Wetzlar: Bergmannsroute (Lahn-Facette)

Bergmannsroute am Lahnwanderweg: Auf den Spuren des Bergbaus im Lahn-Dill-Gebiet.

Das Lahn-Dill-Gebiet zwischen Wetzlar und Braunfels wurde durch über 2.500 Jahre Eisenerzbergbau geprägt. Hier kann man dies wandernd erleben. Höhepunkt der GeoRoute ist eine Grubentour im Besucherbergwerk Grube Fortuna.

Die Lahn-Dill-Region war lange Zeit vom Bergbau geprägt. Es war ein lukratives Erzrevier. Mit Schließung der Grube Fortuna am 4. März 1983 endete auch die mehr als 2.500-jährige Geschichte des Eisenerzbergbaus in Hessen. Heute kann man auf den Spuren der Bergleute genussvoll wandern und am Wegesrand Geschichten über Bergbau und Bergmänner studieren.

Auf dem oberen Zechenplatz der Grube Fortuna direkt am Wanderweg kann man dem Fördermaschinisten im Maschinenhaus bei der Arbeit zuschauen und etwas weiter oben in den Alten Tagebau tief hineinblicken.

Wegbeschreibung

Start ist am „Eisenmarkt“ in der Wetzlarer Altstadt.

Entlang der Lahn, vorbei am Wetzlarer Stadion, überqueren Sie die Flüsse Lahn und Dill, und gelangen nach Dalheim. Wiesen- und Wirtschaftswege führen Sie zum Kloster Altenberg (Klosterkirche besichtigen!). Wenige Kilometer später erreichen Sie das Gelände des Besucherbergwerks Grube Fortuna (Fahrt unter Tage buchen!) und den Bergbaukundlichen Lehrpfad rund um die Grube.

Hinter der Grubengaststätte „Zum Zechenhaus“ steigt die Bergmannsroute steil an, am alten Maschinenhaus geht es durch den Wald um den westlichen Tagebau herum. Achtung: Gleichartige Wegemarkierung in rot für eine örtliche Wanderroute. Bitte der blauen Markierung Bergmannsroute folgen.

Sie verlassen das Waldstück in Richtung Solms-Niederbiel. Einen Wiesenweg hinauf und erneut durch ein Waldstück. Es folgt das Kreisvogelschutzgehölz.

Die Bergmannsroute führt weiter nach Leun, durch die Lahnwiesen bis zum Lahnbahnhof. Sie überqueren die K 378 und orientieren sich nach links. Der Waldweg verläuft talaufwärts.

Nach 2,5 km Fürstlichem Forst erreichen Sie das Erholungsgebiet Braunfels. Ein spektakulärer Abschnitt beginnt. Über schmale Pfade, Kurven und Treppenstufen steigen Sie bis nach Braunfels hinauf. Vorsicht: Querung der L 3451!

Sie erreichen eine wunderschöne Kastanienallee. Die Bergmannsroute trifft im Braunfelser Kurpark auf den Lahnwanderweg. Rückfahrt mit dem Bus ab Haltestelle „Europaplatz“ nach Wetzlar.

Infomaterialien

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Solms

Faltbaltt „Besucherbergwerk Grube Fortuna“

Solms: Bergbaukundlicher Lehrpfad Besucherbergwerk Grube Fortuna

Rund um das Grubengelände der Fortuna lädt ein bergbaukundlicher Lehrpfad zu einer Entdeckungsreise ein.

Der durch rote Punkte gekennzeichnete Wanderweg startet am Zechenhaus und führt über das obere Zechengelände vorbei am neuen und alten Maschinenhaus zum ehemaligen Tagebaubereich der Grube Fortuna und weiter durch den Bergwerkswald.

Hier gelangt man unter anderem zum Wetterbohrloch, das der Frischluftversorgung der Grube dient, sowie zu den so genannten Lochsteinen, mit denen einst die Grubenfelder über Tage markiert wurden.

Schautafeln geben an den Stationen jeweils Erläuterungen zu der Geschichte der Erzförderung in diesem Gebiet.

Tipp

Ein Besuch des Besucherbergwerks und des Feld- und Grubenbahnmuseums sind ein Muss.

Die Region an Lahn und Dill war bis weit ins 20. Jahrhundert geprägt durch den Eisenerzbergbau und die weiterverarbeitenden Industrien. Mit der Beendigung der Eisenerz-Förderung in der Grube Fortuna endete 1983 diese bis in die Keltenzeit zurückreichende Tradition.

Heute können Besucher dieses letzte klassische Eisenerzbergwerk Deutschlands in seinem Originalzustand besichtigen – ein überragendes Denkmal der Industriekultur in Mittelhessen !

Live ins Bergwerk schauen !

Sehen Sie hier, was aktuell im Bergwerk los ist!

Durch das Stollenmundloch betritt man das Bergwerk. Auf der Stollensohle steigt man in den Förderkorb. Nach der Fahrt durch den Schacht geht’s am Füllort in 150 m Teufe mit der Grubenbahn weiter. Zu beobachten ist auch die Fördermaschine, die den Förderkorb im Schacht auf und ab bewegt.

Nichts zu sehen? Klar, denn außerhalb der Öffnungszeiten ist das Licht in der Grube ausgeschaltet.

Infomaterialien

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Solms

Faltbaltt „Besucherbergwerk Grube Fortuna“

Fischbach: Traumschleifchen Fischbacher Kupferspuren

Auf dem 2021 neu entstandenenen Traumschleifchen gibt es vieles vom Bergbau aus längst vergangenen Tagen zu entdecken. So gibt es in Fischbach sehr viele verschiedene Bergbaustollen. Einige davon könnt ihr auf eurem Weg entdecken.

Kupfi-Maus und Geisti begleiten euch auf eurer Wanderung. Unterwegs erfahrt ihr Spannendes zum Thema Kupfer und über die Arbeit und das Leben der Bergleute.

Wegstationen
Station 1: Unsere Stollen
Station 2: Was ist Kupfer?
Station 3: Trockenmauer
Station 4: Neue Hoffnung
Station 5: Wasserfall
Station 6: Holz im Bergbau
Station 7: Tagebruch
Station 8: Hildegard von Bingen
Station 9: Werkzeuge & Kleidung
Station 10: Bergbaudorf Fischbach
Station 11: Kupferbergwerk Fischbach
Station 12: Verstecktes Bergwerk

Infomaterialien

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Fischbach

Traumschleifchen Fischbacher Kupferspuren – keine Infomaterialien vorhanden!

Textquellen

Gau-Heppenheim: Bohnerzweg

Bohnerzvorkommen

Eine Besonderheit der Geologie des Kloppbergs sind die Bohnerzvorkommen.

Auf der Hochfläche befinden sich Dinotheriensande und Bohnerztone, die auf Kalk aufliegen. In der Zeit von ca. 1820 bis etwa 1870 wurden hier in erheblichem Umfang Eisenerze im Tageabbau abgebaut, in Erzwäschen gewaschen und zur weiteren Verarbeitung in die Hüttenwerke nach Eisenberg, Hochstein und Trippstadt transportiert. Damals wurden in Rheinhessen Bohnerze auch am Wissberg abgebaut.

 

Bohnerzweg

Der Bohnerzwanderweg wurde 2016 anlässlich der Feierlichkeiten „100 Jahre Rheinhessen“ eröffnet. Auf ca. 10 km verbindet der Rundweg die Gemeinden Gau-Heppenheim, Dittelsheim-Heßloch, Framersheim, Hochborn und Monzernheim, für die der Abbau von Eisenerz vor 200 Jahren neben der Landwirtschaft ein Haupterwerbszweig war.

Entlang der Wegstrecke befinden sich verschiedene Informationstafeln, die den Wanderer in diese Zeit zurückversetzten. Die Rekonstruktion der Gau-Heppenheimer Erzwäsche veranschaulicht, wie die Menschen früher das Erz aus dem Gestein gewaschen haben.

 

Bohnerze in Rheinhessen

Bohnerze findet man in Rheinhessen auf den Plateaus über Kalksteinen des Mainzer Beckens (Alter: 24 bis 20 Millionen Jahre), oft bedeckt von eiszeitlichem Löss.

Nach dem Meeresrückzug setzte die Verwitterung und Auflösung der oberflächennahen Kalke durch Niederschläge ein. Übrig blieben Sande sowie eisen- und manganhaltige Tone, die als Residualsedimente in Senken zusammengespült wurden.

Im Zeitraum von etwa 18 Millionen Jahren bis möglicherweise 5 Millionen Jahre entstanden in den Tonen die Bohnerze als rundliche oder unregelmäßige, im Allgemeinen etwa 0,5 bis 3 cm große Gebilde aus Brauneisen (Limonit, FeOOH).

 

Abbau der Bohnerze

Eng verbunden mit der Erzförderung rund um den Kloppberg war die Firma Gienanth, die Hochöfen zur Eisen-und Stahlproduktion in den pfälzischen Orten Hochstein, Eisenberg und Trippstadt unterhielt.

Mehr erfahren

Wegstationen
Station 1: Bohnerz
Station 2: Plateau
Station 3: Löss
Station 4: Erzabbau und Transport
Station 5: Erzwäsche
Station 6: Terroir

Infomaterialien

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Gau-Heppenheim

Faltblatt „Bohnerzweg“

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Gau-Heppenheim

Info „Eisenerz aus Rheinhessen“

Osterfingen (CH): Bohnerzweg

Bohnerzweg (Südranden / Schweiz)

© Regionaler Naturpark Schaffhausen

Wandern Sie auf den Spuren der Erzgräber durch den Südranden. Dort, wo vor vielen Jahren auf der Suche nach dem sogenannten Bohnerz unzählige Gruben ausgehoben wurden, finden sich heute vielerorts wertvolle Lebensräume für heimische Tier- und Pflanzenarten. Begeben Sie sich auf eine Reise durch die Bohnerz-Geschichte und erfahren Sie Wissenswertes zu Abbau, Verarbeitung und Verwendung dieses Bodenschatzes.

Dank der Gliederung in drei Etappen können Start und Ziel der Wanderung beliebig gewählt werden. Die drei Ausgangspunkte Osterfingen, Neunkirch und Guntmadingen sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Die Etappen des Bohnerzweg können beliebig kombiniert werden und sind jeweils in beide Richtungen begehbar.

Tipp

Starten Sie die Wanderung in Osterfingen und wählen Sie bei der Wasenhütte entweder den Weg nach Neunkirch oder nach Guntmadingen. So haben Sie die Möglichkeit, die Wanderung mit dem Besuch der Schmitte in Neunkirch oder der Hammerschmiede in Guntmadingen mit einem spannenden Highlight abzuschliessen.

Abschnitt "Osterfingen - Wasenhütte"
Station 1: Osterfingen

In Osterfingen prägen heute Reben und Wein das Dorfleben. Früher war es das Bohnerz, welches zuerst für Aufschwung sorgte, später aber auch Leid für die Dorfbevölkerung brachte. Viele Bewohner arbeiteten als Knappen, im Erztransport, im Forst oder in der Köhlerei. Als der Bergbau 1850 eingestellt wurde, sahen sich viele gezwungen, in die USA oder nach Brasilien auszuwandern.

Station 2: Biotop "Wangental Natur Pur"

Das Wangental ist zweifellos eines der schönsten Täler des Kantons Schaffhausen und bildet den Durchgang zwischen Rhein und Klettgau. Eingebettet in waldige Hügel, ist das Wangental ein Juwel, reich an botanischen, zoologischen, geologischen und historischen Schätzen. Ein Steg durch das Biotop und zwei Beobachtungshütten erlauben das ungestörte Sichten der artenreichen Tier- und Pflanzenwelt.

Station 3: Bohnerzspur und Cholplatzhütte

Die Bohnerzspur ist ein spannender Lehrpfad. Ein Rundweg führt an Feuchtbiotopen vorbei, die in ehemaligen Bohnerzgruben entstanden sind. Verschiedene Tafeln informieren über Bohnerz, dessen Verwendung und Abbau sowie über die heutige Bedeutung der Gruben als Biotope für die Flora und Fauna. In der Nähe liegt die Cholplatzhütte mit Grillstelle.

Infos: www.bohnerzspur.ch

Station 4: Wasenhütte

Die Wasenhütte befindet sich inmitten der prächtigen Wälder des Südrandens. Eine wunderschöne Grillstelle und ein Rastplatz unter den Bäumen laden hier zum Verweilen ein. Die Wasenhütte bildet den zentralen Mittelpunkt des Bohnerzwegs – von hier aus kann man über drei Routen den Spuren des Bohnerzabbaus folgen.

Abschnitt "Wasenhütte - Neunkirch"
Station 1: Biotop Winterihau

Das Gebiet «Winterihau» ist ein Idyll aus Teichen und Trockengebieten. Diese einzigartige Biotoplandschaft entstand aus aufgewerteten Bohnerzgruben und bietet heute diversen Tier- und Pflanzenarten einen wichtigen Lebensraum. Auf dem Rundweg durch das einzigartige Gebiet gibt es so manches zu entdecken. Zum Schutz der Natur bitten wir Sie jedoch, den vorgegebenen Pfad nicht zu verlassen.

Station 2: Schmitte Neunkirch

In der alten Schmitte in Neunkirch wurde womöglich in der zweiten Phase des Erzabbaus auf dem Südranden von 1810-1850 auch Bohnerz geschmiedet. Von 1801 bis zur Schliessung im Jahre 1948 betrieben hier drei Generationen der Familie Uehlinger eine Waffen- und Hufschmiede. Heute kann die Schmitte besichtigt werden.

Infos: www.kulturgschicht-nüchilch.ch

Abschnitt "Wasenhütte - Gutmadingen"
Station 1: Grauer Stein

Der „Graue Stein“ steht nicht direkt mit dem Thema Bohnerz in Verbindung, dennoch ist er für die Region von geologischer Bedeutung. Der «Graue Stein» ist ein Findling, der vor ungefähr 200.000 Jahren aus dem Glarner- oder St.Galler Oberland durch Gletscherbewegungen bis in den Südranden transportiert wurde. Zu finden ist der Quarzitblock südöstlich von Neunkich, beim Landesgrenzstein Nr. 67. Hier stossen die Gemarkungen von Beringen, Neunkirch und Jestetten (D) zusammen.

Station 2: Hohlweg

Der Hohlweg zeugt von der harten Arbeit der Bohnerzgräber. In grossen Wagen wurde die wertvolle Bohnerz-Fracht vom Südranden hinunter transportiert. Die schienenartigen Einkerbungen sind durch das Bremsen der Wagen mit einem sogenannten Hemmschuh entstanden. Durch die Spurrinnen konnte mit der Zeit die Gefahr minimiert werden,  dass der Wagen aufgrund des grossen Gefälles ausser Kontrolle geriet und kippte.

Station 3: Hammerschmiede und Pflugmuseum
In Guntmadingen liegt eine Hammerschmiede, in der alte Schmiedehämmer wieder zum Leben erweckt werden. Mit selbst entwickelten Brennöfen kann das Verhütten von Bohnerz demonstriert und daraus Eisen gewonnen werdenDirekt daneben kann eine beeindruckende Sammlung an Pflügen bestaunt werden, wovon einer mutmasslich aus Bohnerz vom Südranden geschmiedet wurde.

Infos: www.pflugmuseum.ch

Infomaterialien

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Südranden

„Gold“rausch auf dem Südranden: Auf den Spuren der Erzgräber (1678-1850)

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Osterfingen

Tourenbeschreibung „Bohnerzspur“

Nothweiler: Burgen-Rundweg über das Eisenerzbergwerk Sankt Anna Stollen

Eine grenzüberschreitende Rundtour über vier romantische Burgruinen und das historische Eisenerzbergwerk Nothweiler, das seit 1976 als Besucherberkwerk besichtigt werden kann.

Wegelnburg

571 m ü. NN

Die Wegelnburg liegt in 572 Meter Höhe, langgestreckt auf einem Berggrat. Sie ist die höchstgelegene Burgenanlage der Pfalz mit einem Panorama-Ausblick über das Biosphärenreservat Pfälzerwald/Nordvogesen.

Die Reichsfeste wurde im 12./13. Jahrhundert erbaut. Sehenswerte Reste von Toren, Gebäuden, großen Felskammern und Ringmauern.

Hohenbourg (F)

567 m ü. NN

Die Burgruine liegt auf dem 550 m hohen Schloßberg. Anfang des 13. Jahrhunderts wurde die Burg vom altelsässischen Geschlecht der Puller erbaut, wechselnde Besitzer und 1680 zerstört.

Sehenswerte Burgreste und Skulpturstücke aus dem 13. und 16. Jahrhundert.

Löwenstein (F)

427 m ü. NN

Die Burg ist aus dem 13. Jahrhundert und liegt auf dem 550 m hohen Schloßberg mit den Burgruinen „Wegelnburg“ und „Hohenbourg“ zusammen.

Sie wurde auf zwei, durch eine Schlucht getrennte, Sandsteinfelsen erbaut. Als Raubritternest im 14. Jahrhundert zerstört.

Fleckenstein (F)

338 m ü. NN

Großteils erhaltene Burgruine aus dem 12. Jahrhundert. Es ist eine der größten Vogesenburgen auf einer 370 Meter steil aufsteigenden Felsplatte. Interessante Festung von 92 Meter Länge und 8 Meter Breite. Besonders eindrucksvoll sind die aus dem Fels heraus gehauenen Gemächer und das Burgmuseum.
Burgführungen und Themenführungen sind möglich.

Rätselburg – Spielerisches Naturerlebnis am Fuße der grandiosen Burgruine Fleckenstein. Hier können Kinder aber auch Erwachsene mit den eigenen Sinnen Natur erfahren: In den Wäldern und in der Burg suchen Klein und Groß das Ross von Willy oder das Wappen des Herren von Fleckenstein. Im alten Burgbauernhof erkunden die Kleinsten im „P´tit Fleck“ den Sandstein und den Wald.

Technisches Kulturdenkmal ‚Eisenerzbergwerk Sankt Anna Stollen‘

Bereits in keltischer Vorzeit hat man im Übertagebau Eisenerz gewonnen. Gewaltige Urkräfte katapultierten vor ca. 45 Millionen Jahren im Tertiär die ehemals heißen Eisenerze aus unergründlichen Tiefen empor, die zu bizarren und farbenprächtigen Formen im 400 Millionen Jahre alten Buntsandstein erstarrten.

Das öffentlich anerkannte technische Kulturdenkmal St. Anna-Stollen mit dem tiefen Stollen stellt einen sehr hohen Besuchswert dar. Während eines 420 m langen bequemen ebenerdigen Rundgangs unter Tage erfährt der Besucher viel über alle wichtigen bergbaulichen Tätigkeiten, Abbauorte und Lebensbedingungen der damaligen Zeit. Sie sehen Erzgewinnung in ausschließlicher Handarbeit, technische Einrichtungen wie der 2 x 40 m tiefe Sturzschacht, autarke Wasserversorgung unter Tage (Zisterne), natürliche Belüftung durch den 80 m hohen Wetterschacht, einzelne bis zu 500 cbm Volumen große Dome mit ihren hellerleuchteten, farbenprächtigen Eisenerzadern.

Die Geschichte des Eisenerzbergwerks

Tipp

Beim Besucherbergwerk befindet das Informationszentrum mit einer Dauerausstellung „Bergbau und Hüttenwesen im Wasgau“ über verwendete Werkzeuge (Gezähe) und erzeugte Eisengussprodukte.

Infomaterialien

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Infozentrum Besucherbergwerk Nothweiler

Infotafel „Die Anfänge des Bergbaus im Wasgau“

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Infozentrum Besucherbergwerk Nothweiler

Infotafel „Das Bergbaudorf Nothweiler“

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Infozentrum Besucherbergwerk Nothweiler

Infotafel „Die Grube zu den heiligen drei Königen“

Textquellen

Webseite „Verbandsgemeinde Dahner Felsenland“