Happurg hinaus auf den Bocksberg hinauf.
Oben angekommen, folgt der Rundweg eine Zeit lang der ehemaligen Befestigung der keltischen Höhensiedlung.

Auf dem weiteren Weg entlang des Oppidum gelangen wir zum „Brünnl“, einer Quellfassung und dem Burgstall (Stelle einer ehem. Burg) „Hacburg“.

Später folgen noch die „Hunnenschlucht“, hier ist es teilweise rutschig, und der Dogger-Stollen „Esche 1“.

Gedenkstätte KZ-Außenlager Flossenbürg

In Hersbruck befand sich von Juli 1944 bis April 1945 das zweitgrößte Außenlager des Konzentrationslagers Flossenbürg. Der Dokumentationsort Hersbruck/Happurg, der an dieses Lager erinnert, besteht aus zwei Installationen. Die eine befindet sich am ehemaligen Ort der Unterbringung der KZ-Häftlinge in Hersbruck; die andere am ehemaligen Ort der Zwangsarbeit in Happurg.

KZ-Außenlager Hersbruck

Ab Juli 1944 mussten Häftlinge am Rand der Kleinstadt Hersbruck ein Lager auf dem Gelände einer Reichsarbeitsdienst-Kaserne errichten. Bis zur Räumung des Lagers im April 1945 waren hier rund 9.000 Menschen gefangen, die im fünf Kilometer entfernten Happurg eine unterirdische Stollenanlage für die Rüstungsindustrie errichten mussten. Nach Kriegsende wurden auf dem Gelände SS-Angehörige interniert, später war dort ein Flüchtlingslager. Anfang der 1950er Jahre ließ die Stadt Hersbruck die Baracken abreißen. Heute befinden sich auf dem Gelände ein Finanzamt, Parkplätze, sportliche Einrichtungen und eine Wohnsiedlung.

Rüstungsprojekt Doggerstollen Happurg

Ab 1944 wollte die nationalsozialistische Führung die Rüstungsindustrie zum Schutz vor Luftangriffen unter Tage verlagern. Eines von vielen Großprojekten entstand in Happurg. Im Doggerstein der Houbirg sollten auf einer Fläche von 200.000 qm Stollen zur Aufnahme der BMW-Flugzeugmotorenfabrik Allach errichtet werden. Der Einsatz von KZ-Häftlingen war fester Bestandteil der Planungen. Die in Hersbruck untergebrachten Gefangenen mussten ab Juli 1944 ein Stollensystem in den Berg Houbirg graben. Bis zu 2.500 KZ-Häftlinge pro Schicht verrichteten schwerste körperliche Arbeiten im Berg und beim Bau von Bahnlinien. Unfälle, Entkräftung und die Gewalt von SS-Männern und Kapos forderten jeden Tag Dutzende Todesopfer. Das Bauprojekt wurde nicht vollendet. Heute ist die Stollenanlage stark einsturzgefährdet und nicht zugänglich.

Dokumentationsort Happurg

Der Dokumentationsort Happurg ist eine Aussichtsplattform mit Informationselementen. Diese Plattform stellt einen Sichtbezug nach Hersbruck her und macht den langen Weg anschaulich, den die Häftlinge täglich zweimal zwischen Lager und Arbeitseinsatz zurücklegen mussten. Der Dokumentationsort informiert über die Zwangsarbeit und die Funktionen der historischen Orte im räumlich weit ausgreifenden Außenlager-Komplex Hersbruck. In einer Vitrine wird ein Bohrhammer präsentiert, der beim Stollenbau benutzt wurde. Audiostationen mit Aussagen ehemaliger Häftlinge verdeutlichen den Vernichtungscharakter der Zwangsarbeit auf der Großbaustelle und in den Stollen.

Weitere Informationen erhalten Sie aus der Seite der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg sowie über den Verein Dokumentationsstätte KZ Hersbruck e. V.

Textquelle: Webseite „Gemeinde Happurg“

Wegstationen
Station 1: Geologisch - geomorphologischer Lehrpfad
Station 2: Die Entstehung des Schichtstufenlandes
Station 3: Jurastufe
Station 4: Doggersandstein
Station 5: Keltisches Oppidum
Station 6: Ablagerungsgeschichte Trias
Station 7: Ablagerungsgeschichte Jura bis Kreide
Station 8: Karstformen
Station 9: Waldinformationen
Station 10: Hydrologie im Karst
Station 11: Doggerwerk „Esche 1" (Mai 44 / April 45)

Infomaterialien

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Doggerstollen Happurg

Eine Bestandsaufnahme 1944-2018 (Ulrich Lang).

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Stollenanlage Happurg-Doggerstollen

Versatzmaßnahme Stollen A bis C

Dokumentationsstätte Konzentrationslager Hersbruck e.V.

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Obertrubach: Trubachweg (Sportplatzroute)

Der Trubachweg Geologie – Kultur – Klettern bietet auf engem Raum einen Überblick, wie geologische Gegebenheiten, Verwitterung der Oberfläche, Veränderung der Umwelt und Besiedlung miteinander verwoben sind. Er soll anregen, sich mit dem Charakter dieser Landschaft zu beschäftigen und sie unter einem neuen Blickwinkel zu sehen.

Diese Zusammenhänge kann man auf drei unterschiedlich langen Wegen erfahren.

  • Dabei befasst sich der „Ur-Trubachweg“, die Wolfsbergroute vorwiegend mit dem internen geologischen Aufbau des Gebietes.
  • Die Bärnfelsroute hat ihren Schwerpunkt auf der morphologischen Entwicklung der Oberfläche.
  • Die Sportplatzroute dokumentiert die Zerfallsprozesse der Felsen, die zur ständigen Veränderung der Oberfläche der Fränkischen Alb führen.

Auf insgesamt 29 Tafeln werden die geologischen und morphologischen Gegebenheiten dieses abwechslungsreichen Naturraumes erläutert. Die Tafeln weisen auch auf manche heute kaum noch sichtbaren Reste früherer bäuerlicher Tätigkeit hin, die nach wie vor das Bild dieser durch menschliche Arbeit geschaffene Kulturlandschaft prägen.

Noch sind frühere Nutzungsweisen wie Ackerterrassen, Hüllweiher, Wassermühlen und Hirtenhäuser sichtbar – doch sie werden immer seltener.

Sportplatzroute

Die Wegstrecke ist mit einem Schmetterling auf cremefarbenen Grund ausgeschildert (lila Strecke).

Wegstationen

Ur-Trubachweg „Wolfsberg-Route“: Stationen 0 bis 18

Trubachweg „Sportplatzrunde“: Stationen 0 bis 5 und 15 bis 19

Trubachweg „Bärnfels-Runde“: Stationen 0 und 20 bis 29

Station 0: Übersicht Wegeverlauf
Station 1: Parkplatz Obertrubach (Einführung)
Station 2: Dolomitfels (Der Malm der Frankenalb)
Station 3: Trubachquelle
Station 4: Steinzeitsiedlung (Freilandmuseum)
Station 5: Blechstein (Dolomit Schwammbänke)
Station 6: Römerbrücke (Geologische Abfolge, Schwammriffe)
Station 7: Ziegelmühle (Wasserkraft, Besiedlung, Brot)
Station 8: Richard-Wagner-Fels (Klettergeschichte)
Station 9: Kletterfelsen (Kletterkonzept, Lebensraum)
Station 10: Hartelstein (Eldorado für Spezialisten)
Station 11: Wolfsberg (Morphologie, Hangrutsche)
Station 12: Signalstein (Klagemauer, Kluftsysteme)
Station 13: Falkland (Klettern, "Felsentstehung")
Station 14: Streuobstwiesen
Station 15: Acherterrassen
Station 16: Siedlungsgeschichte
Station 17: Hülle (Flachs)
Station 18: Hang- und Felsfreilegung
Station 19: Zerfall der Felsen
Station 20: Der Malm der Frankenalb
Station 21: Trockentäler
Station 22: Karst
Station 23: Knopf (Stein/Bärnfelswand)
Station 24: Ortsgeschichte Bärnfels
Station 25: Die Reitersberg-Höhle
Station 26: Klima (Entwicklung, Zerfall der Felsen, Klettern)
Station 27: Streuobstwiesen
Station 28: Lehmige Albüberdeckung, Bodennutzung
Station 29: Wald und Forstwirtschaft

Infomaterialien

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Obertrubach

Faltblatt „Trubachweg: Geologie-Kultur-Klettern“

Textquellen

Webseite „Tourist-Info Obertrubach“

Obertrubach: Trubachweg (Bärnfelsroute)

Der Trubachweg Geologie – Kultur – Klettern bietet auf engem Raum einen Überblick, wie geologische Gegebenheiten, Verwitterung der Oberfläche, Veränderung der Umwelt und Besiedlung miteinander verwoben sind. Er soll anregen, sich mit dem Charakter dieser Landschaft zu beschäftigen und sie unter einem neuen Blickwinkel zu sehen.

Diese Zusammenhänge kann man auf drei unterschiedlich langen Wegen erfahren.

  • Dabei befasst sich der „Ur-Trubachweg“, die Wolfsbergroute vorwiegend mit dem internen geologischen Aufbau des Gebietes.
  • Die Bärnfelsroute hat ihren Schwerpunkt auf der morphologischen Entwicklung der Oberfläche.
  • Die Sportplatzroute dokumentiert die Zerfallsprozesse der Felsen, die zur ständigen Veränderung der Oberfläche der Fränkischen Alb führen.

Auf insgesamt 29 Tafeln werden die geologischen und morphologischen Gegebenheiten dieses abwechslungsreichen Naturraumes erläutert. Die Tafeln weisen auch auf manche heute kaum noch sichtbaren Reste früherer bäuerlicher Tätigkeit hin, die nach wie vor das Bild dieser durch menschliche Arbeit geschaffene Kulturlandschaft prägen.

Noch sind frühere Nutzungsweisen wie Ackerterrassen, Hüllweiher, Wassermühlen und Hirtenhäuser sichtbar – doch sie werden immer seltener.

Bärnfelsroute

Die Bärnfelsroute hat ihren Schwerpunkt auf der morphologischen Entwicklung der Oberfläche. Auf dem Rathausparkplatz informiert eine Übersichtstafel über den Wegeverlauf der drei Routen.

Hier folgen wir der Markierung nach rechts in die Teichstraße und dann wieder links entlang bis zum Wanderparkplatz Therapeutischer Wanderweg. Hier beginnt der eigentlicher Weg, der zuerst auf festem Grund zu einer Abzweigung führt, der wir nach links (Bärnfels) folgen. Weiter geht’s durch das Trockental des Gründleinstales, am Waldrand entlang, nach Bärnfels.

Die Wegstrecke ist mit einem Schmetterling auf cremefarbenen Grund ausgeschildert (grüne Strecke).

Wegstationen

Ur-Trubachweg „Wolfsberg-Route“: Stationen 0 bis 18

Trubachweg „Sportplatzrunde“: Stationen 0 bis 5 und 15 bis 19

Trubachweg „Bärnfels-Runde“: Stationen 0 und 20 bis 29

Station 0: Übersicht Wegeverlauf
Station 1: Parkplatz Obertrubach (Einführung)
Station 2: Dolomitfels (Der Malm der Frankenalb)
Station 3: Trubachquelle
Station 4: Steinzeitsiedlung (Freilandmuseum)
Station 5: Blechstein (Dolomit Schwammbänke)
Station 6: Römerbrücke (Geologische Abfolge, Schwammriffe)
Station 7: Ziegelmühle (Wasserkraft, Besiedlung, Brot)
Station 8: Richard-Wagner-Fels (Klettergeschichte)
Station 9: Kletterfelsen (Kletterkonzept, Lebensraum)
Station 10: Hartelstein (Eldorado für Spezialisten)
Station 11: Wolfsberg (Morphologie, Hangrutsche)
Station 12: Signalstein (Klagemauer, Kluftsysteme)
Station 13: Falkland (Klettern, "Felsentstehung")
Station 14: Streuobstwiesen
Station 15: Acherterrassen
Station 16: Siedlungsgeschichte
Station 17: Hülle (Flachs)
Station 18: Hang- und Felsfreilegung
Station 19: Zerfall der Felsen
Station 20: Der Malm der Frankenalb
Station 21: Trockentäler
Station 22: Karst
Station 23: Knopf (Stein/Bärnfelswand)
Station 24: Ortsgeschichte Bärnfels
Station 25: Die Reitersberg-Höhle
Station 26: Klima (Entwicklung, Zerfall der Felsen, Klettern)
Station 27: Streuobstwiesen
Station 28: Lehmige Albüberdeckung, Bodennutzung
Station 29: Wald und Forstwirtschaft

Infomaterialien

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Obertrubach

Faltblatt „Trubachweg: Geologie-Kultur-Klettern“

Textquellen

Webseite „Tourist-Info Obertrubach“

Obertrubach: Trubachweg (Wolfsbergroute)

Der Trubachweg Geologie – Kultur – Klettern bietet auf engem Raum einen Überblick, wie geologische Gegebenheiten, Verwitterung der Oberfläche, Veränderung der Umwelt und Besiedlung miteinander verwoben sind. Er soll anregen, sich mit dem Charakter dieser Landschaft zu beschäftigen und sie unter einem neuen Blickwinkel zu sehen.

Diese Zusammenhänge kann man auf drei unterschiedlich langen Wegen erfahren.

  • Dabei befasst sich der „Ur-Trubachweg“, die Wolfsbergroute vorwiegend mit dem internen geologischen Aufbau des Gebietes.
  • Die Bärnfelsroute hat ihren Schwerpunkt auf der morphologischen Entwicklung der Oberfläche.
  • Die Sportplatzroute dokumentiert die Zerfallsprozesse der Felsen, die zur ständigen Veränderung der Oberfläche der Fränkischen Alb führen.

Auf insgesamt 29 Tafeln werden die geologischen und morphologischen Gegebenheiten dieses abwechslungsreichen Naturraumes erläutert. Die Tafeln weisen auch auf manche heute kaum noch sichtbaren Reste früherer bäuerlicher Tätigkeit hin, die nach wie vor das Bild dieser durch menschliche Arbeit geschaffene Kulturlandschaft prägen.

Noch sind frühere Nutzungsweisen wie Ackerterrassen, Hüllweiher, Wassermühlen und Hirtenhäuser sichtbar – doch sie werden immer seltener.

„Ur-Trubachweg“ (Wolfsbergroute)

Die Wolfsroute führt als Rundweg über Obertrubach – Wolfsberg – Dörfles – Hundsdorf – Herzogwind zurück nach Obertrubach.

Die Wegstrecke ist mit einem Schmetterling auf cremefarbenen Grund ausgeschildert (gelbe Strecke).

Wegstationen

Ur-Trubachweg „Wolfsberg-Route“: Stationen 0 bis 18

Trubachweg „Sportplatzrunde“: Stationen 0 bis 5 und 15 bis 19

Trubachweg „Bärnfels-Runde“: Stationen 0 und 20 bis 29

Station 0: Übersicht Wegeverlauf
Station 1: Parkplatz Obertrubach (Einführung)
Station 2: Dolomitfels (Der Malm der Frankenalb)
Station 3: Trubachquelle
Station 4: Steinzeitsiedlung (Freilandmuseum)
Station 5: Blechstein (Dolomit Schwammbänke)
Station 6: Römerbrücke (Geologische Abfolge, Schwammriffe)
Station 7: Ziegelmühle (Wasserkraft, Besiedlung, Brot)
Station 8: Richard-Wagner-Fels (Klettergeschichte)
Station 9: Kletterfelsen (Kletterkonzept, Lebensraum)
Station 10: Hartelstein (Eldorado für Spezialisten)
Station 11: Wolfsberg (Morphologie, Hangrutsche)
Station 12: Signalstein (Klagemauer, Kluftsysteme)
Station 13: Falkland (Klettern, "Felsentstehung")
Station 14: Streuobstwiesen
Station 15: Acherterrassen
Station 16: Siedlungsgeschichte
Station 17: Hülle (Flachs)
Station 18: Hang- und Felsfreilegung
Station 19: Zerfall der Felsen
Station 20: Der Malm der Frankenalb
Station 21: Trockentäler
Station 22: Karst
Station 23: Knopf (Stein/Bärnfelswand)
Station 24: Ortsgeschichte Bärnfels
Station 25: Die Reitersberg-Höhle
Station 26: Klima (Entwicklung, Zerfall der Felsen, Klettern)
Station 27: Streuobstwiesen
Station 28: Lehmige Albüberdeckung, Bodennutzung
Station 29: Wald und Forstwirtschaft

Infomaterialien

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Obertrubach

Faltblatt „Trubachweg: Geologie-Kultur-Klettern“