Streitberg: Geologischer Erlebnispfad

Die Fränkische Schweiz ist Teil eines Mittelgebirges, das aus Gesteinen der Jura-Zeit besteht. Die fossilreichen Schichten haben sich vor 206 bis 142 Millionen Jahren in einem warmen Meeresbecken abgelagert.

Der Lehrpfad erschließt auf einem 3,6 km langen Rundweg in 12 Stationen geologische Sehenswürdigkeiten im Bereich der Weißjura-Schichtstufe. Dazu gehören die typischen Gesteine, Höhlen, Quellen, Kalktuffterrassen, ein Wasserfall, Versteinerungen und vieles mehr. Die Erd- und Landschaftsgeschichte wird am Objekt erklärt. Auch die Geschichte des Kurortes Streitberg findet Berücksichtigung. Die reine Gehzeit beträgt etwa 75 Minuten. Der Einstieg in den Rundweg ist an jeder Station möglich, der eigentliche Beginn ist allerdings der Parkplatz im Schauertal am nördlichen Ortsrand von Streitberg.

Auf dem Rundweg besteht zusätzlich die Möglichkeit die Binghöhle, eine der schönsten Tropfsteingaleriehöhlen Deutschlands, die Ruine Streitburg mit Aussichtsplattform und die traditionsreichen Brennereien zu besuchen. Die Mauern der Streitburg bestehen überwiegend aus Kalktuff. In den Mauerfugen wachsen hübsche Farne, wie der braunstielige Streifenfarn. Auf den Kalktufffelsen unterhalb der Muschelquelle wächst die Wildform der Stachelbeere. Große Ammoniten aus dem Weißen Jura schmücken das Ortsbild von Streitberg. Der Erlebnispfad führt Sie zu den schönsten Ammoniten und Ammonitenhäusern.

Wedenbach

Der Wedenbach bildet einen schönen Wasserfall, dem sich unterhalb Kalktuffterrassen anschließen. Die Bildung des Kalktuffs ist ein geologischer Prozess, der in der Gegenwart noch anhält. An Moosen und Algen scheidet sich aus dem Quellwasser Kalk ab. Die Kalktuffterrassen sind sehr trittempfindlich und dürfen nicht betreten werden! Bitte auf dem Weg bleiben! Oberhalb der Wedenbachschlucht lag die Wedenmühle, an die das Wasserrad im Bach erinnert. Mit etwas Glück kann man am Wedenbach dem Feuersalamander oder der Wasseramsel begegnen.

Wegstationen
Staion 1: Parkplatz Schauertal

Der Jura

Staion 2: Felsturm Langenstein

Schwammriffe

Staion 3: Felsdach bei der Binghöhle

Karst

Staion 4: Binghöhle

Tropfsteinhöhle

Staion 5: Felssturz im Lehenholz

Schichtstufenlandschaft

Staion 6: Wedenbach-Wasserfall

Kalktuff

Staion 7: Steinbruch Streitburg

Werkkalk

Staion 8: Haupttor der Streitburg

Sedimentgesteine

Staion 9: Panoramablick Streitburg

Landschaftsgeschichte

Staion 10: Muschelquelle

Karstquellen

Staion 11: Altes Kurhaus

Kurort Streitberg

Staion 12: Dorfplatz

Ammoniten

Infomaterialien

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Streitberg

Geologischer Erlebnispfad – keine Infomaterialien vorhanden!

Stadtsteinach: Geopfad Steinachtal

Verbindet man die Begriffe „Steinachtal“ und „Geologie“, so fällt der Blick unwillkürlich auf das Wahrzeichen des Steinachtales, die Steinachklamm. Seit 2007 ist sie eines von „Bayerns schönsten Geotopen“.

Während ihres 18 Kilometer langen Laufs durch den Westfrankenwald durchqueren die Steinach und ihre Quellbäche mehr als 40 Gesteinsformationen. Dieser lebhafte Wechsel der Geologie macht das Steinachtal auch landschaftlich zu einem der schönsten Wiesentäler Nordbayerns.

Der 13,5 Kilometer lange ,,Geo-Pfad Steinachtal“ möchte einige der markantesten Schätze der vielfach sehr anspruchsvollen Geologie auf einfache Weise erläutern. Der Weg kann, ausgehend von drei Wander­parkplätzen (Standorte der Ubersichtstafeln), auch in mehreren Etappen gewandert werden.

Wegbeschreibung

Ausgehend vom Parkplatz an der Waldschänke Oberhammer führt der Weg entlang des südlichen Talhanges zunächst zur Burgruine Nordeck und von dort weiter zum Forstmeistersprung. An beiden malerischen Felsformationen sind überregional bekannte Profile des Oberdevons aufgeschlossen (Diabas; Flaserkalk).

Über einen Waldpfad führt der Weg zurück zum Talgrund an der vorderen Pegelbrücke und von dort entlang des südlichen Talweges zum Fuß des Teufelssteins westlich Triebenreuth. Der Quarzkeratophyr-Riegel der Steinachklamm bildet einen thematischen und landschaftlichen Höhepunkt der Streckenführung.

An der Neumühle, dem östlichen Wendepunkt des Pfades beginnt zugleich der integrierte Themenweg “1000 Schritte Erdgeschichte”. Von dort führt die Talstraße nordwestlich des Flusses zum Römersreuther Berg, wo entlang des unteren Forstweges zahlreiche bekannte Lokalitäten des „Thüringischen“ Devons aufgeschlossen sind.

Über die markanten Steinachfelsen führt ein Waldweg zurück zum Oberhammer.

Beschreibungen
Erdgeschichte im Steinachtal

Die enormen Kräfte von Plattentektonik und Gebirgsbildung haben im Steinachtal unübersehbare Spuren hinterlassen. So ist die Vielzahl der geologischen Einheiten oftmals selbst für Fachleute kaum überschaubar. Beim Blick auf die sehr schematische Profilsäule (unten) fällt auf, dass die meisten Zeiträume des Erdaltertums sogar durch zwei Gesteinsabfolgen vertreten werden. Je älter dabei die Gesteine sind, desto mehr unterscheiden sich gleichaltri­ge Abfolgen voneinander. Sehr vereinfacht lässt sich feststellen, dass die Gesteinsab­folgen der linken Profilsäule an Ort und Stelle im Verband miteinander abgelagert wurden. Infolge ihrer weiten Verbrei­tung bis ins Thüringer Schiefergebirge und an den Erzge­birgsrand werden sie vielfach als Abfolgen in ,,Thüringischer Fazies“ bezeichnet. Im Gegensatz dazu steht die ,,Bayerische Fazies“, deren sehr lückenhaft erhaltene Formationen vom entstehen­den Gebirge zumeist weit transportiert wurden. Als Gleitmassen unterschiedlichster Dimension fanden sie ihren heutigen Platz erst als Abtragungsschutt der ,,Variskischen Gebirgsbildung“ im Karbon. Oftmals sind die einzelnen Vorkommen zu klein, um auf einer Uber­sichtskarte unterschieden zu werden.

Westliche Schleife

Die westliche Schleife des Geo-Pfades rund um den Ausgangspunkt ,,Waldschänke“ erschließt vor allem die jüngeren Abfolgen der linken Profilsäule aus den Zeital­tern Devon und Karbon. Altere Gesteine aus dem Ordovi­zium und Silur unterlagern erst den Höhenzug westlich der Ruine Nordeck und stehen am Talausgang unweit des Unteren Hammers an. Prägendes Element des westlichen Talabschnittes ist der harte, oftmals felsbildende Diabas, der im Oberde­von untermeerisch in vulkanischen Eruptionen entstand. Bis zu 500 Meter mächtig, verleiht er dem unteren Steinachtal sein wildromantisches Gepräge. Das Tal bleibt bis zum Austritt der Steinach ins Vorland an der Fränkischen Linie ausgesprochen schmal. Die für typische Wiesentäler des Frankenwaldes prägenden Talauen stellen sich erst ein gutes Stück flussaufwärts ein. Steinachfelsen, Forstmeistersprung und die Burgruine Nordeck sind die markantesten Landmarken am Top der eindrucksvollen Diabasmassive. Dort finden sich die schönsten Aufschlüsse im blaugrauen, bisweilen auch roten Flaserkalk, der sich im flachen, ruhigen Meer desjüngeren Oberdevons ablagerte. Die expo­nierte Lage der schroffen Felsgrate verhinderte hier den rigiden Abbau, dem diese Kalke im übrigen Fran­kenwald weitgehend zum Opfer fielen. Besonders das weithin bekannte Nordeck-Profil ist deshalb auch eine Pilgerstätte der geowissenschaftlichen Forschung und Lehre. Mit dem Unterkarbon beginnt die lebhafte Zeit der Gebirgsbildung. Rundum werden Landmassen angeho­ben, zugleich abgetragen und als Blöcke und Schollen im vorgelagerten Meeresgebiet angehäuft. Die erdge­schichtlichen Relikte dieses Prozesses machen das heutige Steinachtal zu einem wahren Irrgarten der Geologie. Besonders im zentralen und östlichen Ab­schnitt des Geo-Pfades, aber auch über den Steinach­felsen wechseln die Gesteinsformationen in lebhafter Folge. Dabei werden nahezu sämtliche Gesteine beider Fazies-Abfolgen angeschnitten. Dieser Aspekt der ,,Erdgeschichte für (sehr) Fortge­schrittene“ wird aber für die Nutzer des ,,Geo-Pfades Steinachtal“ auf ein verständliches Maß reduziert.

Mittlere Schleife

Die mittlere Schleife des Geo-Pfades steht überwie­gend im Zeichen des Karbon-Zeitalters, das auf ne­benstehender Ubersichtskarte und in der Profilsäule (unten) grau markiert ist. Das die Geologie auch in diesem Abschnitt ausgesprochen abwechslungsreich ausfällt, ist den bereits erwähnten Gleitmassen zu verdanken. Der größte dieser Komplexe besteht überwiegend aus Kie­selschiefern des Devons (orange), die im Gegensatz zu den gleich alten Flaserkalken im westlichen Talbereich nicht in einem flachen Meeresbecken abgelagert wurden, sondern typische Bildungen der Tiefsee sind. Die im Kartenbild ein­heitliche und große Scholle wurde beim Transport ins Mee­resbecken und in der späteren Gebirgsbildung in zahllose Schuppen zerlegt, die von den einbettenden, weichen karbo­nischen Tonschiefern umgeben werden. Nur die härtesten Abschnitte, wie die Felsnase etwa 200 Meter südlich, treten als Härtling heraus, daher erweitert sich der Talkessel in diesem Abschnitt deutlich. Das Musterbeispiel einer Gleitscholle ist am Prallhang der Steinach gegenüber der Oberen Pegelbrücke aufgeschlos­sen. Dort wird ein nahezu 80 Meter langer Kalkblock des Obersilur allseitig von karbonischen Tonschiefern umschlos­sen. Von dort wird am Hang des Römersreuther Berges sehr bald das ortsständige ,,Thüringische“ Unterlager erreicht. Entlang des Forstweges erscheinen immer wieder Aufschlüsse typi­scher unterdevonischer Gesteine, Tentakulitenkalk und Tentakulitenschiefer. Letzterer wurde am Krebsgraben in kleinen Brüchen abgebaut. Weitflächig steht auch oberdevo­nischer Diabas an, der stellenweise markante Felsen bildet. Der Rückweg entlang des linken Steinach-Ufers führt durch ständig wechselnde geologische Einheiten, die jedoch nur an gut aufgeschlossenen Böschungen erkennbar sind. Uber Herkunft und Alter vieler der teils nur einige Meter mächti­gen Schuppen und Schollen, ist auch den Fachleuten nur wenig bekannt.

Östliche Schleife

Die östliche, nur etwa 2 Kilometer lange Schleife des Geo­Pfades, ist einzig in lauftechnischer Hinsicht leicht zu bewäl­tigen. Dagegen erfordert die Beschäftigung mit den erdge­schichtlichen Relikten schon einige Gedankensprünge. Die Gesteine der ,,Bayerischen Fazies“, die von den Kräften der Gebirgsbildung zum Teil enorm weit transportiert wurden, sind fast allesamt Exoten. Ihr ursprüngliches Herkunfts­gebiet lag zum Teil weit im Süden und Osten und wurde bereits vor mehr als 300 Millionen Jahren bei der Bil­dung des ,,Variskischen Gebirges“ vollständig zerstört und abgetragen. Es besteht damit keinerlei Möglichkeit, die bunt zusammengewürfelten Gleitmassen des heuti­gen Frankenwaldes mit vollständigen und zusammen­hängenden Abfolgen zu vergleichen. Als Folge davon sind viele der erhaltenen Gesteine hinsichtlich ihrer Herkunft und Altersstellung gar nicht oder nur sehr bedingt einzustufen. In wenigen Fällen kann die Be­stimmung erhaltener Mikrofossilien weiterhelfen. Ein wahrer Exote unter den Gleitmassen des Steinachta­les ist auch der Felsriegel der Steinachklamm. Die Begrenzung dieses gewaltigen Gleitblocks ist bei der Annäherung von Osten her fast auf den Zentimeter genau erkennbar. Der harte Quarzkeratophyr, ein vulka­nisches, dem Diabas ähnliches Gestein, ragt markant aus seiner weicheren Umgebung heraus. Als Gestein ist der Quarzkeratophyr hier nahezu einzigartig. Nur weni­ge, sehr kleine Vorkommen sind auSerhalb des Stei­nachtales bekannt. Umso unklarer bleibt seine ur­sprüngliche Herkunft und auch bezüglich seines Alters kann bislang nur spekuliert werden. Ahnliche Kera­tophyre sind aus den Erdzeitaltern Ordovizium und Devon bekannt. Etwas besser gelingt zumindest die zeitliche Einstufung des zweiten spektakulären Exoten. Der Diabas vom Galgenberg gegenüber der Neumühle stammt als fast einziges Vorkommen dieses Gesteines aus dem Silur. In auflagernden Kalksteinen enthaltene Mikrofossilien haben diese Datierung ermöglicht. Diabas-Vulkanismus ist nur aus wenigen Gesteinsabfol­gen des Silur-Zeitalters bekannt und in der normalen Abfolge des Frankenwaldes tritt er nicht auf – ein Mus­terbeispiel dafür, dass mühsam gewonnene Daten über die exotischen Gleitmassen des Frankenwaldes mehr Fragen aufwerfen können, als sie beantworten.

Wegstationen
Station 1: Profil an der Burgruine Nordeck
Station 2: Profil und Bergbau am Forstmeistersprung
Station 3: Silurische Gleitscholle am Oberen Pegel
Station 4: Silurischer Diabas an der Neumühle
Station 5: "Bayerische Fazies"
Station 6: Devonischer Diabas
Station 7: Tentakulitenschiefer am Kesselbach
Station 8: Steinachfelsen

Infomaterialien

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Stadtsteinach

Tourenbeschreibung „Geopfad Steinachtal“

Textquellen

Tourenbeschreibung „Geopfad Steinachtal“

Oy-Mittelberg: Geologischer Lehrpfad „Steinmeile“

Der ca. 7 km lange geologische Lehrpfad, der von Oy über Mittelberg nach Kressen führt, erklärt anhand von Bild- und Texttafeln den steten Wandel der Natur in der Region.

Auf dem Erlebnisweg „Steinmeile“ erfahren wir rund um Oy und Mittelberg Wissenswertes über die Geologie des Mittelberger Rückens, über die Entstehungsgeschichte der Landschaft und über die Kulturgeschichte der Region.

Der Ausgangspunkt der Wanderung ist das Kurhaus in Oy. Von hier aus führt der Lehrpfad nach Mittelberg, durch die Ortschaft hindurch und schließt dort am Panoramaweg an, der uns in einem weiten Bogen schließlich wieder zurück nach Mittelberg führt. Weiter geht es am Pestfriedhof vorbei bis nach Kressen, durch den Ort Oy hindurch bis wir wieder an den Parkplatz am Kurhaus in Oy gelangen.

Auf der gut 7 km langen Wegstrecke kann an den sieben Stationen der „Steinmeile“ einiges erlebt werden, sowie es auf dem Panoramaweg unzählige Ausblicke zu genießen gibt.

Tipps

Am Panoramaweg in Mittelberg steht die größte Wanderbank Deutschlands. Sie ist 6 Meter hoch und 12 Meter breit.

Zahlreiche Einkehrmöglichkeiten finden Sie in den Orten Oy und Mittelberg.

Wegstationen
Station 1: Kurhaus Oy, Spielplatz

Einführung in den Lehrpfad mit Übersichtskarte. Der Untergrund des „Mittelberger Rückens“ im Gebiet des eiszeitlichen Wertachgletschers.

Station 2: Kreuz am Reichbachtel

Panoramatafel mit „Geologischer Gliederung der Berge südlich von Oy-Mittelberg“ und Findlingen am aussichtsreichen Ruhebänkle unterm Kreuz.

Station 3: Aussichtspunkt am Panoramaweg

Panoramazeichnungen vom „Grünten bis Hohen Trauchberg“ im Südosten und von Oberschwarzenberg bis zum Stoffelberg“ im Nordwesten.

Station 4: Bürgerhaus Mittelberg

Schmelzwasserablagerungen aus der Rißeiszeit. Der Gletschermahlstrom hinterließ sichtbare Nagelfluhreste eines lang verschwundenen Sees.

Station 5: Moränenwall „Beim Roten Kreuz“

Das Allgäuer Alpenvorland seit der letzten Eiszeit, nach 20.000 Jahren bleiben Moränenwälle, Moore und Schmelzwassertäler deutlich erkennbar.

Station 6 Pestfriedhof mit Kapelle

Der Dreißigjährige Krieg und die Pest im Allgäu zogen erbarmungslos durch das hiesige Gebiet des Bistums Augsburg an der alten Salzstraße.

Station 7: Ortsrand Kressen

Ein altes typisches Bauernhaus als Denkmal mit der Wasserversorgung aus eigenen Quellen. Topographische Karte mit Rundwegsübersicht.

Infomaterialien

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Oy-Mittelberg

Faltblatt „Steinmeile – Ein naturkundlich, geschichtlicher Lehrpfad rund um Oy-Mittelberg“

Textquellen

Faltblatt „Steinmeile“

Bregenz-Lingenau (A): Naturlehrpfad Quelltuff

Der Quelltuff in Lingenau zählt zu den Naturdenkmalen Vorarlbergs und zu den einzigartigsten Kalksinterbildungen nördlich der Alpen. Das Wasser fließt in kleinen Quellgerinnen – teilweise mit Bildung von Baldachinen und Sintervorhängen – bis ins Bachbett der Subersach.

Hinweise

Der Naturlehrpfad Quelltuff erschließt mit dem größten Tuffgebiet Vorarlbergs eine der herausragendsten geologischen Erscheinungen des Landes. Der Lehrpfad führt großteils über einen gut begehbaren Kiesweg mit Holzstegen und -treppen, die bei Regenwetter rutschig sein können. Auf mehreren Informationstafeln wird die Entstehung und die Bedeutung für die Region erklärt.

Infomaterialien

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Bregenz-Lingenau

Faltblatt „Naturlehrpfad Quelltuff“

Bregenz (A): Känzele Umrundung

Umrundung der Känzelefelswände mit geologischen Sehenswürdigkeiten und einer schönen Aussicht ins Rheintal mit Blick auf Kennelbach, Wolfurt, Lauterach und Bregenz bis nach Dornbirn.

An der Wegstrecke befindet sich ein Geologielehrpfad.

Geologielehrpfad

Der Gebhardsberg befindet sich im Südosten von Bregenz und der Lehrpfad als Geologielehrpfad stellt die geologische Erschaffung in den Mittelpunkt. Wie ist der Bregenzer Gebhardsberg überhaupt entstanden was ist dafür verantwortlich, dass seine Südseite wie eine steile Flanke ins Rheintal abfällt? Diese Fragen versucht der Lehrpfad zu klären.

Dabei kommen auch Themen wie Entstehung von Kohle und Kohlebergbau zum Zug und geologische Erkenntnisse über das Tertiär und das damalige Molassemeer werden vorgestellt. Der Lehrpfad führt von der Langener Straße über einen halben Kilometer hinauf auf den Gebhardsberg und es wurden insgesamt 6 Stationen eingerichtet, wobei man viele über den bekannten Rohstoff Kohle erfahren kann, aber auch Überraschendes über den Gebhardsberg selbst.

Der Lehrpfad kann durch die anderen Lehrpfade in und um Bregenz ergänzt werden und es gibt Anschlussstellen für das umfangreiche Wandernetz rund um die Landeshauptstadt. Man kann also diesen Bildungsweg nutzen, um etwas Abwechslung zu haben, aber es bei einem Spaziergang zu belassen oder man geht über das Netz der Wanderwege weiter und ist den ganzen Tag unterwegs. Möglichkeiten dafür gibt es einige.

Infomaterialien

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Bregenz

Umrundung Känzele mit Geologielehrpfad – keine Infomaterialien vorhanden!

Schriesheim-Ursenbach: Steine, Schluchten und Sagen 2 – Weinheimer Schleife

Große Felsbrocken, Felsenmeere und Höhlen regten seit jeher die Phantasie der Menschen an. Befand sich auf dem Steinberg eine keltische Kultstätte? Wer lebte am Wildleutestein?

Der abwechslungsreiche, romantische Lehrpfad führt über markante Bergkuppen rund um Schriesheim. Immer wieder bieten sich schöne Ausblicke auf den Odenwald und in die Rheinebene. Der Lehrpfad vermittelt einerseits Wissenswertes über die Geologie des Odenwaldes, andererseits aber auch die sich um die geheimnisvoll anmutenden Felsen rankenden Sagen und Mythen. Der Lehrpfad besteht aus zwei Schleifen, die auch separat erwandert werden können. Die Markierung ist lückenlos und kaum zu verfehlen. Für das ständige Bergauf und Bergab ist einige Kondition erforderlich.

Wegbeschreibung

Vom Naturpark-Parkplatz „Ursenbacher Höhe“ folgt man dem mit dem gelben „L“ markierten Weg in Richtung des an der Landstraße gelegenen Bauernhofes. Er führt zuerst bergauf auf den Steinberg mit seinen romantischen Felsblöcken. Danach geht es über einen Feldweg durch Wiesen an den Waldrand, wo sich der Weg gabelt. Die zweite Schleife kann in zwei Richtungen begangen werden. Es empfiehlt sich, den linken Wegabschnitt zu wählen der in den Wald hineinführt. Nach zwei interessanten Geopunkten geht es hinauf auf den Eichelberg. Auf der Bergkuppe lohnt es sich, den ausgewiesenen Abstecher zur Werkstatt der Steinhauer zu unternehmen. Die Markierung führt wieder zur Wegkreuzung zurück und weiter hinauf auf den Gipfel des Eichelberges. Vom Eichelbergturm geht es bergab auf schmalen Pfaden zum Wildleutestein. Von da aus schlängelt sich der Weg weiter bergab bis zum Waldrand. Durch Wiesen gelangt man auf dem gut markierten Wanderweg wieder zur Wegkreuzung zurück. Dem gelben „L“ weiter folgend geht es dann leicht bergauf zum Ausgangspunkt zurück.

Markierungszeichen

Gelbes L

Infomaterialien

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Schriesheim-Ursenbach

Tourenbeschreibung „Steine, Schluchten und Sagen 2 – Weinheimer Schleife“