Aufgelassener Steinbruch Schatzbühl, BAD-Geroldsau

Aufgelassener Steinbruch Schatzbühl, BAD-Geroldsau

Aufgelassener Steinbruch Schatzbühl, NE BAD-Geroldsau

48.72974, 8.25542

Geotop-Nr. 13191/267

Abgebaut wurden permische Quarzporphyre, sog. Pinitporphyr des Rotliegend (Rotliegend-Magmatit).

Sie sind altersmäßig in das Mittlere Rotliegend zu stellen und entsprechen der 1. Decke, sind also älter als die benachbarten Leisbergporphyre.

Es handelt sich um dickbankige Gesteine von rötlicher Farbe mit dichter Grundmasse und Einsprenglingen von Quarz und Feldspat.

Auf der Sohle befindet sich eine Hütte sowie ein Lagerplatz. Das ganze Gelände ist eingezäunt und nicht zugänglich.

Textuelle: Geotope aus https://maps.lgrb-bw.de/, 15.07.2022
© Regierungspräsidium Freiburg, LGRB

Aufgelassener Steinbruch am Leisberg, BAD-Geroldsau

Aufgelassener Steinbruch am Leisberg, BAD-Geroldsau

Aufgelassener Steinbruch am Leisberg, BAD-Geroldsau

48.73871, 8.25259

Datenquelle Titelfoto:
LGRBwissen | Abruf am 21.04.2026 | © Regierungspräsidium Freiburg, LGRB.

Geotop-Nr. 13182/250

Pinit-Porphyr des Rotliegenden (Rotliegend-Magmatit, rM): rhyolithische Lavadecke.

Textuelle: Geotope aus https://maps.lgrb-bw.de/, 15.07.2022
© Regierungspräsidium Freiburg, LGRB

Ehem. Steinbruch am Leisberg, Baden-Baden

Im aufgelassenen Steinbruch am Osthang des Leisbergs stehen permische Quarzporphyre an (sog. Leisbergporphyre).

Es handelt sich um hellrotviolette Vulkanite, die im vorigen Jahrhundert als wichtigster Baustein Baden-Badens Verwendung fanden. Sie sind altersmäßig in das Obere Rotliegende (pc-3-Alter, 4. Decke) zu stellen. Klüfte führen teilweise Minerale wie Kalkspat, Schwerspat, Eisenspat. Auf der Sohle befindet sich der Schießstand des Schützenhauses.

Das Gelände ist eingezäunt und nur unter Lebensgefahr (Schilder) zu betreten. Literatur: METZ (1977).

Textquelle: Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg (LfU): Geologische Naturdenkmale im Regierungsbezirk Karlsruhe, 2. Auflage, 2000.

Bei dem aufgelassenen Steinbruch am Osthang des Leisbergs  handelt es sich um hellrotviolette Vulkanite (Leisbergporphyre), die schon ab dem 16. Jahrhundert als wichtigster Baustein Baden-Badens Verwendung fanden.

Sie sind altersmäßig in das Obere Rotliegende (pc-3-Alter, 4. Decke) zu stellen. Klüfte führen teilweise Minerale wie Kalkspat, Schwerspat, Eisenspat. Auf der Sohle befindet sich der Schießstand des Schützenhauses.

Verwendung als Baumaterial

Der Leisbergporphyr wurde insbesondere in der Umgebung von Baden-Baden als Werkstein genutzt.

Das verkieselte Porphyrkonglomerat, welches durch Erosion nördlich von Baden-Baden abgelagert wurde, fand Anfang des 12. Jahrhunderts Verwendung beim Bau des Alten Schlosses, das auch als Burg Hohenbaden bekannt ist.

Wahrscheinlich im 12. Jahrhundert wurden die Quarzporphyre für das Mauerwerk der Yburg östlich von Varnhalt genutzt. Die Verwendung des Porphyrs für die Errichtung von Häusern setzte erst im 19. Jahrhundert mit der Industrialisierung im großen Umfang ein.

Der Quarzporphyr wurde bevorzugt für die Fundamente verwendet und der Buntsandstein für die Fassaden. Später entstandene Gebäude wurden vollständig aus Leisbergporphyr errichtet und verdrängten zeitweise sogar den Buntsandstein als Baumaterial.

Beispiele für die Nutzung von Leisbergporphyr für große Bauwerke sind die 1864 begonnene neuromanische Basilika St. Bonifatius in Baden-Baden-Lichtental sowie die gleichalte St. Johanniskirche.

Foto links: St. Johannis-Kirche.
Foto rechts: Detailansicht des Kirchenmauerwerks aus Leisbergporphyr (März 2026)

Des Weiteren wurde das Gestein in der Dreieichenkapelle in Baden-Baden-Weststadt, der Vincenti-Grundschule und in der 1900 errichteten Villa Stroh verbaut.

Die rotvioletten Gesteine fallen an einer Vielzahl von Gebäuden in Baden-Baden auf. So auch an der Brunnengrotte der Fettquelle.

Die Grotte selbst ist mit Abbruchmaterial des füheren Sinterhügels verkleidet (grau). Das direkt angrenzende Stützmauerwerk der Treppenanlage (Dernfeldstaffeln) besteht aus Leisbergporphyr.

Foto links: Brunnengrotte Fettquelle (Oktober 2022).
Foto rechts: Detailansicht des Mauerwerks der Stützmauer aus Leisbergporphyr (März 2026)

Aufgelassener Steinbruch Schatzbühl, BAD-Geroldsau

Steinbruch Waldeneck, Sinzheim

Steinbruch Waldeneck (Sinzheim)

Der Steinbruch Waldeneck liegt südwestlich von Baden-Baden, in einer Exklave der Stadt Sinzheim unterhalb des Yberg. Der aufgelassene Steinbruch ist ein besonders schöner Aufschluss ignimbtrischer Laven.

Geotop-Nr. 6023/3027

In dem großen aufgelassenen Steinbruch (Peter’scher Bruch) im Iburgwald südwestlich von Baden-Baden wurden Gesteine des Rotliegend abgebaut. Es handelt sich um Rotliegend-Magmatite, die als Reste von drei Ignimbrit-Tuff-Decken gedeutet werden. In den höheren Teilen der Steinbruchwand sind diese Tuff-Decken deutlich anhand von Farbunterschieden unterscheidbar.

In den Magmatiten der Umgebung (Klopfengraben, Wernerhütte) finden sich häufig – im Waldboden auch herausgewittert – Baden-Badener Achate, die früher als Halbedelsteine gesucht waren und in Edelsteinschleifereien (z. B. Hofschleiferei in Karlsruhe) verarbeitet wurden. Es handelt sich um Chalcedone, Karneole und andere Quarzvarietäten, die in Geröllen gefunden werden konnten und mit etwas Glück auch noch können.

Textuelle: Geotope aus https://maps.lgrb-bw.de/, 15.07.2022
© Regierungspräsidium Freiburg, LGRB

Ehem. Steinbruch Waldeneck (Peter), Sinzheim

Im 1968 stillgelegten Porphyrschotterwerk PETER sind Quarzporphyre (Rhyolithe) des Oberen Rotliegenden (pc-3-Alter) anstehend. Nach MAUS (1967) handelt es sich um ignimbritische Rhyolithe, d. h. um keine in Form von Lava ausgeflossenen, sondern aus fluiden Suspensionen von Magmateilchen in hocherhitzten Gasen abgesetzte pyroklastische Gesteine.

An den Bruchwänden lassen sich nach der Farbe drei Deckenergüsse erkennen (von unten nach oben: bräunlich rot, grüngrau, rotbraun), die sich auch durch die mineralogische Zusammensetzung unterscheiden. Durch die lagige Anordnung der ehemaligen Gesteinsgläser entsteht eine angedeutete Paralleltextur. Einschlüsse von Grundgebirgsmaterial (Gneise, Granite) sind reichlich vertreten.

An Mineralen treten Calcit, diverse Quarzvarietäten, Turmalin, Siderit und Baryt auf. Auf der Sohle befinden sich ausgeprägte Sekundärbiotope (See, Feuchtgebiete). Literatur: BILHARZ (1934), MAUS (1967), METZ (1977).

Textquelle: Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg (LfU): Geologische Naturdenkmale im Regierungsbezirk Karlsruhe, 2. Auflage, 2000.

Waldenecksee (Petersee)

Der Waldenecksee oder Petersee ist ein Steinbruchsee am Westrand des Nordschwarzwalds. Er liegt in einer von Baden-Badener Stadtgebiet umgebenen Exklave der Gemeinde Sinzheim zwischen Iberg und Fremersberg an der Westseite des Bergs Waldeneck. Um das Jahr 1900 wurde dort ein Steinbruch angelegt, der bis 1968 in Betrieb war. In der Bruchsohle bildete sich danach ein etwa 200 m langer und 35–75 m breiter See. Er trägt einen seiner geläufigen Namen nach dem ehemaligen Steinbruchpächter, dem Porphyr-Schotterwerk Peter. Heute ist er als Fischgewässer verpachtet; das Baden ist verboten.

Textquelle: Wikipedia „Waldenecksee“ (Stand: 10.05.2023)

Felssturz am 08.05.2023

Am Waldenecksee ereignete sich am  08.05.2023 in den frühen Morgenstunden ein Felssturz. Im Bereich des Waldenecksee und der dort entlangführenden Straßen und Waldwege bestehe „deshalb Lebensgefahr“, warnt das Rathaus Sinzheim. „Die Bevölkerung, insbesondere Radfahrer, Wanderer aber auch Angler werden gebeten, diesen Bereich bis auf Weiteres zu meiden“.

Der Felssturz löste eine Fluwelle aus, die weit über den See hinausschwappte und an einer gegenüberliegenden Böschung bis in eine Höhe von ca. 4 bis 5 m ihre Spuren hinterlies. Dabei wurden Bäume sowie Verkehrsschilder umgeknickt und zahlreiche Fische teilweise über einige hundert Meter weit an Land gespült. Trotz eines spontan organisierten Hilfseinsatzes des lokalen Angelsportvereins sind viele Fische verendet. Menschen kamen nicht zu Schaden. Die Feuerwehr hat das Gelände weiträumig abgesperrt. Das Betreten des Geländes ist bis auf Weiteres verboten. Es besteht Lebensgefahr.

 

13.06.2023

Die ersten Sicherungsmaßnahmen an der Abbruchwand sind inzwischen erfolgt. Die nähere Untersuchung ergab, dass der obere Teil der Wand stark zerklüftet ist und weitere Felsabstürze durch kontrollierte Sprengungen verhindert werden müssen. Der Zugang zum See bleibt gesperrt.

Foto: Steinbruch Peter (Februar 2022)

Sandsteinbrüche bei Baden-Baden

Sandsteinbrüche bei Baden-Baden

Sandsteinbrüche in der Gegend um Baden-Baden

In der Gegend um Baden-Baden, Gaggenau und Gernsbach gibt es viele große Sandsteinbrüche („Murgtalsandstein“). In den meisten ist der Betrieb längst stillgelegt.

Die Sandsteine gehören stratigraphisch der „Tigersandstein-Formation“ (Zechstein) an. Die werksteinfähigen Partien sind überwiegend feinkörnige Sandstine mit häufigen Wechseln der Bankmächtigkeiten und v.a. der Farben.

Monotone rote oder graue Typen treten unmittelbar neben lebhaft mehrfarbig gestreiften Typen auf. Häufig sind gebleichte, fast weiße und rötlich gefleckte Sandsteine. Ein großer Teil der Staats- und Gemeindebauten der Umgebung von Baden-Baden sowie in und um Karlsruhe wurde aus diesem Sandstein erbaut.

Vermutlich auch der Alte Bahnhof in Baden-Baden (heute: Entrée Festspielhaus).

Übersichtskarte der Verbreitung der Tigersandstein-Formation bei Baden-Baden

Datenquelle:
LGRBwissen | Abruf am 10.04.2026 | © Regierungspräsidium Freiburg, LGRB.

Mühlsteinbrüche

In den Sandsteinbrüchen (und in den Porphyrbrüchen um Baden-Baden) wurden die Gesteine vorwiegend für den Gebäudebau gewonnen. Dies setzt voraus, dass die Gesteine in größeren Blöcken gewinnbar und auch spaltbar sind.

In den Brüchen wurden aber auch Mühlsteine gewonnen. Harte, abriebfeste Gesteine für Getreide- oder Ölmühlen, aber auch für Schleifereien.

Weitere Mühlsteinbrüche sind von Varnhalt bis ins Murgtal (z.B. im Staatswald Rotenfels) bekannt.

In Steinbach wurden Mühlsteinbrüche mindestens seit dem 13. Jahrhundert betrieben. Die Steinbacher Steinbrüche waren seinerzeit weithin für ihr gutes Material bekannt. Steinbacher Mühlsteine standen hoch im Kurs und waren begehrt.

Im 16. Jahrhundert werden die besten Mühlsteine im Bistum Straßburg in den Steinbrüchen um Steinbach gebrochen, vor allem im Bruch oberhalb von Varnhalt.

In der Straßburger Mühlordnung aus dem Jahr 1568 steht die Anweisung: „Es sollen auch alle Müller der Mühlen, die zu unserer Stadt Straßburg gehören, mit keinem anderen Läufer mahlen als mit Steinen aus Steinbach. Denn die Steinbacher Steine sind besser als alle anderen Mühlsteine. Wenn ein Müller einen anderen Mahlstein als von Steinbach verwendet, so wird er mit 5 Pfund Pfennig bestraft.“

Büffelbad

Büffelbad

Büffelbad

Naturschutzgebiet Bruchgraben

Der Bruchgraben im Stadtkreis Baden-Baden auf den Gemarkungen Sandweier und Oos ist mit 185 Hektar eines der größten Naturschutzgebiete am Ostrand der Rheinebene.

Das Gebiet ist eine Feuchtniederung von überregionaler Bedeutung, die vielen seltenen Tieren und Pflanzen Lebensraum bietet.

Zur geschützten Fläche gehört neben dem eigentlichen Bruchgrabengebiet auch der durch Ausbaggerung entstandene Leissee, der nördlich der Niederung liegt.

Naturschutzgebiete westlich von Baden-Baden. Links das NSG Bruchgraben.
© Daten- und Kartendienst der LUBW (Abfrage vom Februar 2026)

Vom späteiszeitlichen Fluss zu einer Sumpflandschaft

Die Entstehungsgeschichte des Bruchgrabens beginnt mit einem späteiszeitlichen Flusslauf.

Es war einmal ein Gewässer, das einst ein verzweigtes und mäandrierendes, mit dem Rhein verbundenes Fließsystem bildete. Die letzte Eiszeit ist gerade am ausklingen. Zwischen den einzelnen Gewässerarmen gibt es erhöhte Schotterrücken und tiefer liegende Rinnen.

Das Gewässer bekam erst viele Jahre später einen Namen. Sein Name leitete sich von gleichnamigen Ort ab, der ihm seine Richtung vorgab. Der Ort ist die sogenannte Kinzig-Murg-Rinne (KiMuRi). Diese Bezeichnung geht auf den Geologen Hans Thürach (1912) zurück.

Der Fluss selbst wird, wenig phantasievoll, einfach nur Kinzig-Murg-Fluss genannt. Johann Gottfried Tulla (1822), leitender Ingenieur der Rheinbegradigung, nannte ihn „Ostrhein“.

Da es den Fluss heute aber nicht mehr gibt, spricht man vielmehr von seinen Spuren, seinen Ablagerungen in der Rinne. Und genau diese (jüngeren) Spuren heben sich von seiner direkten (älteren) Umgebung ab.

Die KiMuRi war eine rheinparallel verlaufende Senke am Westrand des Schwarzwalds und Kraichgaus, die am dem Ende der letzten Eiszeit, ab ca. 14.000 bis 15.000 Jahre vor heute, zwischen Offenburg im Süden und Wiesloch im Norden alle östlichen Randzuflüsse aufnahm, um diese erst in Höhe von Mannheim in den Rhein zu leiten.

In Anbetracht nachweislicher subrezenter bis rezenter Bewegungen am Ostrand des Oberrheingrabens wird die Entstehung der Rinne auf eine tektonische Absenkung zurückgeführt.

Das Gewässer war ein wild verzweigter Fluss mit zahlreichen verflochtenen Fließrinnen, wie auch der deutlich größere Rhein, ein „braided river“, der je nach Wasserführung sein Bett verlagerte. In der Rinne findet man engräumig wechselnde Ablagerungen grober und feinkörniger Sedimente. Mehrere, von Südwesten kommende Gewässerrinnen vereinigten sich in zu einem breiten Strom, der bei Karlsruhe eine außergewöhnlich Breite einnahm (2km bis 2,5km).

Verladung und Moorbildung

Verschiedene Durchbrüche entlang der Rinne nach Westen direkt in den Rhein führten ab einer Zeit von vor ca. 6.000 Jahren sukzessive zur Verlandung des Fließsystems. Zurück blieben Stillgewässer und feuchte Senken, die mit der Zeit versumpften und vermoorten. Ein üppiges Pflanzenwachstum in Verbindung mit konservierenden, wassergesättigten Böden führte zur Bildung von Torfen.

Da es sich um grundwassergebundene Moorbildungen handelt, spricht man von sogenannten „Niedermooren“ (in Abgrenzung zu den niederschlagsgebundenen „Hochmooren“).

Spuren der Erosion

Der Bruchgraben ist ein besonders naturnaher und gut erhaltener Abschnitt der Kinzig-Murg-Rinne. Weithin sichtbarer Zeuge der nacheiszeitlichen Flusslandschaft ist im Schutzgebiet eine 5 bis 6m hohe Gestadekante entlang des westlichen Randes, die auf einer Länge von rund 1.000 m noch gut erhalten ist und die frühere Erosionskraft des Flusses verdeutlicht.

Foto: Im Naturschutzgebiet Bruchgraben (Mai 2025)

Durch die Sperre des Murgschwemmfächers zwischen Oos, Haueneberstein, Niederbühl und Sandweier bildete sich bei starken Niederschlägen der „Landsee“.

Nach dem Bau des Ooskanals und dem Durchstich des Sandbachs nach Westen in Richtung Iffezheim wurden die regelmäßig überfluteten Flächen zu Beginn des 18. Jahrhunderts trockengelegt.

 

Schutz- und Pflegekonzept

Der Bruchgraben soll sich wieder zu einer Sumpf- und Moorlandschaft entwickeln dürfen. Hierzu werden Teilbereiche durch den Einstau von Niederschlägen wiedervernässt und nach den Anforderungen der seltenen Pflanzen- und Tierarten gepflegt.

Zur Pflege zählt hauptsächlich die Mahd der Feuchtwiesen, Seggenriede und Röhricht aber auch die Entfernung von Gebüschen, die sich nach der Nutzungsaufgabe im Gebiet ausgebreitet haben.

 

Mahd? Entfernung von Büschen? Das können wir doch auch…

Foto: Büffelbad im Naturschutzgebiet Bruchgraben (Mai 2025)

Tierische Badekultur

Im Naturschutzgebiet Bruchgraben werden seit 2020 auch Wasserbüffel zur Beweidung eingesetzt. Ein Landwirt aus Sinzheim-Winden macht‘s möglich.

Die Wasserbüffel halten nicht nur die Landschaft offen, sondern sie legen mit ihren Hörnern und Hufen auch Schlamm- und Wassersuhlen an.

Sie schaffen sich also ihr eigenes Schlammbad.

 

Gewünschter Nebeneffekt: Sie legen damit auch Nahrungsquellen für Vögel frei und schaffen einen Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten.

Foto: Das zweite Empfangsgebäude im Stadtbahnhof (historische Ansichtskarte)