Gosheim: Geopark Nördlinger Ries, Lehrpfad Kalvarienberg

Das Geotop Kalvarienberg bei Gosheim bietet Einblicke in die „Ries-Tektonik“ am östlichen Kraterrand.

Östlich von Gosheim gelegen, im Übergang des Rieskraters zur Monheimer Alb, in der sogenannten Megablockzone zwischen Innerem Kraterring und Äußerem Kraterrand, erklären entlang des zugehörigen Lehrpfads sieben Ereignistafeln geologische und naturkundliche Phänomene. Zwei Sitzgruppen laden zwischendurch zu einer Vesper und zum Verweilen ein.

Ein kulturgeschichtliches Highlight ist der Kreuzweg aus dem 19. Jhd., der vorbei an einer Kapelle wieder zum Startpunkt des Geopark-Lehrpfads führt. 

Die Entstehung des Rieskraters

Vor 14,5 Millionen Jahren rast ein etwa 1 km großer kosmischer Körper (Asteroid), begleitet von einem 150 m großen Trabanten, auf die Erde zu. Beide schlagen mit einer Geschwindigkeit von über 70.000 km/h auf der Albhochfläche ein und erzeugen zwei Krater mit Durchmessern von 24 km und 4 km:

Das „Nördlinger Ries“ und das „Steinheimer Becken„.

Bei Drücken von mehreren Millionen bar und Temperaturen über 20.000˚C verdampfen der Asteroid und Teile der Gesteine  bzw. werden aufgeschmolzen. Eine Druckfront (Stoßwelle) bewegt sich mit Überschallgeschwindigkeit durch das tiefere Gestein, verändert es und führt durch eine Schockmetamorphose zur Bildung von Hochdruckmineralen wie Coesit und Stishovit (Quarz) sowie Diamant (Kohlenstoff).

In den ersten Sekunden nach dem Einschlag entsteht eine über 4 km tiefe Kraterhohlform. Die ausgeschleuderten Gesteinsmassen bilden bis in eine Entfernung von 50 km eine geschlossene Auswurfsdecke (Bunte Trümmermassen). Zeitgleich schießt eine heiße Glutwolke über dem Krater in die hohe Atmosphäre. Der tiefe Krater besteht nur wenige Sekunden.

Im Kraterboden werden die kristallinen Gesteine des Grundgebirges freigelegt, der Kraterboden wölbt sich auf. Gleichzeitig brechen vom übersteilen Kraterrand Gesteinsschollen ab und vergrößern dadurch den Krater, der ursprüngliche Kraterrand wir immer undeutlicher, der Krater sebst verflacht.

Nach wenigen Minuten sind alle Gesteinsbewegungen beendet. Die Glutwolke kollabiert und lagert mehrere 100 m mächtige heiße Gesteinsmassen im Krater und auch in isolierten Bereichen außerhalb des Kraters ab (Suevit).

Im Umkreis von 100 km oder mehr war alles pflanzliche und tierische Leben bereits durch die enorme Druck- und Hitzewelle ausgelöscht worden.

Ries-See

Im Krater selbst bildete sich ein abflussloser See, der sog. Ries-See, der überwiegend von Niederschlägen innerhalb des Kraters und seiner nächsten Umgebung gespeist wurde.

Direkt nach dem Impaktereignis füllte sich der Krater zunächst durch sintflutartige Regenfälle. Im Becken sammelten sich mächtige Schlamm- und Schuttströme aus zusammengeschwemmten Gesteinstrümmern der Auswurfmassen. Der aus den gelösten Mineralstoffen der Riestrümmermassen stammende Salzgehalt im See wird durch Niederschläge nur langsam verdünnt, so dass über längere Zeit ein Salz-(Soda-)See bestand.

Ursprünglich reichten die Ablagerungen des Ries-Sees mehr als 100 m über die heutige Riesebene. Der Krater war spätestens ab dem Obermiozän weitgehend aufgefüllt. Erst durch die Erosion während des Eiszeitalters wurde die heutige Kraterform wieder sichtbar.

Infomaterialien

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Nördlinger Ries

Faltblatt „Geotop Kalvarienberg“

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Nördlinger Ries

Broschüre „Fenster in die Erdgeschichte“

Happurg: Geologischer Rundweg

Der ca. 6 km lange Rundweg zeigt die geologische und kulturelle Geschichte des Gebietes um Happurg und die Houbirg.

Entlang der Wegstrecke befinden sich 11 Infotafeln zur Geologie und zwei Tafeln zur Houbirg und dem Burgstall „Hacburg“.

Der Weg ist mit einem Wegzeichen „GeO“ (gelber Untergrund) ausgeschildert.

Gleich zu beginn folgt ein längerer Anstieg aus Happurg hinaus auf den Bocksberg hinauf.
Oben angekommen, folgt der Rundweg eine Zeit lang der ehemaligen Befestigung der keltischen Höhensiedlung.

Auf dem weiteren Weg entlang des Oppidum gelangen wir zum „Brünnl“, einer Quellfassung und dem Burgstall (Stelle einer ehem. Burg) „Hacburg“.

Später folgen noch die „Hunnenschlucht“, hier ist es teilweise rutschig, und der Dogger-Stollen „Esche 1“.

Gedenkstätte KZ-Außenlager Flossenbürg

In Hersbruck befand sich von Juli 1944 bis April 1945 das zweitgrößte Außenlager des Konzentrationslagers Flossenbürg. Der Dokumentationsort Hersbruck/Happurg, der an dieses Lager erinnert, besteht aus zwei Installationen. Die eine befindet sich am ehemaligen Ort der Unterbringung der KZ-Häftlinge in Hersbruck; die andere am ehemaligen Ort der Zwangsarbeit in Happurg.

KZ-Außenlager Hersbruck

Ab Juli 1944 mussten Häftlinge am Rand der Kleinstadt Hersbruck ein Lager auf dem Gelände einer Reichsarbeitsdienst-Kaserne errichten. Bis zur Räumung des Lagers im April 1945 waren hier rund 9.000 Menschen gefangen, die im fünf Kilometer entfernten Happurg eine unterirdische Stollenanlage für die Rüstungsindustrie errichten mussten. Nach Kriegsende wurden auf dem Gelände SS-Angehörige interniert, später war dort ein Flüchtlingslager. Anfang der 1950er Jahre ließ die Stadt Hersbruck die Baracken abreißen. Heute befinden sich auf dem Gelände ein Finanzamt, Parkplätze, sportliche Einrichtungen und eine Wohnsiedlung.

Rüstungsprojekt Doggerstollen Happurg

Ab 1944 wollte die nationalsozialistische Führung die Rüstungsindustrie zum Schutz vor Luftangriffen unter Tage verlagern. Eines von vielen Großprojekten entstand in Happurg. Im Doggerstein der Houbirg sollten auf einer Fläche von 200.000 qm Stollen zur Aufnahme der BMW-Flugzeugmotorenfabrik Allach errichtet werden. Der Einsatz von KZ-Häftlingen war fester Bestandteil der Planungen. Die in Hersbruck untergebrachten Gefangenen mussten ab Juli 1944 ein Stollensystem in den Berg Houbirg graben. Bis zu 2.500 KZ-Häftlinge pro Schicht verrichteten schwerste körperliche Arbeiten im Berg und beim Bau von Bahnlinien. Unfälle, Entkräftung und die Gewalt von SS-Männern und Kapos forderten jeden Tag Dutzende Todesopfer. Das Bauprojekt wurde nicht vollendet. Heute ist die Stollenanlage stark einsturzgefährdet und nicht zugänglich.

Dokumentationsort Happurg

Der Dokumentationsort Happurg ist eine Aussichtsplattform mit Informationselementen. Diese Plattform stellt einen Sichtbezug nach Hersbruck her und macht den langen Weg anschaulich, den die Häftlinge täglich zweimal zwischen Lager und Arbeitseinsatz zurücklegen mussten. Der Dokumentationsort informiert über die Zwangsarbeit und die Funktionen der historischen Orte im räumlich weit ausgreifenden Außenlager-Komplex Hersbruck. In einer Vitrine wird ein Bohrhammer präsentiert, der beim Stollenbau benutzt wurde. Audiostationen mit Aussagen ehemaliger Häftlinge verdeutlichen den Vernichtungscharakter der Zwangsarbeit auf der Großbaustelle und in den Stollen.

Weitere Informationen erhalten Sie aus der Seite der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg sowie über den Verein Dokumentationsstätte KZ Hersbruck e. V.

Textquelle: Webseite „Gemeinde Happurg“

Wegstationen
Station 1: Geologisch - geomorphologischer Lehrpfad
Station 2: Die Entstehung des Schichtstufenlandes
Station 3: Jurastufe
Station 4: Doggersandstein
Station 5: Keltisches Oppidum
Station 6: Ablagerungsgeschichte Trias
Station 7: Ablagerungsgeschichte Jura bis Kreide
Station 8: Karstformen
Station 9: Waldinformationen
Station 10: Hydrologie im Karst
Station 11: Doggerwerk „Esche 1" (Mai 44 / April 45)

Infomaterialien

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Doggerstollen Happurg

Eine Bestandsaufnahme 1944-2018 (Ulrich Lang).

Happurg: Rundweg Happurger Stausee über Doggerstollen und Hohler Fels

Der ca. 8,5 km lange Rundweg führt vom Happurger Stausee über den Doggerstollen, auch Doggerwerk genannt und das Geoptop „Hohler Fels“ wieder zurück zum Ausgangspunkt der Tour am Stausee.

Stausee

Der See wird von den Bächen Rohrbach und vom Kainsbach gespeist. Das 1958 in Betrieb gegangene Pumpspeicherkraftwerk Happurg des Fränkischen Überlandwerks (heute Uniper) erzeugt mit dem Wasser des Sees sowie dem dazugehörigen Oberbecken auf dem Deckersberg elektrische Energie. Die Größe des Sees beträgt im Mittel etwa 43,21 Hektar.

Den Namen hat der See von der angrenzenden Ortschaft Happurg. Erbaut wurde er von dem Nürnberger Architekten und Kulturpreisträger der Stadt Nürnberg Franz Reichel.

Durch Wassereinbrüche im Oberbecken des Pumpspeicherkraftwerkes ist die Kraftwerksfunktion seit Januar 2011 außer Betrieb.

Das Gelände um den See ist als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen.

Textquelle: Webseite „Gemeinde Happurg“

 

Geotop „Hohler Fels“

Am „Hohlen Fels“ wurden steinzeitliche Höhlenfunde gemacht. An den Felshängen sind über dem Malm Gamma dickbankige Kalke des Malm Delta (mit Mergelplatte) aufgeschlossen. Oberhalb der Höhle liegt dickbankiger Dolomit mit Hornsteinen. Die Höhlen stehen als Bodendenkmäler unter besonderem Schutz (Denkmal Nr. D-5-6534-0014).

Textquelle: Bayerisches Landesamt für Umwelt (Lfu Bayern)


Gedenkstätte KZ-Außenlager Flossenbürg

In Hersbruck befand sich von Juli 1944 bis April 1945 das zweitgrößte Außenlager des Konzentrationslagers Flossenbürg. Der Dokumentationsort Hersbruck/Happurg, der an dieses Lager erinnert, besteht aus zwei Installationen. Die eine befindet sich am ehemaligen Ort der Unterbringung der KZ-Häftlinge in Hersbruck; die andere am ehemaligen Ort der Zwangsarbeit in Happurg.

KZ-Außenlager Hersbruck

Ab Juli 1944 mussten Häftlinge am Rand der Kleinstadt Hersbruck ein Lager auf dem Gelände einer Reichsarbeitsdienst-Kaserne errichten. Bis zur Räumung des Lagers im April 1945 waren hier rund 9.000 Menschen gefangen, die im fünf Kilometer entfernten Happurg eine unterirdische Stollenanlage für die Rüstungsindustrie errichten mussten. Nach Kriegsende wurden auf dem Gelände SS-Angehörige interniert, später war dort ein Flüchtlingslager. Anfang der 1950er Jahre ließ die Stadt Hersbruck die Baracken abreißen. Heute befinden sich auf dem Gelände ein Finanzamt, Parkplätze, sportliche Einrichtungen und eine Wohnsiedlung.

Rüstungsprojekt Doggerstollen Happurg

Ab 1944 wollte die nationalsozialistische Führung die Rüstungsindustrie zum Schutz vor Luftangriffen unter Tage verlagern. Eines von vielen Großprojekten entstand in Happurg. Im Doggerstein der Houbirg sollten auf einer Fläche von 200.000 qm Stollen zur Aufnahme der BMW-Flugzeugmotorenfabrik Allach errichtet werden. Der Einsatz von KZ-Häftlingen war fester Bestandteil der Planungen. Die in Hersbruck untergebrachten Gefangenen mussten ab Juli 1944 ein Stollensystem in den Berg Houbirg graben. Bis zu 2.500 KZ-Häftlinge pro Schicht verrichteten schwerste körperliche Arbeiten im Berg und beim Bau von Bahnlinien. Unfälle, Entkräftung und die Gewalt von SS-Männern und Kapos forderten jeden Tag Dutzende Todesopfer. Das Bauprojekt wurde nicht vollendet. Heute ist die Stollenanlage stark einsturzgefährdet und nicht zugänglich.

Dokumentationsort Happurg

Der Dokumentationsort Happurg ist eine Aussichtsplattform mit Informationselementen. Diese Plattform stellt einen Sichtbezug nach Hersbruck her und macht den langen Weg anschaulich, den die Häftlinge täglich zweimal zwischen Lager und Arbeitseinsatz zurücklegen mussten. Der Dokumentationsort informiert über die Zwangsarbeit und die Funktionen der historischen Orte im räumlich weit ausgreifenden Außenlager-Komplex Hersbruck. In einer Vitrine wird ein Bohrhammer präsentiert, der beim Stollenbau benutzt wurde. Audiostationen mit Aussagen ehemaliger Häftlinge verdeutlichen den Vernichtungscharakter der Zwangsarbeit auf der Großbaustelle und in den Stollen.

Weitere Informationen erhalten Sie aus der Seite der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg sowie über den Verein Dokumentationsstätte KZ Hersbruck e. V.

Textquelle: Webseite „Gemeinde Happurg“

Infomaterialien

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Doggerstollen Happurg

Eine Bestandsaufnahme 1944-2018 (Ulrich Lang).

Harburg (Schwaben): Geopark Nördlinger Ries, Lehrpfad Glaubenberg

Das Geotop Glaubenberg liegt in einer ausgeprägten Hügelkette (Megablock-Zone) zwischen Innerem Kraterring und Äußerem Kraterrand, südlich von Großsorheim, nahe der Stadt Harburg.

Vier Ereignistafeln entlang des zugehörigen Lehrpfades zeigen die Prozesse des Meteoriteneinschlags vor 14,5 Millionen Jahren.

Kalkige Relikte des ehemaligen Rieskratersees, Sande eines ehemaligen Flusslaufs oder mächtige Gesteinsschollen verbildlichen die „Biographie“ des Rieses. Ein Panoramablick lädt zum Genuss des Ausblicks über die Kraterlandschaft ein.

Die Entstehung des Rieskraters

Vor 14,5 Millionen Jahren rast ein etwa 1 km großer kosmischer Körper (Asteroid), begleitet von einem 150 m großen Trabanten, auf die Erde zu. Beide schlagen mit einer Geschwindigkeit von über 70.000 km/h auf der Albhochfläche ein und erzeugen zwei Krater mit Durchmessern von 24 km und 4 km:

Das „Nördlinger Ries“ und das „Steinheimer Becken„.

Bei Drücken von mehreren Millionen bar und Temperaturen über 20.000˚C verdampfen der Asteroid und Teile der Gesteine  bzw. werden aufgeschmolzen. Eine Druckfront (Stoßwelle) bewegt sich mit Überschallgeschwindigkeit durch das tiefere Gestein, verändert es und führt durch eine Schockmetamorphose zur Bildung von Hochdruckmineralen wie Coesit und Stishovit (Quarz) sowie Diamant (Kohlenstoff).

In den ersten Sekunden nach dem Einschlag entsteht eine über 4 km tiefe Kraterhohlform. Die ausgeschleuderten Gesteinsmassen bilden bis in eine Entfernung von 50 km eine geschlossene Auswurfsdecke (Bunte Trümmermassen). Zeitgleich schießt eine heiße Glutwolke über dem Krater in die hohe Atmosphäre. Der tiefe Krater besteht nur wenige Sekunden.

Im Kraterboden werden die kristallinen Gesteine des Grundgebirges freigelegt, der Kraterboden wölbt sich auf. Gleichzeitig brechen vom übersteilen Kraterrand Gesteinsschollen ab und vergrößern dadurch den Krater, der ursprüngliche Kraterrand wir immer undeutlicher, der Krater sebst verflacht.

Nach wenigen Minuten sind alle Gesteinsbewegungen beendet. Die Glutwolke kollabiert und lagert mehrere 100 m mächtige heiße Gesteinsmassen im Krater und auch in isolierten Bereichen außerhalb des Kraters ab (Suevit).

Im Umkreis von 100 km oder mehr war alles pflanzliche und tierische Leben bereits durch die enorme Druck- und Hitzewelle ausgelöscht worden.

Ries-See

Im Krater selbst bildete sich ein abflussloser See, der sog. Ries-See, der überwiegend von Niederschlägen innerhalb des Kraters und seiner nächsten Umgebung gespeist wurde.

Direkt nach dem Impaktereignis füllte sich der Krater zunächst durch sintflutartige Regenfälle. Im Becken sammelten sich mächtige Schlamm- und Schuttströme aus zusammengeschwemmten Gesteinstrümmern der Auswurfmassen. Der aus den gelösten Mineralstoffen der Riestrümmermassen stammende Salzgehalt im See wird durch Niederschläge nur langsam verdünnt, so dass über längere Zeit ein Salz-(Soda-)See bestand.

Ursprünglich reichten die Ablagerungen des Ries-Sees mehr als 100 m über die heutige Riesebene. Der Krater war spätestens ab dem Obermiozän weitgehend aufgefüllt. Erst durch die Erosion während des Eiszeitalters wurde die heutige Kraterform wieder sichtbar.

Infomaterialien

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Nördlinger Ries

Faltblatt „Geotop Glaubenberg“

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Nördlinger Ries

Broschüre „Fenster in die Erdgeschichte“

Herbsthausen: Herbsthäuser Bierwanderweg

Herbsthausen: Herbsthäuser Bierwanderweg

Der Herbsthäuser Bierwanderweg ist als Rundweg um die Brauerei ausgelegt und führt in die schöne Natur rund um Herbsthausen.

Von der Brauerei Herbsthausen geht es auf dem Radweg „Der Sportive“ zunächst ein kurzes Stück in südliche Richtung, dann in westlicher Richtung durch freies Feld mit Aussicht auf Rot bis nach Rot (schöne ländliche Dorfszenerie, Fachwerkhäuser, Kapelle am Ortsrand). Oberhalb von Rot ein kleiner See mit Rastplatz.

Nach der Ortschaft Rot führt der Wanderweg entlang des Wachbaches durch Wiesengelände zum Stausee. Dann weiter durch einen kleinen Wald nach Dörtel. In Dörtel entlang des Wachbaches auf der dort vorhandenen Straße bis zum Ortsende. Von dort in südöstlicher Richtung hoch zum Parkplatz an der Kaiserstraße.

Nach überqueren der Kaiserstraße auf befestigtem Weg in den Wald, Gewann „Hofholz“ zur Hubertushütte mit schönem Rastplatz. Von dort in südwestlicher Richtung duch Hochwald, Gewann „Kammerforst“ zur B 290.

Nach überqueren der B 290, vorbei am Wasserturm, zurück zur Herbsthäuser Brauerei.

Infomaterialien

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Herbsthäuser Bierwanderweg

Infoblatt Wegbeschreibung

Hof: „Geologie erleben“ im Stadtpark – Geopfad Theresienstein

© Bayerisches Landesamt für Umwelt (LfU Bayern)

Mit freundlicher Genehmigung.

Vielen Dank.

Der Geopfad Theresienstein im Hofer Stadtpark führt zu Punkten, die mit der spannenden Erdgeschichte Hofs zu tun haben. Die Sehenswürdigkeiten werden durch Infotafeln erläutert.

Wer hat nicht schon als Kind davon geträumt, mit einer Zeitmaschine in die Vergangenheit zu reisen, um feuerspeiende Vulkane zu erklimmen, Erdbeben zu erleben und nach verborgenen Schätzen im Berg zu suchen. Nichts leichter als das! Mitten durch den Hofer Stadtpark Theresienstein können Sie sich auf eine Reise in die abenteuerliche Vergangenheit begeben.

Der 6 km lange „Geopfad Theresienstein“ führt zu magischen Orten, Infotafeln erklären das erdgeschichtliche Geschehen.

Autorentipp

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Geologischer Garten und Erlebniswelt Boden

Wer noch mehr mehr über die Erdgeschichte erfahren und rund 50 Gesteine aus der Region (Frankenwald und Fichtelgebirge) kennen lernen will, sollte sich den Geologischen Garten und die Erlebniswelt Boden anschauen. Diese befinden sich im Zoologischen Garten (direkt am Ausgangspunkt der Tour). Natürlich gibt es hier auch Tiere zu sehen…

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Botanischer Garten

Abstecher in den Botanischen Garten möglich (kostenloser Eintritt)

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Einkehrmöglichkeiten

In der Nähe des Geopfads gibt es mehrere Einkehrmöglichkeiten, z. B. (in der Reihenfolge der Tourbeschreibung) Zoogaststätte, Restaurant Olympia, Meinels Bas (mit Biergarten), Gaststätte Theresienstein (mit Biergarten), Essboutique.

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Brauerei Meinel

Ebenfalls direkt am Weg: Brauerei Meinel

Infomaterialien

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Hof

„Geologie erleben“ im Stadtpark – Geopfad Theresienstein – keine Infomaterialien vorhanden!