Andernach: Geopfad Route U (Trasshöhlenweg)

Geopfade Vulkanregion Laacher See

© Zweckverband Ferienregion Laacher See

Mit freundlicher Genehmigung.

Vielen Dank.

Hinter der Gaststätte „Gasthaus Jägerheim“ können die ehemaligen Trassabbaustollen besichtigt werden.

Die Route führt weiter auf dem Lönssteig oder auf die L 113 bis zur ehemaligen Klinik Bad Tönnisstein. Hinter der Klinik verläuft der Weg bis zur Wolfsschlucht. Die Treppe führt hinauf zur Straße, diese wird überquert, und weiter geht es Richtung Wassenach. Sie folgen der Beschilderung durch den Ort bis zur L 113, hier biegen Sie nach Überquerung links in einen Teerweg mit zwei Kapellchen ein. Dort geht es links zum Waldrand, wo sich ein römischer Steinbruch, „die Mauerley“, befindet.

Durch den Wald oberhalb des Gleeser Baches kommen Sie nach Burgbrohl. Durch die Wassenacher Hohl geht es hinab zur Kirche, dann über den Burgberg und entlang des Brohlbaches. Hinter der Fabrik führt der Pfad durch Basaltblöcke eines ehemaligen Lavastroms hinauf auf einen Basaltschlackenkegel.

Infomaterialien

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Andernach

Geopfad Route U (Trasshöhlenweg) – keine Infomaterialien vorhanden!

Bad Bertrich: HeimatSpur Geo-Route

Eine spannende Zeitreise in die geologische Vergangenheit der Vulkaneifel. Die Geo-Route führt zu zahlreichen Zeugnissen der explosiven Vergangenheit von Bad Bertrich.

Die Geo-Route führt Sie zu zahlreichen Zeugnissen der explosiven Vergangenheit von Bad Bertrich. Hier waren vor etwa 50.000 Jahren neun Vulkane aktiv und haben die Region mit interessanten geologischen Formationen geprägt. Lernen Sie diese Erdgeschichte auf ganz besondere Art kennen und genießen Sie währenddessen atemberaubende Weitblicke.

Der Weg hat einen Anstieg von 270 Höhenmetern. Zwei Kilometer bleibt er auf der Höhe und führt dann zurück in das Tal.

Bad Bertrich hat eine abwechslungsreiche und bedeutende Geschichte. Bereits die Römer kannten die heilende Wirkung des Wassers im Tal des Üssbachs. Ein gut markiertes Wegenetz rund um den Kurort führt Wander- und Naturfreunde zu interessanten Aussichtspunkten, historischen Orten und besonderen Naturerlebnissen.

Wegbeschreibung

Nach dem Start an der GesundLand Tourist Information führt der Weg hinauf zum Palmberg. Von dort geht es weiter bergauf zur Viktoriahöhe und zur Ruflay. Ab dann sind bereits die meisten Höhenmeter bewältigt und die Route verläuft weiter bis zur Oase der Ruhe, wo eine atemberaubende Aussicht auf das Üssbachtal möglich ist. Weiter geht es bis zur Maischquelle, die im Zuge vulkanischer Aktivitäten entstanden ist.

Highlights am Weg

  •  0,6 km Viktoriahöhe
  •  1,7 km Oase der Ruhe

  •  4,2 km Falkenlay/Steinzeithöhlen

  •  4,8 km Maischquelle

  •  5,3 km Dachslöcher

Geheimtipp

Bei der Maischquelle erwartet Sie eine wohltuende Erfrischung in Form eines Naturkühlschranks!

Infomaterialien

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Bad Bertrich

HeimatSpur Geo-Route – keine Infomaterialien vorhanden!

Bad Neuenahr-Ahrweiler: Eisenweg

Archäologische Ausgrabungen

Als in den 1950er Jahren Waldarbeiter im Ahrweiler Stadtwald auf seltsame Bodenerhebungen stießen, ahnten sie, dass hier etwas ganz Besonderes verborgen lag. Sie meldeten ihren Fund weiter und kurze Zeit später begannen Archäologen der Universität Bonn mit den Ausgrabungsarbeiten. Schon bald zeichnete sich ab, dass an dieser Stelle im Altertum eine größere Anlage zur Verarbeitung von Eisenerz bestanden hatte.

Fortan gab es an dieser Stelle in den Wanderkarten den Vermerk „Römersiedlung“ bzw. „Gräberfeld“. Kaum ein Wanderer nahm davon Notiz. Erst mehr als fünfzig Jahre später erinnerten sich die Verantwortlichen bei der Verwaltung des Kreises Ahrweiler und der Stadtverwaltung Bad Neuenahr-Ahrweiler an den geschichtsträchtigen Schatz im Stadtwald.

Der Eisenweg

Seit Anfang Mai 2001 gibt es offiziell den „Eisenweg“, der Teil der „Historischen Straße“ist, zu der auch die beiden Themenwege „Wacholderweg“ sowie „Köhler- und Loheweg“ gehören.

Auf der Wanderung trifft man auf Mauerreste, die zu ehemaligen Gräberfeldern der römischen Eisenschmelze gehören. Zudem finden sich hier Teile der fast 2000 Jahre alten Industriesiedlung.

Infotafeln am Weg geben Aufschluss über eine längst vergangene Zeit.

Wegbeschreibung

Die Tour beginnt am Wandererparkplatz „Alte Mauer“ an der Ramersbacher Straße zwischen Ahrweiler und dem Örtchen Ramersbach (Eifel-Ardennen-Straße). Eine Informationstafel liefert wertvolles Hintergrundwissen.

Nach etwa 300 Metern folgen wir links der Ausschilderung A7. Kurze Zeit später weist uns ein Schild auf das Gräberfeld der römischen Eisenschmelze links vom Weg hin. Ein paar Mauerreste von rechteckigen Fundamenten und Ziegelscherben beweisen, dass zwischen den Kiefernstämmen und Brombeersträuchern vor langer Zeit Menschen ihre Toten auf die verschiedensten Arten begraben haben.
An der nächsten Wegekreuzung weist die Wegemarkierung A7 nach rechts. Nach wenigen Metern lichtet sich der Wald rechts von uns und die Überreste einer fast 2000 Jahre alten Industrieansiedlung liegen vor uns. Eine Hinweistafel klärt uns zunächst über die ökologische Bedeutung des Ausgrabungsortes auf: Zahlreiche Amphibien wie Frösche und Molche, aber auch seltene Pflanzen und Insekten finden ihren Lebensraum in den Tümpeln und in deren Uferbereich am Rande des Ausgrabungsfeldes.

Eine andere Tafel zeigt, wie wir uns das ursprüngliche Umfeld der Mauerreste vorstellen dürfen. Wir erfahren, dass es u.a. die reichhaltigen Eisenerzvorkommen waren, die die Römer veranlassten, sich im 1. Jahrhundert v. Chr. hier niederzulassen. Die Gebäude, die hier errichtet wurden, zeugen von einer fortgeschrittenen Baukunst. Insgesamt war die Anlage im Altertum wahrscheinlich größer als die heute freigelegten Mauerreste.

Das Eisenerz, das hier verarbeitet wurde, stammte aus verschiedenen Stellen der Umgebung, wo es im Tagebau gewonnen wurde. Zur Weiterverarbeitung wurde es in Körbe gefüllt und zu Pferde oder mit Maultieren zur Verhüttung transportiert. Das eigentliche Verfahren zur Herstellung von Eisenbarren wurde mittels sogenannter Rennöfen durchgeführt.

Nachdem wir den Ausgrabungsort ausführlich angesehen haben, wandern wir weiter. Nach wenigen Metern biegen wir an der Wegekreuzung mit dem alten Basaltkreuz nach links ab. Kurze Zeit später stoßen wir auf einen breiteren Querweg, dem wir nach links folgen. Schon von weitem ist die nächste Informationstafel auf der Waldlichtung links vom Weg zu erkennen (Tafel 5 „Breiter Kopf“). Im Bodenaufschluss in der Böschung dürfen sich insbesondere unsere jüngsten Mitwanderer als „Eisensucher“ betätigen.

Das gelbliche Gestein knapp unter der obersten Deckschicht des Waldbodens ist durchzogen von rötlichen bis schwarzbraunen Verfärbungen, die mal als Adern, mal als Schichten deutlich zu erkennen sind. Wir haben eisenhaltiges Gestein (Brauneisenstein) entdeckt. Vor über 250 Millionen Jahren ist es entstanden. Die Tafel informiert, welche geologischen Geschehnisse dazu geführt haben. Wir haben nun auch eine Erklärung für die zahlreichen Gräben, Trichter (Pingen) und Erdhügel im Wald entlang unseres Weges.

Mit einem kleinen rostroten Souvenir in der Hosentasche wandern wir wenig später auf dem historischen Eisenweg weiter. Interessant ist auch der Wald beiderseits unseres Weges, der offensichtlich wie ein Staudamm wirkt. Links erkennen wir an den typischen Sauergräsern (Seggen), dass hier das Regenwasser nur schlecht abfließen kann (Staunässe). Rechts des Weges zeigt die Bodenvegetation ein ganz anderes Bild. Waldrebe (Geißblatt) und Brombeersträucher gedeihen üppig zwischen den Kiefernstämmen.

An der nächsten Kreuzung bei den beiden Findlingen geht es geradeaus weiter bergauf. Auch hier sind die Spuren der frühzeitlichen Bergleute unübersehbar. Wenn wir uns die Bäume und die Bodenvegetation wegdenken, können wir uns die einstige „Mondlandschaft“ denken, die es hier zur Zeit der Erzsucher gab. Umweltschutz gab es damals noch nicht und der Bedarf an Rohstoffen für die Eisenhütte war enorm. Kurze Zeit später erreichen wir die Schutzhütte „Alte Mauer“.

Von hier geht es bergab bis zum Parkplatz am „Waldwinkel“. Am alten Steinkreuz folgen wir der Ausschilderung „Historische Straße“ nach rechts. Am Forsthaus mit dem Hirschgeweih am Giebel geht es wieder in den Wald hinein. Kurze Zeit später geht es dann nach links. Der Weg führt uns wieder auf freies Feld und nachdem wir die Höhe vor uns überschritten haben, liegt Ramersbach vor uns.

Eine Viertelstunde später erreichen wir die ersten Häuser. Dann stoßen wir auf der Höhe eines kleinen Kapellchens auf die Straße Ramersbach – Ahrbrück, der wir nach links in Richtung Dorfmitte folgen. An der Einmündung dieser Straße auf die Hauptstraße biegen wir nach rechts ab. An der Kirche und dem kleinen, von Bäumen beschatteten Dorfplatz und dem „Tante Emma-Laden“ vorbei wandern wir bis auf Höhe der alten Schule, wo wir vorsichtig die Straße überqueren und der Ausschilderung folgend in der Forststraße wenig später in den Hof des Gasthauses „Halfenhof“ gelangen.
Halfer nannte man im Mittelalter die Bauern, die die Hälfte ihres Ertrages als Pacht an den Landesherrn zahlen mussten. Das schmucke Anwesen macht einen einladenden Eindruck. Wir betreten die rustikal eingerichtete Halfenstube. Zahlreiche Fotos, ergänzt durch Modelle in Glasvitrinen und allerlei Gegenstände, dokumentieren den Arbeitsalltag der Köhler, die bis ins 20. Jahrhundert in dieser Gegend Holzkohle hergestellt haben. Nach einem vorzüglichen Mahl, abgerundet durch einen klassischen Ahrrotwein, setzen wir unsere Wanderung fort. Der Ausschilderung folgend geht es aus dem Dorf hinaus hinüber zur Florianshütte am Waldrand und weiter hinab nach rechts ins Tal.

Wir folgen dem Wanderweg bis zu einer markanten Wegegabelung. Ein paar Meter folgen wir dem rechten Weg bis zu der weithin gut sichtbaren Informationstafel. Wir erfahren, dass sich an dieser Stelle zur Römerzeit ein stattlicher Gutshof befand. Übrig geblieben ist allerdings nur wenig. Ein paar Mauerreste, Bruchstücke von Ziegelsteinen, mehr nicht. Zurück auf dem Wanderweg geht es weiter talabwärts, bis wir den Grund des Bachemer Bachs erreichen, den wir überqueren.

Auf dem gegenüber liegenden Hang geht es halbrechts hinauf bis zur Straße. Dieser folgen wir nur wenige Meter nach links bis zur nächsten Wegemarkierung, die uns nach rechts auf einen Waldweg leitet. Am Wegrand können wir überall Gesteinsbrocken sammeln, die Spuren von Roteisen aufweisen. Dann gabelt sich der Weg. Wir halten uns links, gelangen, den Markierungen folgend, wenig später über den teilweise bereits bekannten Weg zurück zum Ausgangspunkt unserer Wanderung.

© Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V.

Mit freundlicher Genehmigung.

Infomaterialien

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Bad Neuenahr-Ahrweiler

Eisenweg – keine Infomaterialien vorhanden!

Boos: Vulkanpfad-Traumtour „Booser Doppelmaar-Tour“

Vulkanpark Traumpfade

© Traumpfade & Traumpfädchen der Rhein-Mosel-Eifel-Touristik

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Vielen Dank.

Die Tour beginnt am Wanderparkplatz der Vulkanparkstation „Booser Doppelmaar“. Von hier aus führt ein schmaler Fußpfad an den Rand des westlichen Trockenmaares. Weiter geht es in Richtung Unterschemel mit Ausblick auf die imposante Silhouette der Nürburgruine. Die beiden Maare sind eindrucksvoll als weitläufige, flache Kessel in der Landschaft erkennbar.

Der Weg steigt nun steil hinauf zum Kraterrand, wo eine Schutzhütte mit tollem Blick auf Boos zur Rast einlädt. Ein Abstecher führt zu einem absoluten Highlight: dem Booser Eifelturm, der auf der höchsten Erhebung des Schneebergs 25 m in den Himmel ragt. Wer den Aufstieg über 125 Stufen auf sich nimmt, wird mit einem phantastischen Panorama-Blick über die reizvolle Eifellandschaft mit ihren erloschenen Vulkankegeln belohnt. Im weiteren Verlauf taucht der Wanderweg in den Wald ein. Er führt vorbei an uralten Hügelgräbern bis zum Hölgertberg. Der Abstieg erfolgt auf einem waldumsäumten Hohlweg hinab ins Nitzbachtal.

Unterwegs bieten sich tolle Aussichten auf die Orte Nitz, Drees und Wanderath. Vor einer traumhaften Bergwaldkulisse entlang den naturbelassenen Mäandern des Nitzbachtales führt der Traumpfad zurück zum Startpunkt.

Infomaterialien

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Boos

Vulkanpfad-Traumtour „Booser Doppelmaar-Tour“- keine Infomaterialien vorhanden!

Daun: Vulkaneifel-Pfad „Vulkangipfel-Pfad“

Natur- und Geopark Vulkaneifel

© Natur- und Geopark Vulkaneifel / Eifel Tourismus GmbH

Mit freundlicher Genehmigung.

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Lust auf Schweißschlacken, Olivinbomben und Mondviolen? Keine Angst, was furchterregend klingt ist samt und sonders sehenswert, besser: wandernswert.

Dem Ernstberg fehlen knappe 120 Zentimeter zur 700-Meter-Marke, er ist der höchste der Westeifelvulkane. Aus den Tiefen des Dreiser Weihers, einem Trockenmaar, sprudelt eine Mineralquelle. Herrlich aussichtsreich, mit Kurs auf Vulkanberge wie den „Auf der Wacht“, die Ostseite des Ernstberges mit der Martinswand oder dem Asseberg gelingt die Annäherung an das schöne Eifelstädtchen Daun.

Etappen

1. Etappe:  Start: Daun-Neunkirchen  Ziel: Dreis-Brück  Länge: 12,4 km  Gehzeit: 4 Std.

2. Etappe:  Start: Dreis-Brück  Ziel: Stadt Daun, Forum  Länge: 18,9 km  Gehzeit: 7 Std.

Infomaterialien

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Vulkaneifel-Pfade

Vulkangipfelpfad – keine Infomaterialien vorhanden!

Deudesfeld: HeimatSpur Lavaweg

Die HeimatSpur startet im beschaulichen Deudesfeld.

Von hier aus führt ein geteerter Weg in Richtung Lavagrube, die dem Wanderweg den Namen gegeben hat und das Wirken des Vulkanismus in der Region eindrucksvoll veranschaulicht.

Am Ende der Grube geht es weiter über das Jungenland und den Maarsattel hinauf zum höchsten Punkt der Kratererhebung. Dort auf dem hölzernen 12 Meter hohen Aussichtsturm „Landesblick“ können Sie ein beeindruckendes Panorama bewundern. Vor Ihnen in der Tiefe das Meerfelder Maar und dahinter der Mosenberg sowie eine herrliche Rundumsicht über die Region rund um Manderscheid.

Anschließend führt der Weg hinab ins Tal der Kleinen Kyll am idyllischen Bachlauf entlang, vorbei an der Bleckhausenermühle (aus dem 18. Jahrhundert) und durch das urtümliche Speicherbachtal zurück nach Deudesfeld.

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Deudesfeld

HeimatSpur Lavaweg – keine Infomaterialien vorhanden!