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Achkarren: Geologischer Weinlehrpfad

Der Geologische Weinlehrpfad ist ein wein- und erdgeschichtlicher Pfad mit vulkanischem Urgestein. Auf diesem Pfad kann man die Zusammenhänge von Wein und Geologie kennen lernen. Start- und Endpunkt ist beim Parkplatz der Winzergenossenschaft.
  • Länge: 3,3 km
  • Gesamtanstieg: 144 m
  • Tiefster Punkt: 214 m
  • Höchster Punkt: 289 m

Baden-Baden: Gewässererlebnispfad Oos im „Wörthböschel“

Das Gebiet „Wörthböschel“ ist ein parkähnliches Gebiet, durch das die Oos fließt. Es gehört zum neuen Stadtteil Cité. Auf dem Erlebnispfad finden Besucher einen Barfußweg, einen Balancesteg, eine Baumelbank, Hochwasserpegelmarken, Sitzbänke und vieles mehr. An den zwölf Stationen, die als Rundweg begehen oder sich einzeln besuchen lassen, sind Info-Tafeln aufgestellt, wo den Besuchern Wissens- und Erlebenswertes rund um den Themenkreis „Baden-Baden an der Oos“ vermittelt wird.

Die Weglänge beträgt lediglich 900 m.

Quelle: La Cité Baden-Baden

Baden-Baden: Merkurs Würfel

Auf dem Gipfel des Merkurbergs in Baden-Baden erfährt man in einer außergewöhnlichen Ausstellung Wissenswertes über Herkunft, Eigenschaften und Verwendung von 17 Gesteinsarten. Höhepunkt der Ausstellung ist ein überdimensionales Würfelspiel aus mächtigen Gesteinsbrocken, wie zufällig vom römischen Gott Merkur vor den Merkurturm geworfen.

Merkurs Würfel sind ein ideales Ausflugsziel: Die MerkurBergbahn, eine der längsten und steilsten Standseilbahnen Deutschlands, bringt Sie auf den Gipfel des Merkurbergs. An der Bergstation gibt es kostenlose Infoflyer zur geologischen Ausstellung, die Sie auf dem Weg zum Merkurturm erleben können. Von der Aussichtsplattfornm des Merkurturms haben Sie einen imposanten Rundumblick auf die geologischen Hightlights in der Region.

Ausstellung und Aussichtplattform können Sie vorab am PC, Tablet oder Smartphone erleben: 360-Grad-Panoramatour.

Badenweiler-Sehringen: Geologischer und bergbaugeschichtlicher Wanderweg

Badenweiler blickt auf eine lange Bergbautradition zurück. Viele Namen von Wegen und Plätzen, wie Alter Mann (= verlassener Stollen), Gipsgrubenweg oder Bergmannsruhe erinnern heute noch an diese Zeit. Nach Meinung von Experten hat der Bergbau bei Badenweiler zu keltischer Zeit begonnen. Im Laufe der Zeit wurde Blei, Silber und Eisenerz abgebaut. Der Abbau von Gips wurde bis in die 1960er Jahre betrieben.

Das reiche Erzvorkommen in der Region basiert auf dem Einbruch des Oberrheingrabens, der sich im Tertiär zwischen Schwarzwald und Vogesen vollzogen hat. Das an den Bruchstufen der stärksten Bewegung, der sog. „Hauptverwerfung“, entstandene Quarzriff erstreckt sich mit seinen dabei aufgerissenen Spaltungshohlräumen und Erzgängen als ein Hartgesteinsrippe deutlich sichtbar im Gelände von Sulzburg über Badenweiler bis nach Schloss Bürgeln.

Der neu eröffnete „Geologische und bergbaugeschichtliche Wanderweg Badenweiler-Sehringen“, dessen Start und Ziel der Info-Pavillon (Parkplatz) an der L 123 (Sehringer Straße) ist, oder am Inhalatorium in der Luisenstraße (gegenüber vom Rathaus), führt auf eine Länge von 5,6 km über schöne ruhige Waldwege, wo die Spuren des ehemaligen Bergbaus noch deutlich sichtbar sind. Am Info-Pavillon kann man sich anhand einer Übersichtstafel über den Verlauf der verschiedenen Wegvarianten sowie die Standpunkte der Stollen informieren. Interessante Exponate in den dortigen Schauvitrinen sowie weitere 35 Schautafeln am Weg geben wertvolle Einblicke u.a. zur Historie, zur Geologie und Geomorphologie der Badenweiler Bergbauregion.

Quelle: Tourist-Information Badenweiler