Badenweiler-Sehringen: Geologischer und bergbaugeschichtlicher Wanderweg

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Badenweiler blickt auf eine lange Bergbautradition zurück. Viele Namen von Wegen und Plätzen, wie Alter Mann (= verlassener Stollen), Gipsgrubenweg oder Bergmannsruhe erinnern heute noch an diese Zeit. Nach Meinung von Experten hat der Bergbau bei Badenweiler zu keltischer Zeit begonnen. Im Laufe der Zeit wurde Blei, Silber und Eisenerz abgebaut. Der Abbau von Gips wurde bis in die 1960er Jahre betrieben.

Das reiche Erzvorkommen in der Region basiert auf dem Einbruch des Oberrheingrabens, der sich im Tertiär zwischen Schwarzwald und Vogesen vollzogen hat. Das an den Bruchstufen der stärksten Bewegung, der sog. „Hauptverwerfung“, entstandene Quarzriff erstreckt sich mit seinen dabei aufgerissenen Spaltungshohlräumen und Erzgängen als ein Hartgesteinsrippe deutlich sichtbar im Gelände von Sulzburg über Badenweiler bis nach Schloss Bürgeln.

Der neu eröffnete „Geologische und bergbaugeschichtliche Wanderweg Badenweiler-Sehringen“, dessen Start und Ziel der Info-Pavillon (Parkplatz) an der L 123 (Sehringer Straße) ist, oder am Inhalatorium in der Luisenstraße (gegenüber vom Rathaus), führt auf eine Länge von 5,6 km über schöne ruhige Waldwege, wo die Spuren des ehemaligen Bergbaus noch deutlich sichtbar sind. Am Info-Pavillon kann man sich anhand einer Übersichtstafel über den Verlauf der verschiedenen Wegvarianten sowie die Standpunkte der Stollen informieren. Interessante Exponate in den dortigen Schauvitrinen sowie weitere 35 Schautafeln am Weg geben wertvolle Einblicke u.a. zur Historie, zur Geologie und Geomorphologie der Badenweiler Bergbauregion.

Quelle: Tourist-Information Badenweiler

Bernau: Blössling

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Die folgende Beschreibung wurde unverändert (aber mit weniger Fotos) übernommen von der privaten Webseite www.opengeiger.de –  Stand 19.07.2014.

Mit freundlicher Genehmigung von Bernd Laquai. Vielen DANK.

Aussicht Top – Strahlung Top: Der Blössling bei Bernau im Südschwarzwald

Prof. Franz Kirchheimer und sein Mitarbeiter Otto Leible hätten wahrscheinlich Luftsprünge gemacht, wenn sie gemerkt hätten, wie hoch die Ortsdosisleistung bzw. die natürliche Radioaktivität im Gebiet hinter Bernau ist, das ist nämlich gar nicht so weit weg von der damaligen Urangrube im Krunkelbachtal. Den beiden haben nämlich die Menzenschwander den Ärger mit dem Schwarzwald-Uran zu verdanken, welches in den 50er Jahren im Krunkelbachtal abgebaut wurde („probehalber“ versteht sich). Und beide Herren versuchten mit viel Mühe noch weitere interessante Ecken im Schwarzwald zu finden, bis sich dann schließlich die Natur- und Heimatschützer doch noch gegen die Interessen des Bergbaus und gegen den Herrn Burda, der Menzenschwand zum gehobenen Mekka der Radon-Balneologie machen wollte, durchsetzen konnten.

Die Suche solcher Stellen (auch Uranprospektion genannt) hat etwas mit der berühmten Nadel im Heuhaufen zu tun und erinnert etwas an die Kriminalistik und Forensik. Nur hatten die Herren Kirchheimer und Leible kein Internet und keinen Szintillationszähler mit der Empfindlichkeit von heute zur Verfügung. Heute wird die Uranprospektion in USA, Australien oder Kanada (Saskatchewan) vom Hubschrauber aus gemacht, der mit gewaltigen Natriumjodid-Szintillationszählern in etwa 100m ein Prospektionsgebiet mäanderförmig, oder den Höhenlinien entlang, überfliegt und nuklidspezifisch die Gammastrahlung misst. Um Uran aufzuspüren schaut man dann in erster Linie auf das gammaintensive Zerfallsprodukt in der Uran-Zerfallskette, das Bismut-214, wo man eine starke Linie bekommt, wenn es Uran im Boden gibt. Mit dieser Methode lassen sich auch Strahlungs-Karten mit einer Auflösung von weniger als 200m erstellen.

Nun darf auch das Bundesamt für Strahlenschutz ab und zu mal mit einem Hubschrauber des Bundesgrenzschutzes mitfliegen und solches Equipment einsetzen um zum Beispiel verlorengegangene Strahlungsquellen zu suchen oder anderweitig verdächtige Vorgänge zu analysieren. In der Schweiz gibt es dagegen eine spezielle Aeroradiometriegruppe an der ETH Zürich, die sich um die Sicherheit von kerntechnischen Anlagen kümmert und jährliche Übungen durchführt. Und manchmal üben dann beide Länder gemeinsam, so z.B. 1999. Jetzt suchen sich die Teams natürlich ein grenznahes Übungsgebiet aus und da bietet sich eben an, z.B. mal über die ehemalige Urangrube im Krunkelbachtal zu fliegen um zu sehen was man da so mit heutigen Mitteln davon sieht.

Nun lassen die Schweizer ihre Bevölkerung immer etwas mehr an den Ergebnissen solcher Übungen teilhaben, als die Deutschen und so findet man den Schweizer Bericht auch im Internet unter dem Titel ARM99 und kann unter dem Kapitel Schwarzwald 1999 nachlesen. Nun wäre der Bericht sicher nicht erschienen, wenn man die Grube „Hans Paul“ im Krunkelbachtal nicht hätte erkennen können und nicht beide Helikoptertrupps in etwa das gleiche Ergebnis erzeugt hätten. Man sieht die ehemalige Urangrube also als leuchtend roten Tupfen im türkis eingefärbten Krunkelbachtal. Man kann daran auch erkennen, dass es im wesentlichen der Rest der Halde ist, was da leuchtet und für eine hohe Radioaktivität steht. Die Grube ist ja bereits „renaturiert“, zumindest was den Grubeneingang anbelangt, der Haldenrest strahlt allerdings immer noch mit mehr als 1μSv/h vor sich hin. Ansonsten tut sich im Krunkelbachtal aber nichts all zu Auffälliges was die radioaktive Strahlung des
Bismut-214 bzw. die Ortsdosisleistung anbelangt.

Was aber an den Karten doch etwas auffällt, ist, dass es am Rande im Süd-Westen des abgeflogenen Gebiets in der Nähe von Bernau zwei viel größere Gebiete gibt, die noch viel deutlicher rot leuchten, besonders wenn man sich die Beilage 14 für das Bismut-214 anschaut. Auf den Karten der Bodentrupps, welche zum Vergleich die Ortsdosisleistung in 1m Abstand über dem Boden gemessen haben, steht lediglich > 210nSv/h. Hier kommt jetzt das Thema Kriminalistik auf, denn wer die Grube im Krunkelbachtal und die Ortsdosisleistung auf der Halde kennt, dem kommt nun schnell ein Verdacht.

Der Kampf um das Schwarzwald-Uran wäre vermutlich nicht so hart geführt worden, wenn die Natur in dieser Ecke des Südschwarzwalds nicht so ausgesprochen schön und einmalig und daher auch schützenwert wäre. Daher kann man auch gleich die zweite Schlussfolgerung ziehen: Es lohnt sich vermutlich schon allein der Natur wegen, diesem Gebiet ein Besuch abzustatten und nachzuschauen. Außerdem kann man, um nicht allzu lange suchen zu müssen, die Koordinaten des Schweizer Koordinaten Gitters bzw. die Deutschen Gauß Krüger Koordinaten des Messgebiets in GPS Koordinaten umrechnen und so die Strahlenkarte aus dem Helikopter auf den GPS Koordinaten einjustieren, dass man in Ungefähr die Lage der roten Gebiete ins Wander-Navi übertragen kann.

Und in der Tat, was man vor Ort sieht ist einerseits eine atemberaubend schöne Natur, mit wunderschöner Aussicht und anderseits eine Ortsdosisleistung, die es locker in die Top Ten Deutschlands schafft. Das erste rote Gebiet liegt beim Skilift Köpfle am Rande von Bernau-Innerlehen, das andere am Südwest-Hang des Blössling.

Man kann beide roten Gebiete gut mit einer Wander-Rundtour verbinden und dabei vom Rathaus Innerlehen über das Köpfle von Süden her auf den Blössling Gipfel hochwandern (1309m), dort an der Artur Schweizer Hütte Rast machen, die herrliche Aussicht genießen und über ein Stück des Westwegs den Nordhang hinunter und über den Sportplatz wieder zurück nach Innerlehen wandern. Die dazu zurückgelegte Strecke beträgt so etwa 10km.

Während im Dorf Innerlehen die Welt, was die Ortsdosisleistung anbelangt, noch ganz in Ordnung ist, merkt man sobald man die Wiesen am Köpfle erreicht, dass sich etwas tut. Die Werte gehen da schon Richtung 0.3μSv/h. Läuft man die Wiese hoch (auf den Weidebetrieb achten) über die Gleitschirmabsprungrampe bei N47 47.980 E8 01.639 zur oberen Station des Skilifts Köpfle, dann merkt man an Stellen die nicht mit Gras überwachsen sind, dass an vielen Stellen Werte über 0.5μSv/h auftauchen. Im Bereich eines kleineren Gesteinsaufschlusses bei N47 47.961 E8 01.632 ist dies beispielsweise der Fall. Läuft man dann weiter den Weg zum Blössling Gipfel hoch, bemerkt man etwa bei N47 47.614 E8 00.385 einen zweiten Hotspot. Dort werden für einzelne kurz gewählte Zählintervalle schon auch mal Werte von annähernd 1uSv/h erreicht. Der Nordhang des Blösslings dagegen ist wieder harmlos, dort hat man es meist mit Werten unter 0.2μSv/h zu tun.

Damit lässt sich der Verdacht also ganz klar bestätigen. Das bedeutet, dass im Bereich dieser, allerdings doch noch sehr lokalen Gebiete, die aber deutlich größer als die Halde der Grube im Krunkelbachtal sind, einiges an Uran liegen muss. Und das macht sich heute eben fast deutlicher bemerkbar als zu den Zeiten wo im Krunkelbachtal noch nicht geschürft worden war.

Schaut man sich das Gestein am Blössling Hotspot an der Oberfläche genau an, so handelt es sich meist um Granit ohne auffällig große Mineralieneinschlüsse. Am Köpfle ist der Grasbewuchs dagegen zu dicht, als dass man dort überhaupt die Ursache für die hohe natürlich radioaktive Strahlung erkennen könnte, ohne zu graben. Das bedeutet entweder, dass das Uran fein in der Gesteinsmatrix verteilt ist oder aber unter der für den Wanderer sichtbaren Gesteins-Oberfläche liegt.

Jedenfalls wird man am BfS und an der ETH genau wie an den jeweiligen Bergämtern schon seit geraumer Zeit wissen, dass es hier weitere Uran-Anomalien im Gestein geben muss, die, falls Bedarf bestünde, unter Umständen auch abbaubar wären. Man hält sich dazu aber am BfS aus verständlichen Gründen etwas bedeckt, zumindest solange es in Deutschland noch ein gewisses staatliches Interesse an diesem chemischen Element und seiner kerntechnischen Nutzung gibt. Aber genau in dem Hinblick ist nicht ganz verständlich, warum sich manche Bewohner des Schwarzwald so gegen Naturschutzgebiete wehren, das war jedenfalls im Krunkelbachtal eines der tragfähigsten Argumente vor den Gerichten, als es um die Zulassung des Uranabbaus für das damalige Bergbauunternehmen Brunhilde ging.

Abb. 1: Geo-referenzierte Messdaten der Gamma-Ortsdosisleistung sind farblich entlang des Wegs markiert. Der Weg in der Nähe der Grube leuchtet deutlich rot. Dabei bedeutet rot >0.5uSv/h, magenta>0.4uSv/h, gelb>0.3uSv/h, türkis>0.2uSv/h, blau>0.1uSv/h (gemessen und über 2 min gemittelt mit Gammscout)

Abb. 2: Hotspot am Skilift Köpfle

Abb. 3: Hotspot am Blösslingsattel

Abb. 4: Profil der Gamma-Ortsdosisleistung über die gesamte Tour. Am Hotspot beim Köpfle wurden aber wesentlich mehr Messpunkte aufgezeichnet (längere Verweildauer) als am Blössling-Sattel. Mittelungsdauer 2min.

Abb. 5: Bergstation des Skilifts Köpfle

Abb. 6: Messung am Hotspot Köpfle

Abb. 7 Gut ausgeschilderte Wege

Abb. 8: Granit-Aufschlüsse am Wegesrand zum Blössling

Abb. 9: Der Weg zum Blössling Gipfel

Abb. 10: Der Blössling-Gipfel mit Artur Schweizer-Schutzhütte

Abb. 11: Die herrliche Aussicht auf Bernau und das Hinterland

Abb. 12: So sieht ein Genusspfad aus

Literatur

B. Bucher, L. Rybach, G. Schwarz, Chr. Bärlocher Aeroradiometrische Messungen im Rahmen der Übung ARM99 Schwarzwald 1999
Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH Zürich) http://www.gtr.geophys.ethz.ch/far/reports/uarm99/FAR99.pdf

Der Streit um das Schwarzwald-Uran Armin Simon Donzelli-Verlag Mai 2003 ISBN 3-933284-11-2 (nicht mehr neu lieferbar)

Fotos von der Wander-Tour auf den weiteren Seiten. GPS-Tour-Daten im Downloadbereich von opengeiger.de

Bollschweil-St. Peter: Bergbauhistorischer Lehrpfad

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Burg- und Bergbau – die Birchiburg in Bollschweil e.V.

Aubach Gütle
79283 Bollschweil
Ortsteil: St. Ulrich

Tauchen Sie ein in die Lebens- und Schaffenswelt der mittelalterlichen Bergleute!

Der bergbauhistorische Lehrpfad erschließt das Bergbaurevier am Birkenberg. Hier wird dem Besucher auf über 20 Schautafeln ein Eindruck von der Lebens- und Schaffenswelt der mittelalterlichen Bergleute vermittelt, die hier silber-, kupfer- und bleihaltigen Erzen abbauten. Der Fußpfad windet sich durch einen lichten Hochwald, vorbei an eindrucksvollen Bergbauspuren, die die Jahrhunderte überdauert haben. Der Rundgang führt zunächst durch einen tiefen, schluchtartigen Verhau und dann den steilen Birkenberg-Nordhang hinauf, vorbei an verfallenen Stollen und Schächten. Im höher gelegenen Abschnitt quert der Pfad das Zentrum einer ehemaligen Bergleutesiedlung mit noch erkennbaren Arbeits- und Wohnterrassen. Schließlich erreicht der Weg beim Wiederabstieg ins Tal die Ruine der Birchiburg, die man von einer Aussichtsplattform gut überblicken kann.

Den Flyer zum Lehrpfad gib’s hier:

Im Auftrag der Gemeinden Bollschweil und Bad Krozingen wurde in den Jahren 2003/04 der bergbaugeschichtliche Lehrpfad am Birkenberg angelegt und am 28. Sept. 2004 eingeweiht.

Der bergbauhistorische Lehrpfad erschließt mit einer Gesamtlänge von etwa 1600 m das Bergbaurevier am Birkenberg. Hier wird dem Besucher auf über 20 Schautafeln ein Eindruck von der Lebens- und Schaffenswelt der mittelalterlichen Bergleute vermittelt. Der Rundgang führt zunächst durch einen tiefen, schluchtartigen Verhau und dann den steilen Nordhang hinauf, vorbei an verfallenen Stollen und Schächten. Im höher gelegenen Abschnitt quert der Pfad eine ehemalige Bergleutesiedlung mit noch erkennbaren Arbeits- und Wohnterrassen. Schließlich erreicht der Weg beim Wiederabstieg ins Tal die Ruine der Birchiburg.

Blick in den sogenannten „Verhau“ – einen mittelalterlichen Tagebau (Foto: Archäologie-Werkstatt)

Der bergbauhistorische Lehrpfad erschließt mit einer Gesamtlänge von etwa 1600 m das Bergbaurevier am Birkenberg. Hier wird dem Besucher auf über 20 Schautafeln ein Eindruck von der Lebens- und Schaffenswelt der mittelalterlichen Bergleute vermittelt. Der Rundgang führt zunächst durch einen tiefen, schluchtartigen Verhau und dann den steilen Nordhang hinauf, vorbei an verfallenen Stollen und Schächten. Im höher gelegenen Abschnitt quert der Pfad eine ehemalige Bergleutesiedlung mit noch erkennbaren Arbeits- und Wohnterrassen. Schließlich erreicht der Weg beim Wiederabstieg ins Tal die Ruine der Birchiburg.

Übersichtsplan zum mittelalterlichen Bergbaurevier am Birkenberg mit Lehrpfadtrasse und Stationen (nach Gert Goldenberg und Matthias Fröhlich)

Wegweiser Bergbaulehrpfad (Foto: Archäologie-Werkstatt)

Mundloch eines mittelalterlichen Stollens (Foto: Archäologie-Werkstatt)

Quelle: https://www.birchiburg.de/lehrpfad/

(mit freundlicher Genehmigung des Freundeskreis Birchiburg e.V. und der Archäologie-Werkstatt, Freiburg)

Dachsberg-Wittenschwand: Bergbauwanderweg

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Der Naturerlebnisplatz Friedrich-August-Grube oberhalb des Klosterweihers beim südlichen Ortseingang des Ortsteil Wittenschwand entstand im Rahmen des Naturprojektes „Hotzenwald-Konzeption“. Der Platz wurde auf dem ehemaligen Tagebaugelände eines zum Ende des 19. Jahrhunderts still gelegten Nickelbergwerks eingerichtet. Die Bergbauvergangenheit wird ausführlich auf großen Infotafeln dargestellt. Ein wieder begehbarer Erkundungsstollen vermittelt Eindrücke von der tiefen Dunkelheit im Berg und Spielgeräte lassen Steine tönen und klingen. Das gleichnamige Naturschutzgebiet ist einer seltenen Flechtenart gewidmet. Der Platz ist in der schneefreien Zeit jederzeit zugänglich.

Quelle: Gemeinde Dachsberg

Bergbauzeugen in Dachsberg

 

In früheren Jahren spielte der Bergbau in den nördlichen Dörfern des Dachsbergs eine bedeutende Rolle.

Daran wird heute mit Mineralienmuseum, Themenspielplatz und Bergbauwanderweg erinnert.

In den nördlichen Ortsteilen Urberg und Wittenschwand lebten die Menschen lange Zeit vom Bergbau. Als typisches Bergmannsdorf gilt jedoch nur Urberg.

Bereits im Mittelalter wurden Erze im Tagebau abgebaut. Der Bergbaupfad bei Rüttewies erinnert an die mühselige Arbeit. Pinge und Verhaue entlang des Ruprechtsgangzuges sind heute beschildert und vermitteln lebhafte Eindrücke von früheren Zeiten.

Eine mehrteilige Infotafel im Außenbereich des Mineralienmuseums Gottesehre in Urberg geht auf die Verarbeitung der Erze, darunter auch Silber, ein.

In Wittenschwand wurde oberhalb des Klosterweihers einige Jahrhunderte lang ein Bergwerk betrieben, in welchem zuerst vor allem Silber, später Nickel abgebaut wurden und in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts sogar (erfolglos) nach Uran geschürft wurde. Das Bergbaudorf, das dort entstanden war, ist völlig verschwunden, nur noch die Abraumhalden erinnern an das Vergangene. Vor einigen Jahren wurde im Rahmen eines Projekts zur Förderung des naturverträglichen Tourismus ein viel besuchter Naturerlebnis-Platz mit Spielgeräten zum Thema Stein angelegt.

Der Bergbauwanderweg verbindet die Stätten des früheren Bergbaus miteinander und ist ein beliebter Rundwanderweg, der  gleich zwei sehenswerte Aussichtspunkte hat. 

Quelle: Gemeinde Dachsberg

Der Bergbauwanderweg zwischen den Ortsteilen Wittenschwand und Urberg ist ein Rundwanderweg, der Naturerlebnisplatz und Mineralienmuseum miteinander verbindet. Gestartet werden kann er entweder beim Rathaus Wittenschwand oder beim Mineralienmuseum in Urberg. Man folgt dem Bergbauzeichen Hammer & Schlägel. Der Bergbaupfad bei Rüttewies ist in den Wanderweg integriert.

Quelle: Gemeinde Dachsberg