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Bad Hindelang: Hirschbachtobel

Der Hirschbachtobel ist eine wildromantische Schlucht und führt hinauf zum 1.500 m hohen Hirschberg bei Bad Hindelang. Die Wanderwege durch den Hirschbachtobel gehören zu den schönsten im ganzen Voralpenland. Über Brücken und Stege wandert man vorbei an steilen Felswänden und schroffen Steinbrocken, entlang des malerischen Bachs, der immer wieder in wilden Wasserfällen über die Felsen stürzt.

Auch geologisch ist die Schlucht sehr interessant, da sie durch verschiedene Gesteinsschichten führt. Hat man den imposanten Ausgang der Schlucht erreicht, wird man mit einem schönen Rundblick über die Region belohnt.

Wegbeschreibung

Start dieser eindrucksvollen Tour ist der Parkplatz Gruebplätze in Bad Oberdorf. Ihr überquert die Straße und wandert zunächst durch den hübschen Ort Bad Oberdorf. Über die Hirschbergstraße und den Winkelleitenweg erreicht Ihr den Eingang zum Hirschbachtobel.

Der Weg führt immer wieder über den Bach, parallel zum geologischen Rundwander-Lehrpfad. Dieser Lehrpfad informiert auf verschiedenen Hinweistafeln über den Aufbau und die Entstehung des Hirschbachtobels. Der Steig ist gut angelegt, durch mehrere Trittstufen und Seile gesichert. Dennoch wird Trittsicherheit verlangt, gerade bei feuchter oder nasser Witterung kann der Weg stellenweise rutschig sein.

Über mehrere Brücken geht es weiter hinauf bis Ihr rechts Richtung Oberjoch abbiegt. Am Ifenblick genießt Ihr die herrliche Aussicht bis zum Hohen Ifen mit seinem eindrucksvollen Massiv.

Auf dem schönen Panoramaweg erreicht Ihr Oberjoch. An der Hauptstraße haltet Ihr Euch links und geht ein kurzes Stück entlang der Passstraße, bis Ihr auf der gegenüberliegenden Seite in die Salzgasse einbiegt und dann vorbei am Speichersee auf die alte Jochstraße gelangt. Jetzt geht es rechts und Ihr steigt den rauschenden Wildbachtobel hinunter Richtung Bad Oberdorf.

Über den Bergwachtweg wandert Ihr zurück bis zum Parkplatz Gruebplätzle.

Geologischer Wanderlehrpfad Bad Hindelang

Der „Geologische Wanderlehrpfad Bad Hindelang“ gibt eine Einführung in die Gesteinsgeschichte um Bad Hindelang. Große Schautafeln und kleine Informationstafeln weisen auf 2,5 km und 250 Höhenmetern auf die verschiedenen Gesteinsschichten, Meeresbewohner und tektonischen Faltungen hin.

Der Wanderlehrpfad beginnt ca. fünf Gehminuten hinter dem Eingang zum Hirschbachtobel an der Bundesstraße B308 an der Schautafel zur Erdgeschichte des Hirschbachtobels. Nun führt unser Weg hinauf über Jura- und Kreidegesteine bis zur Abzweigung Kellerwandweg. Der Kellerwandweg leitet weiter entlang an Hauptdolomitfelsen der Triaszeit. Bald führt die Route hinab bis zum Aussichtspunkt Steinköpfle mit einer weiteren Schautafel.

Die gehzeit beträgt ca. zwei bis drei Stunden, um 180 Millionen Jahre Erdgeschichte mit offenen Augen zu durchwandern.

Infomaterialien

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Bad Hindelang

Der geologische Lehrpfad bei Hindelang

Buchenberg: Bodenlehrpfad im Wirlinger Wald

Der Bodenlehrpfad durch den Wirlinger Forst verläuft auf den Endmoränen des Illergletschers.

Insgesamt  neun Tafeln informieren über die unterschiedlichsten Funktionen und Eigenschaften von Böden. Die Böden am Lehrpfad entstanden vor rund 12.000 Jahren aus den Moränen des Iller-Gletschers. Diese Hügel aus vom Gletscher antransportiertem Material bilden den Untergrund des Wirlinger Forstes.

Teilweise können an den Wegstationen verschiedene Versuche zum jeweiligen Thema durchgeführt werden.

Alternativ kann man vom selben Startpunkt aus zur „Heinrich Bickel Hütte“ wandern. Unterwegs ist gibt es ein kleines Informationszentrums untergebracht, wo es mehrere Schautafeln zu Themen wie Waldbäume, Klimawandel, das Nachhaltigkeitsprinzip in der Forstwirtschaft sowie den Nutzen von Totholz für die unterschiedlichste Flora und Fauna gibt. Wer sich nicht sicher ist, kann die Tafeln aufklappen und nachschauen, ob seine Ansprache (so nennen die Förster das Bestimmen von Baumarten) richtig war.(ca. 2,6 km, 1,5 Stunden)

Variante

Ein kleiner Abstecher vom Rundweg führt in den Tobel, einem der ältesten Naturschutzgebiete im Allgäu. Der Tobel ist bereits seit 1959 als Naturschutzgebiet ausgewiesen.

Dieser Teil der Wanderung ist jedoch nur geübte Wanderer zu empfehlen. Wer sich traut, wird alte Baumriesen und einen kleinen Wasserfall entdecken, der wegen seiner Hufeisenform wohl einmalig ist (knapp 6 km, ca 2,5 Stunden).

Die Wegstationen
Gletscher

Vorsicht, Sie stehen auf einem Gletscher! Der Illergletscher formte den Buchenberg.

Braunerde

Böden können rosten – wie Ihr Auto!

Stauwasserboden (Pseudogley)

Wasser kommt hier nur schwer durch. So wird ein Stein zu Boden.

Grundwasserboden (Gley)

Mit den Füßen im Wasser. Der Boden und seine Funktionen.

Leben im Boden

Beobachten Sie Millionen von Bodenbewohnern bei der Arbeit.

Bodenschutz

Der Boden ist in Gefahr!

Pflanzen

Tiefe Wurzeln durchdringen den Untergrund.

Nasse Böden

Vom Anmoorgley zum Moor. Streuwiesen – Blütenpracht auf nassen Böden.

Eine veränderte Landschaft

Infomaterialien

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Buchenberg

Faltblatt „Bodenlehrpfad Buchenberg“

Buchloe: Geographisch-bodenkundlicher Lehrpfad „Buchloer Stadtwald“

Der Bodenkundelehrpfad wurde 2013 im Rahmen eines Projektseminars am Institut für Geographie an der Universität Augsburg konzipiert.

Zielgruppen des Lehrpfads sind sowohl „Interessierte Erwachsene“ als auch „Kinder im Alter von ca. 9-13 Jahren“.

Die Wegstationen
Bodenbestandteile, Bodenaufbau und Bodenbildende Faktoren
Wie entstehen Böden?
Der Pseudogley – hier staut es sich
Der Gley – Wenn der Boden nasse Füße hat
Die Braunerde – Bestechend vielseitig
Die Parabraunerde – Dynamik im Boden
Viele verschiedene Gesteine auf engstem Raum! Die Geologie rund um Buchloe

Infomaterialien

Bodenkundlicher Lehrpfad Buchloer Stadtwald

Die Infotafeln

Hohenschwangau: Wanderung über den Kulturpfad Schutzengelweg auf den Tegelberg

Tegelbergbahn-Talstation – Schutzengelweg – Rohrkopfhütte – Tegelberghaus und Panoramagaststätte – Tegelbergbahn-Bergstation – mit der Kabinenbahn zurück zur Tegelbergbahn-Talstation

Leichte Wanderung auf den Tegelberg durch Bayerns größtes Naturschutzgebiet, das Ammergebirge. Entlang des Weges informieren Schautafeln über die lokalen Gegebenheiten. Zurück geht es bequem mit der Gondel.

Bergrutsch

Am 30.08.1975 erfolgte auf der Westseite des Rohrkopfs infolge vorausgegangener Starkniederschläge ein Bergrutsch. Dabei glitt an hangparallel einfallenden Schicht- und Kluftflächen unterkretazischer Gesteine eine ca. 15 m bis 20 m mächtige Gesteinsmasse translationsförmig ab, die ca. 4 ha Hochwald mit sich riß…

mehr erfahren  (PDF zum Bergrutsch)

Infomaterialien

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Hohenschwangau

Kulturpfad Schutzengelweg – keine Informationen vorhanden!

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Hohenschwangau

Der Bergrutsch am Lenkerskopfgraben bei Füssen

Oy-Mittelberg: Geologischer Lehrpfad „Steinmeile“

Der ca. 7 km lange geologische Lehrpfad, der von Oy über Mittelberg nach Kressen führt, erklärt anhand von Bild- und Texttafeln den steten Wandel der Natur in der Region.

Auf dem Erlebnisweg „Steinmeile“ erfahren wir rund um Oy und Mittelberg Wissenswertes über die Geologie des Mittelberger Rückens, über die Entstehungsgeschichte der Landschaft und über die Kulturgeschichte der Region.

Der Ausgangspunkt der Wanderung ist das Kurhaus in Oy. Von hier aus führt der Lehrpfad nach Mittelberg, durch die Ortschaft hindurch und schließt dort am Panoramaweg an, der uns in einem weiten Bogen schließlich wieder zurück nach Mittelberg führt. Weiter geht es am Pestfriedhof vorbei bis nach Kressen, durch den Ort Oy hindurch bis wir wieder an den Parkplatz am Kurhaus in Oy gelangen.

Auf der gut 7 km langen Wegstrecke kann an den sieben Stationen der „Steinmeile“ einiges erlebt werden, sowie es auf dem Panoramaweg unzählige Ausblicke zu genießen gibt.

TIPPs

Am Panoramaweg in Mittelberg steht die größte Wanderbank Deutschlands. Sie ist 6 Meter hoch und 12 Meter breit.

Zahlreiche Einkehrmöglichkeiten finden Sie in den Orten Oy und Mittelberg.

Die Infotafeln
Kurhaus Oy, Spielplatz

Einführung in den Lehrpfad mit Übersichtskarte. Der Untergrund des „Mittelberger Rückens“ im Gebiet des eiszeitlichen Wertachgletschers.

Kreuz am Reichbachtel

Panoramatafel mit „Geologischer Gliederung der Berge südlich von Oy-Mittelberg“ und Findlingen am aussichtsreichen Ruhebänkle unterm Kreuz.

Aussichtspunkt am Panoramaweg

Panoramazeichnungen vom „Grünten bis Hohen Trauchberg“ im Südosten und von Oberschwarzenberg bis zum Stoffelberg“ im Nordwesten.

Bürgerhaus Mittelberg

Schmelzwasserablagerungen aus der Rißeiszeit. Der Gletschermahlstrom hinterließ sichtbare Nagelfluhreste eines lang verschwundenen Sees.

Moränenwall „Beim Roten Kreuz“

Das Allgäuer Alpenvorland seit der letzten Eiszeit, nach 20.000 Jahren bleiben Moränenwälle, Moore und Schmelzwassertäler deutlich erkennbar.

Pestfriedhof mit Kapelle

Der Dreißigjährige Krieg und die Pest im Allgäu zogen erbarmungslos durch das hiesige Gebiet des Bistums Augsburg an der alten Salzstraße.

Ortsrand Kressen

Ein altes typisches Bauernhaus als Denkmal mit der Wasserversorgung aus eigenen Quellen. Topographische Karte mit Rundwegsübersicht.

Infomaterialien

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Oy-Mittelberg

Faltblatt „Steinmeile – Ein naturkundlich, geschichtlicher Lehrpfad rund um Oy-Mittelberg“

Textquellen

Faltblatt „Steinmeile“

Pfronten: GEOpfad Pfronten-Vils

Die Pfrontener und Vilser Berge gehören zu der Region der Nördlichen Kalkalpen. Der GEOpfad stellt die Ergebnisse der Forschung im Bereich der Geologie seit Beginn der Erkundung vor 150 Jahren dar.

Der GEOpfad Pfronten-Vils führt durch hochalpines Gelände im Naturschutzgebiet „Aggenstein“. Dem aufmerksamen Wanderer soll die geologische Entstehung der Pfrontener und Vilser Berge in der Landschaft selbst erschlossen werden. Die Berge bestehen aus unterschiedlichen Gesteinsarten, die durch Verwitterung und Abtragung ihr charakteristisches Aussehen erhalten haben.

Der GEOpfad hat 23 Stationen, hier wurde aber bewusst auf das Aufstellen von Infotafeln verzichtet. Lediglich ein Pfosten mit dem GEOpfad-Logo markiert die betreffende Station. Die Natur selbst erklärt an diesen Stellen genug. Weiter befindet im Gebäude der Talstation Breitenbergbahn eine Dauerausstellung zum GEOpfad, der Eintritt hierzu ist frei.

Der GEOpfad beginnt an der Bergstation der Breitenbergbahn und führt über den Aggenstein zur Bad Kissinger Hütte, Vilser Alm und Vils wieder zurück zur Talstation der Breitenbergbahn.

TIPP:

In dem Gebäude der Talstation Breitenbergbahn befindet sich auch eine Dauerausstellung zum GEOpfad.

ACHTUNG:

Die ersten sieben Stationen verläuft die Wanderstrecke entlang der Sesselliftstrasse. Ab der Station 8 „Geologie Aktuell“ führt der GEOpfad durch hochalpines Gelände.

Infomaterialien

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Pfronten

Geopfad Pfronten-Vils – keine Infomaterialien vorhanden!