Erdöl wird noch viele Jahre ein Grundstoff unseres Alltags sein. Als Kraftstoff oder Heizmittel langfristig zu kostbar, ist es vor allem in der chemischen Industrie unentbehrlich.
Barnstorf: Erdöl-Fahrradroute
Die Erdölroute startet und endet am Betriebsgelände des Erdöl- und Erdgasproduzenten Wintershall Dea an der Rechterner Straße in Barnstorf. Die Wegstrecke wurde von Wintershall Dea konzipiert, die beschilderte Route wurde 2015 eröffnet.Öl und...
Emlichheim: Erdöl-Fahrradroute
Dem Erdöl auf der Spur Vom Zentrum Emlichheims geht es zur Roten und Weißen Siedlung an der Rerinksstraße. Hier haben die ersten Erdölarbeiter ihre Häuser errichtet und gelebt. Über Weterfeld geht es dann direkt ins Ölfeld von Wintershall. Die...
Emlichheim: Grafschafter Spurensuche – Auf der Suche nach dem schwarzen Gold
Grafschafter Spurensuche bei Emlichheim/in der Denne Die Gemeinde Emlichheim verfügt nicht nur über ein weitläufiges Radwegesystem, sondern auch über einige schöne Wanderrouten. Entlang der Vechte geht es vorbei an Feldern, Wiesen und Wäldern...
Hankensbüttel: Auf den Spuren des Erdöls
Begeben Sie sich auf eine Radrundreise "Auf den Spuren des Erdöls" Hankensbüttel - Emmen - Oerrel - Hankensbüttel Noch heute wird im Hankensbütteler Raum Erdöl gefördert. Welche Bedeutung dies für den Ort hatte und wie sich die Erdölforderung...
Landau-Nußdorf: Erdöl und Wein
Die Gegend um Nußdorf Nußdorf ist eine von insgesamt acht Teilgemeinden der Universitätsstadt Landau (ca. 48.000 Einwohner). Landau ist mit 2.000 ha Rebflächen die größte weinbaubetreibende Gemeinde in Deutschland. In der Gegend um Nußdorf...
Merkwiller-Pechelbronn: Auf den Spuren des Erdöls
Spannende Rundwanderung zur Geschichte der Erdölförderung in Pechelbronn, wo die ersten Ölförderanlagen Europas und der Welt errichtet wurden. Der Weg führt über Felder durch Kutzenhausen mit seinen Fachwerkhäusern. Ein Besuch des Erdölmuseums...
Scheibenhard-Niederlauterbach (Elsass): Rundweg Erdölförderung Fa. Geopetrol
Der ca. 7 km lange Rundweg verläuft entlang des Betriebsplatzes der Fa. Geopetrol, direkt an der D 244, Rue du 19 Mars, über vier aktive Erdöl-Förderplätze, einen Tanklagerplatz sowie zwei inzwischen stillgelgte Förderanlagen im Erdölfeld...
Soultz-sous-Forêt: Erdenergien-Radtour
Die Energie-Tour ist eine mit einem blauen Fahrrad und Pfeil ausgeschilderte Rundtour zu den Bodenschätzen und Energiereichtümern der Region, wie dem ehemaligen Asphaltabbau in den Minen von Lobsann, dem Thermalwasser von Morsbronn-les-Bains...
Wietze: „Klein Texas“ Von schwarzem Gold und grünen Weiden
Radtour Die spannende Geschichte der Erdölgewinnung und viel Natur erwarten Sie auf der 28 km langen Strecke rund um die Gemeinde Wietze. Durch Wiesen, Weiden und Wälder radeln Sie auf den Spuren des sogenannten schwarzen Goldes zu...
Erdöl in Deutschland
In Deutschland befinden sich die größten kohlenwasserstoffhaltigen Gebiete in Norddeutschland, im Alpenvorland, in Thüringen und in der Lausitz. Der überwiegende Teil an Erdöl und Erdgas wird aus dem Nordwestdeutschen Becken gefördert.
Die Wiege der Erdölförderung liegt jedoch im Oberrheingraben.
Die wichtigsten Erdölvorkommen Deutschlands
Die wichtigsten Erdölvorkommen Deutschlands befinden sich in Norddeutschland.
Bezogen auf die Bundesländer wird in Schleswig-Holstein (ca. 1 Millionen Tonnen Erdöl in 2022) und Niedersachsen (ca. 600.000 Tonnen Erdöl in 2022) der Großteil des heimischen Erdöls gefördert – zusammen rund 90 Prozent der deutschen Gesamtproduktion.
Auch in anderen Bundesländern, wie z.B. Rheinland-Pfalz, Bayern oder Hamburg wird Erdöl gefördert – doch in geringeren Mengen. Eines der bedeutsamsten und größten Erdölfelder Deutschlands liegt in Schleswig-Holstein im Wattenmeer: auf der Bohr- und Förderinsel Mittelplate wurden seit Inbetriebnahme im Jahr 1987 insgesamt mehr als 40 Millionen Tonnen Öl gefördert – störungsfrei und mit einem Höchstmaß an Sicherheit, sowie Wasser- und Umweltschutz.
Erdölförderung in Deutschland und eigener Bedarf
In Deutschland wurden im Jahr 2022 insgesamt rund 1,7 Millionen Tonnen Erdöl gefördert. Die heimische Erdöl-Produktion hat damit etwa zwei Prozent des Verbrauchs in Deutschland gedeckt. Die anderen 98 Prozent des in Deutschland benötigten Erdöls werden aus dem Ausland importiert.
Im Zeitraum 2020 bis 2023 importierte Deutschland jährlich um 80 Millionen Tonnen Erdöl. Zwischen 1992 und 2009 waren es jährlich noch 100 Millionen Tonnen.
Tendenziell ist die heimische Erdölförderung rückläufig; Ende der 1980er Jahre war diese noch fast doppelt so hoch wie heute (knapp 4 Millionen Tonnen Erdöl/Jahr).
Haupttextquelle: Bundesverband Erdöl, Erdgas und Geoenergie e.V. (Stand: Mai 2024)
Erdölförderung im Oberrheingraben
Die Erdölförderung im Oberrheingraben ist deutschlandweit unbedeutend (< 1 %). Historisch aber von höchster Priorität, v.a. in Merkwiller-Pechelbronn (Elsass).
